Also mit Kühlung aufgrund schon vorhandener Hardware sieht es schonmal schlecht aus. Die Kühllast berechnet sich nach VDI 2078. Ich habe dafür ein Programm mit dem ich die Heizlast nach DIN EN 12831 berechne und danach die Daten in das Kühllastmodul übergebe. Ob es da auch was kostenloses gibt, kann ich mir nicht vorstellen. Im Endeffekt ist es auch nur eine Heizlastberechnung nur aus der anderen Richtung und es werden halt nicht solare und auch interne Wärmegewinne mit hinzugerechnet. Grob kannst Du es aurechnen, indem Du die u-Werte ermittelst von den Raumumgebenden Flächen. Dann nimmst Du deine Wunschtemperatur innen und rechnest Sie mit den umgebenden Temperaturen gegen. Q=u x A x DeltaT Q = Kühlleistung u = u-Wert der Wände, Fenster, etc.(https://www.ubakus.de/u-wert-rechner/) A = Übertragungsfläche DeltaT = Temperaturdifferenz zwischen Raum und Nachbarraum bzw. Außenluft Damit hast Du schonmal die Transmission berechnet. Interne Wärmegewinne sind z.B. Personen ca. 100W inaktiv pro Person, 200W aktiv und 300 schwer aktiv Installierte Lampenleistung dazu plus Anschluss für TV; PC etc. Fehlen nur noch die solaren Gewinne, da kommt es auf die Fenstergröße an, den u-Wert (2-fach oder 3-fachverglasung) und die Beschattung. Könnte ich bei Interresse mal schauen, was bei rum käme. Für nur einen Raum im Haus, kann man das also durchaus auch mal per Hand rechnen. PS: Grundsätzlich kann man sich auch ein Split- oder Multisplit-Gerät mit brutaler Leistung ins Haus basteln. Grundsätzlich sollten die Anlagen aber bei 32°C Außentemperatur nur auf 26°C Innentemperatur kühlen aus Gesundheitlichen Gründen. Daher meckern auch so viele über Klimaanlagen im Auto. Wenn ich die bei 38° Außen auf 20°C im Auto stelle, bekommt jeder zwangsläufig ein kratzen im Hals.