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Achsprotokoll E36 M3 Achsen


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Auch wenn es mittlerweile nicht mehr soviel Diskussion darum gibt wie früher, so wollte ich nur hier doch mal Fakten sprechen lassen, Hauptsächlich als eine Art Dokumentation für Umbauer die sowas in Zukunft vorhaben. Viele Leute haben ja Meinungen und Kommentare zu dem Umbau mit E36 Teilen, keiner liefert aber Fakten, zumindest ich hab in all den Jahren noch nie ein Achsprotokoll eines E30 mit E36 M3 Achsen gesehen.

 

Anbei ein Protokoll meiner Spurvermessung. Verbaut sind: E30 M3 Querlenkerlager (die exzentrischen), E36 M3 3,2l Achsschenkel, E36 M3 3,2l Querlenker. Meiner Meinung nach kriegt man nur mit diesen Teilen Achswerte hin die sich nicht vom Serienzustand unterscheiden. Das wird auch dadurch unterstrichen, dass kein Unterschied in der Radposition erkennbar ist wenn man von der Seite drauf schaut.

 

Natürlich möchte ich anmerken, dass ich kein Rennfahrer bin, kein Fahrwerksprofi oder dergleichen. Ich kann mich nur nach den Werten des Achsprotokolls richten und da sind alle Werte so wie Serie.

 

Sturz vorne stimmt nicht ganz, kann ich aber am Achsschenkel einstellen.

 

Sturz hinten hat diesen niedrigen Wert da ich meine Hinterachse auf Sturzverstellung umgebaut habe. Spurwert hinten gefällt mir nicht so weil einmal Vorpur, einmal Nachspur, aber ich hab ne andere Hinterachse daheim liegen, die ich auf Sturz und Spurverstellung umrüste. Damit kann ich so ein Problem auch angehen. Hinterachse ist übrigens aktuell eine 323ti Achse.

 

Die nicht optimale Spur auf der Hinterachse ist wahrscheinlich auch die Ursache für den Fahrachswinkel und den Radversatz. Geht mir aber auch nicht um die Hinterachse hier sondern hauptsächlich um die Vorderachse. Ist nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

 

Spreizung kann ich nicht ändern, liegt ja am Winkel des Achsschenkels. Wobei ich natürlich noch E36 M3 3,2l Domlager rumliegen hab. Die bau ich auch vllt mal ein. Damit müsste sich die Spreizung eigentlich auch ändern. Minimal mehr Spreizung seh ich allerdings nicht als nachteilig an. Lenkkräfte werden halt etwas erhöht bei zu viel Spreizung aber das ist mir lieber als zu geringe Rückstellkräfte der Lenkung zu haben bei zu geringer Spreizung. Ich glaube nicht, dass man einen Unterschied merkt bei der geringen Abweichung.

 

Der eingeschlossene Winkel ergiebt sich aus Spreizung und Sturz und da mein Sturz nicht ganz stimmt, ist damit auch die Ursache für die Abweichung des eingeschlossenen Winkels gefunden.

 

edit: Ich bin zum Spur einstellen gefahren, da ich meine Spurstangen getauscht habe und eingestellt werden mussten (ist glaube ich deutlich an den Spurwerten zu erkennen ;) )

PXL_20210408_145244213.jpg


Bearbeitet: von Black Hurricane

 

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Danke fürs teilen.

 

Die Probleme mit den E36 Teilen sind m.M. nach nicht die Spur / Sturwerte, sondern ein veränderter Ackermann sowie Rollzentrum. 

Das sieht man in keinem Protokoll ...

 

Persönlich denke ich, dass seit den Epytec Naben absolut kein Grund mehr für E36 VA Teile besteht, außer vielleicht bei einigen Drift Anwendungen usw. Aber auch da gibt es mittlerweile von wisefab und co Querlenker, die alles bieten was man bis in den semi prof. Bereich benötigt.

 

 

 

 

Trotzdem cool, dass du dein Messprotokoll zeigst! 

wieso hast du ein Grad unterschiedlichen Sturz an der VA r zu l?

 

 


Bearbeitet: von GaragenWerke

 

Projekt:

24V 16V Ringtool mit Eigenbauzelle, M5X Turbo, LS3 Mittelmotor, MAXXECU, M3e92 DKG, usw: http://goo.gl/RZ3aML

 

Biete: 

Kennfeldoptimierung für Z20 LET / Opel / Phase 1-3 /

Bremsenadapter 312mm & 4 Kolben, RX7 Bremse

Einzelteilkonstruktionen [CAD/CAM] u. Fertigung

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Ich hab schonmal hier in einem anderen Thread den E36 M3 Achsschenkel mit einem normalen oder E36 Achsschenkel (weiß gerade nicht mehr welche xD) verglichen. Die E36 M3 Achsschenkel sahen den E30 Achsschenkeln schon sehr ähnlich. Bei den E36 Teilen hat man gesehen, dass die Aufnahme für die Spurstange an einer total anderen Position war.

Prinzipiell könnte man Ackermann aber messen indem man es mit einem normalen E30 vergleicht und die Winkel/Abstände misst. Rollzentrum da bin ich gerade auf die Schnelle überfragt ob und wie man das messen kann.

 

Vom Gefühl her spüre ich allerdings keinen großen Unterschied (wie gesagt kein Rennfahrer oder groß der Fahrwerksfachmann). Ich denke die negative Meinung kommt hauptsächlich durch Fahrer von normalen E36 Achsen und dann wird alles egal ob normal oder M3 in einen Topf geworfen. Oder dann wird der falsche Querlenker verbaut oder der falsche Achsschenkel. Deswegen auch von mir nochmal der Hinweis oben, dass das so nur funktioniert wenn die oben genannten Teile verbaut wurden und keine anderen.

 

 

Davon abgesehen gebe ich dir natürlich recht. Durch epytech Naben gibt es keinen wirklichen Grund mehr auf E36 M3 Teile zu wechseln. Ich fahre das so seit mehreren Jahren (auch sehr schnell durch V8 umbau; viele Jahre davon als Alltagwagen im Sommer) und bin noch nie in einer Situation gewesen wo ich das Gefühl hatte nur durch die E36 M3 Teile in einer gefährlichen Situation zu sein, in der ich mit einer anderen Achse nicht gewesen wäre.

Falls ich mal in meinem zweiten E30 größere Bremse einbaue, dann sehr wahrscheinlich mit den Epytech Naben. Als ich damals umgebaut habe, gab es das ganze Zeug noch nicht so wie heute. Außerdem hatte ich ein bisschen die Motivation bei dem Bremsumbau (und auch Motorumbau) soviel Teile wie möglich aus dem BMW Regal zunehmen um quasi problemlos Ersatzteile zu bekommen und nicht darauf angewiesen zu sein, dass es irgendein Spezialteil in x Jahren noch gibt. Und ich muss natürlich sagen, es macht das nachkaufen von Verschleißteilen ziemlich einfach, weil ich einfach nur nach E36 3,2l M3 Teilen schauen muss ;).

 

Was natürlich auch gegen den Umbau heute (und ich Zukunft) spricht sind die Kosten. Ich denke die 3,2l Querlenker sind so gut wie nicht aufzutreiben gebraucht. War ja damals schon schwer als ich umgebaut habe. Wartung ist für mich natürlich jetzt kein Problem, ich brauch ja keinen neuen Querlenker, ich kann einfach die beiden Lager austauschen.

Ich geh auch mal davon aus, dass die Achsschenkel vorne sowie Bremsscheibe und Bremssattel mittlerweile ein Vermögen kosten. Ich hab die Teile damals durch viel Glück für einen richtig guten Preis gefunden. Als ich die Teile gesucht habe, haben die Achsschenkel (meist mit etwas Rost) ca 250 - 300 € gekostet. Ich hab die Achschenkel mit ich glaube 60.000 km (also in sehr gutem Zustand), Bremsscheiben, Bremssattel für 300 € ersteigert. Ich fahr die Bremsscheibe die da dabei war und die Bremsklötze jetzt immer noch.

 

Zusammenfassend also: Jetzt die Teile wieder zu kaufen würde ich auch nicht machen. Viel zu teuer das ganze. Die Kosten für ein neues Fahrwerk kommen ja auch noch dazu. Aber einen Grund auf was anderes zu wechseln hab ich auch nicht, da ich das zeug schon verbaut hab und es sich gut fährt.

 

Zum Sturz nochmal: Ich kann den ja vorne einstellen am Achsschenkel. Offenbar hab ich da mal Mist eingestellt bzw mich irgendwie vertan xD. Kann ich ja aber leicht korrigieren.

 

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