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Der IFA

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  1. 'tschuldige die blöde Frage: Ist da etwas falsch verkabelt oder ist der Schalter defekt? Da der E30 ja mit XMV gebaut wurde, dachte ich, dass das Relais bei geschlossener Tür einfach den Strom vom SA-Stecker nimmt und sich somit gar nicht dran stört, dass die Innenbeleuchtung aus ist. Elektrik-Offensive. Wenn ich an die Anfangszeit zurück denke, wo ich so erschrocken von dem ganzen Kabelgewirr war, dass ich die Nachrüstung eines Radios oder gar -Kabelbaums für eine so unendlich komplizierte Sache hielt, dass ich lieber gleich die Finger davon gelassen habe. Heute laufe ich herum und verlege Kabel über den ganzen Innenraum neu. Du hast noch silberne Clubsessel? Willste tauschen gegen anthrazitene Sportsitze? Silber - die Farbe meiner Träume. Gegen diese Farbe wirkt ein Einhorn wie ein Ackermoped. Dankeschön. Ich hatte mir ja im Vorfeld schon alles besorgt. Kabelbaum, Schlösser, Scheiben und so weiter. Außerdem habe ich mir über die Jahre einen schier unerschöpflichen Vorrat an Schrauben, Muttern, Clipsen, Schaltern usw. zugelegt, die auch sehr hilfreich waren. Für meinen Geschmack hat das Auto schon genug Bastelei gesehen. Und die ganze Drecksarbeit mache ich nur einmal; also muss es auch anständig und haltbar sein. Ewig gebraucht habe ich für die ganze Chose aber trotzdem. Dabei fällt mir ein: Wie haben die das damals im Werk gemacht? Eigentlich doch nicht anders als ich. Das ganze Zeug in das fertige Türgerippe gebaut. Ich habe pro Tür mehrere Stunden gebraucht, aber auf einer Taktstraße muss das ja in Minuten geschehen. Oh ja, ich kann mich dunkel an die Umrüstung von manuell auf elektrisch erinnern. Das war ein Spass. Was ich mir gemerkt habe: Soweit es geht alles zerlegen. Wir hatten irgendwie ein Problem mit der Spinne/ Motor daraus resultierende Bewegung. MFG und viel Spass noch! Kommen sicher auch bessere Arbeiten. Ps.: Ggf. wenn du nun dabei bist ein paar Dosen Fluid Film kaufen und möglicherweise damit arbeiten? Hab ich soweit gemacht und bin ganz zufrieden. Bei dem Drecksding bin ich vorgestern schlimmer ausgerastet als bei den hinteren Türen. Ich habe die Konstruktion in zwei Sprachen beschimpft. Und wenn mir nichts mehr einfiel, habe ich alles miteinander kombiniert. Das mit den Lösen werde ich mir merken. Vielleicht bringt das was. Mit FluidFilm brauche ich nicht mehr zu arbeiten, außer vielleicht bei der Dachinnenseite. Aber da kommt wahrscheinlich noch etwas Alubutyl drauf. Der Rest ist vollgesifft mit Sanders. Übrigens, für alle die Warnung: Verwendet keine anderen Inbusschrauben als die mit den passenden Maßen. Ich habe welche benutzt, die etwas länger waren. Das Ergebnis ist eine winzigkleine scharfe Beule im Dach. Als ich die mitgeschnitten habe, habe ich vor Zorn beinahe einen Rückwärtssalto gemacht.
  2. So, Urlaub ist vorbei, neuer ist schon eingereicht. Ich bin nicht mal im Ansatz so weit gekommen wie ich wollte. Drei von vier Türen sind fertig, an die Vierte habe ich mich heute nicht mehr getraut. Außerdem bin ich am Einbau des Schiebedachmotors gescheitert. Die Befestigungslöcher passten um Millimeter nicht. Das heißt für mich, dass ich wohl die komplette Spinne tauschen muss. Da freue ich mich schon drauf. Außerdem habe ich eine neue Erkenntnis: Sanders leitet nicht. Beim Stecker durch die B-Säule ziehen habe ich da kräftig was reingeschaufelt. Das Ergebnis war ein zickender Fensterhebermotor. Der funktioniert jetzt aber wieder. ... aber auch nur, wenn die Fahrertür offen ist. Ist die Tür zu, kann ich kein Fenster bedienen, die komplette Mittelkonsole bleibt dunkel. Selbst wenn die Zündung an ist. Ist das normal oder habe ich etwas falsch gemacht? Bilder von der Umrüstung auf Spindeln hinten:
  3. Jau, das stimmt. Wenn man beim fahren den Knopf runterdrückt gehen ja auch alle Türen zu. Ah ja, dann habe ich also doch alles richtig verbaut. Eine Freude. Das freut mich. Mir ging es beim Erstellen ähnlich. Wobei ich aber nicht ganz von der Hand weisen kann, dass ich mit einem M50-Umbau schon sympathisiere - insebsondere seitdem mir ein bekannter User hier den Floh endgültig ins Ohr gesetzt hat. Aber das hat noch ein paar Jahre Zeit. Schließlich ist der M40 noch so jung. Gestern habe ich mit der Beifahrertür angefangen. Hier habe ich viele Fotos gemacht, um die Umrüstung mal im Detail zu beschreiben. Es ist zwar überall alles gut erklärt, aber die Arbeitsschritte und kleinen Fiesheiten, die sich so ergeben, gehen doch recht unter oder passen mir nicht in den Kram. Als Erstes noch einmal der Status Quo zur Erinnerung: Der originale Kabelbaum liegt schon im Innenraum und ist fertig angeschlossen, der Türkabelbaum steckt noch nicht. Die Tür ist noch mit Scheibe, Spiegel und Spindelheber bestückt, ZV fehlt. Das Türinnenblech ist für Scherenheber, die Batterie ist abgeklemmt. Als erstes habe ich die Türinnenverkleidung abgebaut, den inneren Fensterführungsgummi und die Dampfsperrfolie vorsichtig abgezogen. Danach habe ich mir mal die Scheibe auf den Boden gelegt und den Scherenheber darunter, so wie es nachher eingebaut werden soll. Nur damit ich später nicht mit der Ermittlung der Einbauposition zuviel Zeit verliere. Der Heber steht auf "Fenster zu". Danach habe ich die Tür leer geräumt. Ich habe einfach alle Schrauben gelöst, die ich finden konnte. Bis auf drei (oder zwei, die dritte fehlte ) Muttern, die den Motor des Hebers halten. In der Mitte des Motors ist eine Inbus-Aufnahme, die brauchen wir noch. Der Sechskant ist übrigens nur beim eFH, beim manuellen Heber steckt man einfach die Fensterkurbel wieder auf. Also stecken wir den passenden(!) Inbus-Bit in die Aufnahme und drehen im Gegenuhrzeigersinn, bis sich die Scheibe soweit gesenkt hat, dass wir an die Schraube(n, da fehlte eine:freak:) kommen, um diese zu lösen. Mit denen wird die Scheibe gehalten und eingestellt. Nachdem sie dort lose ist, können wir die Scheibe kippen und vorne ausfädeln. So gekippt lässt sie sich dann auch gleich aus der Tür nehmen. Nachdem die Scheibe draußen ist, kümmern wir uns um den Spindelheber. Hier hat BMW, als kleines Gimmick für den Selberschrauber quasi, ein Geduldsspiel eingebaut. Wenn man weiß wie es geht, ist es kein Problem, aber wenn nicht, braucht man ein paar Minuten. So geht's: Man löst ihn komplett vom Türinnenblech, sodass er in die Tür fällt. Danach hebt man die Rückseite, bis sie oben aus der Fensterführung guckt. Aufpassen, da ist ein recht scharfes Blech dran, das kann den äußeren Gummi zerschneiden. Dann hilft man mit Biegen noch ein bisschen nach, damit sich das vordere Teil durch das große Loch entnehmen lässt - die Spindeln sind recht flexibel, da passiert normalerweise nichts. Dann eine wellenförmige Bewegung ausgeführt, schon ist die Spindel draußen. Danach geht es weiter mit den verbliebenen Resten des Kabelbaums. Ich habe sämtliche Kabelbinder gelöst und dann einfach dran gerissen. Wenn der Spiegel abgesteckt ist, ist das auch kein Problem. Der A-Säulen-Stecker war schon abgeschnitten, ich brauchte ihn nicht mehr. Wer seinen Kabelbaum behalten möchte, der kann ihn einfach durch das Loch in der Tür ziehen. Jetzt, wo alles draußen ist, habe ich mich um den Schließmechanismus gekümmert; die Schrauben, die das Schloss an der Tür halten, sind dermaßen festgeballert, dass ich zwei Bits und schlussendlich den Kreuzschlitz geschrotet hatte. Sie gibt es -zwar mit Torx- immer noch neu bei BMW im 10er-Pack, Kostenpunkt rd. 10€. Also habe ich gleich mal zwei Päckel bestellt und den Alten ein Chelsea-Smile per Flex verpasst. Dadurch kann man mit einem großen Schlitzschraubenzieher genug Kraft aufbringen, dass sie sich problemlos lösen lassen. Aber Obacht, nicht dass ihr der Tür auch einen Schnitt verpasst. Das habe ich an der Fahrertür geschafft. Weiter im Text: Nachdem die Schrauben angelöst sind, wenden wir uns dem Schließzylinder zu. Der ist mit einem Blechstreifen an der Tür gesichert. Diesen kann man mit einem langen Schraubenzieher abwechselnd von oben und unten gegen Fahrtrichtung wegschieben. Dann ist das Schloss lose und kann aus dem Loch in der Tür ausgefädelt werden. Als nächstes noch den inneren Türgriff lösen, dann die Chelsea-Schrauben. Wenn alles gelöst ist, rumpelt es kurz und das Schloss liegt in der Tür. Einfach entnehmen, fertig. Jetzt, wo die Tür leer ist, kommt ein wirklich wichtiger Arbeitsschritt, ohne den ihr eigentlich gar nicht weiterzumachen braucht: jetzt wird der neue Kabelbaum eingebaut. Das ist recht einfach erklärt, die verschiedenen Äste werden der Länge nach durch das Loch in der Tür eingefädelt. Aber aufgepasst, da ist ein Doppelblech und die Stecker verkeilen sich dort gerne. Ich habe es zur Veranschaulichung mal mit dem eFH-Stecker simuliert. Erst nachdem ihr den Kabelbaum vollständig in der Tür und richtig liegen habt, könnt ihr den A-Säulen-Stecker einstecken. Ich habe gleich ein neues Schloss verbaut. Das habe ich mit Bremsenreiniger geflutet, neu geölt und gefettet und komplettiert. Der Einbau geschieht wie der Ausbau. Schloss außen fixieren, ZV-Motor anfasen den (mit Bremsenreiniger gereingten und neu geölt/gefetteten) Schließzylinder durch die Tür und gleichzeitig durch den Gegenhalter mit Microschalter wieder einfädeln, Blechstreifen drauf, fertig. Die Nase am Zylinder muss in die Aufnahme des Schlosses passen. Das ist eigentlich auch kaum zu verfehlen. Zweckmäßig hat man den Microschalter und ZV-Motor schon vor der Fixierung eingesteckt. Damit erspart man sich Gefummel. So sieht der Schließzylinder aus, wenn man ihn mal testweise zusammensteckt: Soweit ist's also vollbracht. Fehlt nur noch der Fensterheber. Den hat man natürlich im Vorfeld schon g-g/g (gereinigt, geölt/gefettet), schnappt ihn sich vom Boden und trägt ihn genauso hin, wie er an der Scheibe lag. So ist auch die Einbaulage. Man sollte auf die Aluschiene aufpassen, die sieht man nämlich später nicht. An der Tür sind zwei Löcher, durch die das Gewinde passen muss. Bei Spindeltüren muss das Vordere erweitert werden, hier wird die Neigung der Scheibe eingestellt. Ich musste nicht. Dann richten wir den Heber so aus, dass wir ihn an allen nötigen Punkten mit Schrauben anfasen können, stecken ihn ein, klemmen die Batterie an und machen einen Testlauf. Funktionieren Heber und ZV-Motor, fasen wir die Fensterführungen an und holen die Scheibe. Diese führen wir ähnlich schief in die Tür ein, wie wir die Alte herausgeholt haben. Nur mit dem Unterschied, dass wir nun die beiden Rollen des Hebers mit den Aufnahmen der Scheibe zu treffen versuchen. Deshalb muss der Kabelbaum schon liegen, einen Sechskant wie beim Spindelheber gibt es nämlich nicht. So fahren wir den Heber soweit rauf und runter, dass Rollen und Heber zueinander finden. Haben wir das geschafft, stellen wir noch die Neigung ein, testen nochmal alles und wenn alles funktioniert ziehen wir alle Schrauben fest. Fertig.
  4. Weiter ging's - Fahrertür ist (bis auf Kleinigkeiten) fertig. Der Scherenheber hat ohne Probleme gepasst, die ZV tut au'. () Habe ich es richtig verstanden, dass ich den Microschalter beim normalen schließen (ohne Sperre) gar nicht berühre, sondern den Befehl zum Öffnen/Schließen über das Betätigen des Stellmotores gebe? Das verwirrte mich heute etwas, denn am Schlachtfahrzeug schnappte die ZV, bevor ich überhaupt mit dem Schlüssel gewunken hatte. Bis zum 01.04. werde ich wohl nicht fertig. Das ist ziemlich schade, denn ich würde mein "neues" Auto ja gerne sofort ausprobieren. Aber die Montage dauert viel zu lange. Ein Gutes hat es aber: ich kann alles in Ruhe machen und brauche mich nicht hetzen zu lassen. Trotz dass ich jetzt schon ein paar Details versaut habe, bin ich grundsätzlich zufrieden. Mein Ziel, dass selbst ein Kenner die VIN abrufen müsste, um herauszufinden, ob die Nachrüstungen original sind oder nicht. Das alles mit meinem know-how (praktisch nur im Ausbau und in der Theorie) hinzubekommen, ist schon eine Sache für sich. Aber ich bin, wie gesagt, guter Dinge. Morgen mache ich dann eine oder mehrere Türen fertig. Übrigens: Wer sich jetzt gerade ein VFL-Gaspedal bestellen möchte - ist im Augenblick verlorene Liebesmüh'. Das Teil hat Rückstand.
  5. So, gestern ging's los. Ich habe gestern und heute den Innenraum rudimentär fertiggestellt. Dabei fiel mir auf, dass ich das Armaturenbrett nochmal lösen darf, weil es fahrerseitig oben nicht eingerastet ist. Es steht also leicht zu tief. Aber das ist nur eine von vielen Arbeiten, die ich nochmal machen darf. Jedes mal wenn ich etwas neues einbaue, vergesse ich auch gleich etwas wichtiges, das unbedingt davor gemacht werden muss. Wenn man keine Arbeit hat... Im Übrigen finde ich, dass das Velours sehr edel wirkt. Dann habe ich angefangen, die Fahrertür vorzubereiten. Ich nahm es immer als gegeben hin, dass sich das Fahrertürschloss schwerer schließen lässt als der Rest der Türen. Da das mein erster und einziger E30 ist, habe ich natürlich auch keine Vergleichsmöglichkeiten. Ich staunte also nicht schlecht, als ich sah, was da so schwergängig war: Ich vermute, dass der ZV-Motor für irgendeine DWA war oder so. Keine Ahnung. Jedenfalls ist er jetzt raus. Und die Schrauben, die die Schlossmechanik halten, sind rund. Da darf ich wahrscheinlich morgen flexen. Das freut mich. Dazu hatte ich heute ein kleines Problem mit dem eigens gekauften ZV-Schließzylinder. Der drückte nämlich beim Trockentest den Microschalter nicht. Ich werd's aber mal drauf ankommen lassen; ausgebaut ist er beim Testlauf schnell. Eine weitere unangenehme Überraschung: Durch blöde Vorbesitzer sind die Kabel für den Zigarettenanzünder zu kurz geworden. Die muss ich verlängern. Dafür nehme ich aber Lötverbinder. Da da D+ drauf ist, gehe ich kein Risiko ein. Wenn ich da schon dabei bin, kann ich auch gleich meine kleine Pfuscherei am großen Kabelbaum entpfuschen. Ansonsten kann ich verbellen: - ZV funktioniert beim Druck auf den Microschalter - alle eFH-Motoren laufen - Komfortrelais ist folglich richtig verkabelt - Der Wagen hat bis jetzt erstaunlich wenig Schäden davongetragen; er ist trotz meiner Attacken noch nicht mal abgefackelt. Darauf bin ich ganz besonders stolz. -Felgen und Kotflügel Fahrerseite sind beim strahlen & lackieren. Bleibt noch einiges zu tun. Ich glaube nicht, dass ich pünktlich am 01.04. fahren kann. Aber vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder. Als kleines Erfolgserlebnis habe ich mir heute ein Hupenkabel für das nun fertige Nardi gebastelt: Nachtrag: Morgen lasse ich mich mal beim Händler blicken - der hat ein Gaspedal und Lenkanschlagsbegrenzer für mich.
  6. *kram* Mein Chef hat mich seit dem letzten Post dermaßen sabotiert, dass ich kaum einen Tag frei hatte. Jetzt muss ich bald noch Urlaub abfeiern, dann geht es weiter. Ich muss noch eine größere Bestellung beim Dealer abgeben, hier im Forum noch ein paar Teile zusammenfinden, dann muss ich zusehen - bald ist schließlich April. Könnt' Purzelbäume schlagen vor Freude! Ich habe übrigens beschlossen, die Borbetten lackieren zu lassen. Der Stern wird dem Original ähnlich, das Bett bekommt ein möglichst helles Silber. Das Polieren lasse ich wohl. Ich habe überall noch feine Kratzer und die Betten haben alle Wellen. Da sie recht gleichmäßig sind, vermute ich, dass die aus der Produktion stammen. So bekomme ich nie eine gerade Fläche hin. Die korrodierten Stellen tun ihr Übriges. Außerdem sind etliche Schrammen drin. Und der äußerste Ring ist anscheinend mit etwas aufgefüllt, um die löchrige Oberfläche zu füllen; scheint auch vom Werk zu sein. Die Löcher sehen aus wie winzige Gußlunker. Vergisst man nicht die Tatsache, dass die Felgen später dem harten Alltagseinsatz ausgesetzt sind, ist anständig lackieren lassen wohl doch die vernünftigere Alternative.
  7. Ich habe mir mal erlaubt, die ersten Sätze in einen etwas anderen Kontext zu setzen : Der Aufwand erscheint nur im ersten Moment als Aufwand. Ist wie beim E30. Beginnen tut man mit der Frage ob man Diesel oder Super tanken soll, und irgendwann weiß man, dass am Heizregelventil im geschlossenen Zustand 12V anliegen müssen und hat die Maße der Distanzen fürs E36-Lenkgetriebe im Kopf. Das tut es. Manchmal zünde ich mir noch eine Zigarette an, aber das sind selten mehr als zwei pro Woche. Ich mache mir da keinen Stress - jede nicht gerauchte Zigarette ist schon ein Fortschritt. Früher habe ich täglich um die 30 Zigaretten geraucht. Jetzt zähle ich die Tage, an denen ich eine rauche. @D-FENCE: Man sollte aber fair bleiben und sagen, dass die Nullerdampfer eine recht geringe Gruppe in der Szene ausmachen. Der Löwenanteil der Dampfer braucht schon seinen Stoff. Man kann's natürlich reduzieren. Aber das ist gar nicht mein Ziel. Bei Nuller fehlt mir das Kratzen im Hals. Mit meinem 11er/12er bin ich zufrieden. Wobei ich hier auch noch ein 36er hier stehen habe.
  8. Das freut mich. Das war ein bisschen schlecht formuliert, eigentlich habe ich "so gut wie keine" gemeint. Die Meinung übers Dampfen ist ja allgemein schon mal negativ. Danke an die Medienlandschaft, die Journalismus zum Abschreiben von Anderen degradiert hat. Allen voran (mal wieder) danke an die BILD.
  9. Ich habe einmal mehr Dampfutensilien bekommen. Hier wird wahrscheinlich kein Dampfer sein, deshalb eine kurze Erklärung: unter Dampfen versteht man die Inhalation von (meist nikotinhaltigen) Liquids, (eine Mischung aus Propylenglykol, pflanzlichem Glycerin, ggf. Aromen und destilliertem Wasser, wo die Zutaten im Verhältnis abweichen können), die mittels einer Hitzequelle verdampft werden. Die Hitzequelle wird mit Strom befeuert. Ich rauche also "E-Zigarette". Wobei ich den Begriff nicht gerne höre, denn meist stellen sich die Leute die eine vor, die einer echten Zigarette ähnlich sieht und ein LED hat. Selbige ist -mit Verlaub- der letzte Mist. Es gibt so viel mehr. Warum mache ich so einen Blödsinn? Weil ich Raucher war, und das gerne, aber doch gerne die Negativaspekte der Zigarette, etwa Krebserregende Nebenpordukte durch die Verbrennung, Teer usw., umgehen wollte. Weil mich die Ironie, dass ich für meinen Selbstmord auch noch zahlen soll, und das bekanntlich nicht zu knapp, an sich schon beinahe umgebracht hätte. Dem Dampfen eilt der Ruf voraus, deutlich weniger schädlich zu sein als Rauchen. Wobei es keine Langzeitstudien über die Wirkung der oben genannten Zutaten gibt. Propylenglykol findet man in praktisch Allem, von der Handcreme über die Zigarette bis hin zur Nebelmaschine in der Disco. Es sollte sich hierzu jeder seine eigene Meinung bilden. Mir jedenfalls geht's durch die Bank besser. Mein Raucherhusten ist weg, ich kann wieder riechen und schmecken, ich kann endlich Sport machen. Ich begegnete letzten September auf Arbeit einem dampfendem LKW-Fahrer, der mich ansteckte. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar. Angefangen habe ich mit dem klassischen Einsteigergerät neben der Kanger; einer eGo-T. Eine kurze Erklärung zu den Geräten: Es gibt tausende verschiedene kaufbare Geräte. Man kann sich aber auch selbst etwas bauen, die Möglichkeiten sind beinahe unbegrenzt. Funktionieren tun sie aber alle nach dem selben Prinzip; ein Akku befeuert einen Verdampfer, dieser wiederum verdampft das Liquid, was der geneigte Dampfer dann inhaliert. Mit diesen drei Zutaten kann man spielen. Man kann die Batterieleistung variieren, man kann den Aufbau des Verdampfers selbst bestimmen, das Aussehen usw. ich will darauf nicht näher eingehen, das wäre zuviel. Irgendwann hat mir meine eGo nicht mehr ausgereicht. Ich bin zu einem Innokin iTaste SVD gewechselt. Das ist ein sogenannter Akkuträger, quasi ein Einsteiger-Profi-Teil mit mehr Kapazität in Puncto Liquid, Leistung und Variationsmöglichkeiten. Die eGo hat einen entscheidenden Nachteil: Die Verdampfer sind im Vergleich zu anderen Verdampfern nicht die Besten. Dazu gehen sie relativ schnell kaputt und man muss im Vergleich schweineteuren Ersatz kaufen. Außerdem wurde sie mir zu klein, ständig den Akku nachladen und Liquid nachkippen nervte mich. Nun habe ich nicht nur für die Innokin einen neuen Verdampfer gekauft, sondern spaßeshalber einen für die eGo. Meine Dame dampft nämlich auch und möchte nichts anderes. Der Neue ist ein Vision eGo V3+ mit -jetzt wird's Fachchinesisch- top-Glasfaser-double-cone, Drip-Tip, 1,8 Ohm Widerstan und 1,6ml Fassungsvermögen. Ich bin erstaunt. Der macht eine saugute Figur auf dem eGo-Akku. Meine Dame wird sich freuen. Dazu gab es noch ein paar Basen und ein paar Aromen zum Liquid selbst mischen und einen neuen 18650er-Akku. Bilder davon gibt's für Euch; zur Erklärung: Das große Silberne ist meine Innokin, das kleinere Schwarze daneben ist der eGo-Akku mit dem neuen Verdampfer, das Grüne Teil ist der neue Verdampfer für die Innokin. Beide Verdampfer habe ich zerlegt, damit man den Aufbau sieht und die Wirkungsweise nachvollziehen kann.
  10. Ich kann jetzt nur vom Vierzylinder sprechen, kann mir aber auch weniger vorstellen, dass es beim Sechszylinder großartig anders ist; die Auspuffanlage läuft außer beim Endtopf nicht unter den Hohlräumen entlang. Schon gar nicht der Kat oder Krümmer. Also gibt es da auch keine Tropfen. Folglich gibt's ermangels Brandlast auch keinen Brandherd und damit keine Gefahr fürs Auto. Außerdem hatte BMW einst selbst Wachs in die Hohlräume appliziert. Es hätte also vereinzelt auch durchs Wachs Fahrzeugbrände geben müssen, besonders in heißen Ländern. Ich habe aber davon noch nie was gehört. Und sehen könnte man solche Konstruktionsfehler auch - am angeschmorten UBS. Kenne ich aber auch nix.
  11. Ich habe zwar kein FluidFilm verwendet, aber mit Sanders auch noch keine Probleme gehabt. Einer der Träger läuft direkt unter dem Auspuff entlang; da tropfte das Zeug eine Zeitlang immer auf den Endtopf, der bei den meisten meiner Fahrten durchgewärmt wird und da habe ich außer einem komischen Gerucht (ich dachte erst, meine Handbremse wäre festgegangen) nichts festgestellt. Wahrscheinlich wird das u.U. entstehende zündfähige Gemisch eh vom Fahrtwind zerrissen oder dampft durch Spalte in der Karosserie davon. Sofern überhaupt so viel entsteht, dass es zünden könnte. Die austretenden Mengen, die dazu noch an dermaßen heiße Teile kommen können sind normalerweise ja recht überschaubar.
  12. Hey, großartig! Glückwunsch! Ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg. Mit dem Nikotinabusus aufzuhören stelle ich mir wirklich widerlich vor. Und die Rückfallquote ist auch nicht von schlechten Eltern. Stichwort Rückfall: vielleicht gehörst du zu den Leuten, die es schaffen. Falls aber nicht, möchte ich dir jetzt schon etwas ans Herz legen, worüber du dir im Ernstfall Gedanken machen kannst: Die E-Zigarette. Lege dir eine zu, wenn du zurückgefallen bist. Für den Anfang eine eGo-T mit ein paar Liquids in verschiedenen Stärken und dann Dampf. Ich dampfe seit einem Vierteljahr und würde nicht mehr auf normale Zigaretten umsteigen. Vorher hatte ich am Tag auch so meine 30 durchgezogen. Ich war und bin immer noch gerne Raucher, und wollte eigentlich gar nicht aufhören. Trotzdem hatte ich es satt, mich selbst zu vergiften und für meinen anstehenden qualvollen Selbstmord noch einen Haufen Kohle zu bezahlen. Die Ironie an der Geschichte hat mich vor allem dazu bewogen, genau hinzuhören, als ein LKW-Fahrer mit einem Akkuträger mir die ersten Informationen dazu gab. Kurz darauf habe ich mir meine erste gekauft und hörte fast sofort mit dem Rauchen auf. Habe halb Zwölf Mittags die letzte geraucht, die restliche Schachtel verschenkt und zwei Tage gar nicht mehr geraucht. Ich hätte es noch deutlich länger ausgehalten, wenn ich Liquids in der passenen Stärke gehabt hätte. Meine Dame, auch Raucherin, machte gleich mit. Die Zeit, bis sie ihre eGo hatte, rauchten wir noch Zigaretten nebenbei, aber wir konnten uns schon eine Schachtel teilen, die den ganzen Tag vorhielt. Irgendwann, ihre eGo war dann da, kaufte sie die Letzte. Seitdem hat sich's bei uns beiden eingependelt, dass wir in der Woche zwischen 2 und 5 Zigaretten rauchen. In der Woche. Das habe ich früher an einem Morgen geraucht. Und bei der Menge kommt es auch drauf an wie die Laune ist und ob ein Raucher in der Nähe ist. Es gibt auch Wochen, da rauche ich gar nicht. Man riecht übrigens nicht, dass ich dampfe, es sei denn, man nimmt eine Nase voll davon. Aber es bleibt nichts zurück. Auto, Klamotten, Wohnung - nirgends. Mein Geruchssinn kam nach ein paar Tagen zurück. Mit Macht. Ich schnupperte an wirklich allem herum, weil ich wieder riechen konnte. Ich habe dann wieder mitbekommen, dass ich eigentlich den Geruch von frisch geschnittenem Gras liebe. Als mein Nachbar eines Tages den Rasen im Vorgarten gemäht hatte, lag ich direkt danach in Selbigem und schniefte den halben Vorgarten weg. Mittlerweile mache ich ein bisschen Ausdauer- und Kraftsport. Ich habe damit erst vor ein paar Tagen angefangen, aber ich merke schon die ersten Fortschritte. Mit Zigarette wäre das so sicher nicht passiert. Natürlich ist es besser, ganz aufzuhören. Und selbstverständlich ist man nach wie vor von Nikotin abhängig. Aber wenn das Aufhören nicht klappt, ist Dampfen unfassbar viel besser als Kippe. Ich will dich folglich nicht zum Dampfen bewegen, wenn du auch ganz ohne kannst. Aber im Falle, dass du es nicht schaffst, wollte ich dir von dieser Alternative erzählt haben. Rauchen ist nicht mehr nötig. Und jetzt kümmere ich mich weiter um meine Innokin iTaste SVD (long) mit iClear 30 double-cone-Verdampfer. Ein geiles Gerät.
  13. Von mir ebenfalls. Feier schön.
  14. Der IFA

    HOTROD Lenkräder

    Meins kam auch gerade. Ich hab's gleich mal wieder halbwegs zusammengesteckt. Geschickt habe ich ein Nardi Blackline. Gewollt hatte ich schwarzes Glattleder und schwarze Nähte. Einfach wieder original. Bekommen habe ich was ich wollte. Bin absolut zufrieden. Ich ärgere mich beinahe schon, dass ich kein zweites zum schicken habe. Eine kleine Auswahl an Bildern:
  15. Japanische Kampfzwerge á la Nissan Micra, Mitsubishi Colt, Mazda 121. Grund: Die kosten nix und können was.
  16. Moin. Heute habe ich mal eine Frage: ich finde nämlich keine Teilenummern, weil ich nicht weiß, was nun was ist. Es geht um die beiden rot markierten Leitungen. Das Eine ist die Bremsleitung, das weiß ich. Die Andere, die außen entlang geht, kenne ich gar nicht. Ist das eine Spritleitung? Wie dem auch sei, im ETK werde ich nicht fündig. Hat sich da mal jemand rangetraut? [Das Beispielbild ist von Alf Dickhaut: http://e30-talk.com/fahrwerk/t-tuv-tipps-fahrwerk-tonnenlager-querlenker-meyle-stossdaempfer-hilfestellung-81854.html falls er das nicht möchte, bitte ich um Benachrichtigung, ich werde es dann entfernen.]
  17. :D
  18. Erbärmlich...
  19. Ich kenne beide Warten auf der Autobahn - mit langsamen Autos und mit Schnellen. Ein paar Dinge habe ich schon recht früh gelernt: - mit dem Trabant fährt man NICHT auf die linke Spur. Und wenn doch mal, schert man besser bei nächster Möglichkeit wieder ein. - mit allem, was schneller ist, verlässt man sich nicht nur auf die Rückspiegel, sondern macht auch den Schulterblick beim Ausscheren. - auf der linken Spur ist der Verbrauch egal. Da heißt es pedal-to-the-metal! - auf der linken Spur geht das linke Auge der Straße nach, das Rechte wechselt zwischen den anderen Spuren und dem Rückspiegel. Immer im Hinterkopf: So ein LKW hat einen toten Winkel, in dem man zur Not auch eine ganze Schulklasse verstecken kann - also etwa 2-3 PKW. Niemand fühlt sich außerdem in zu geringem Abstand wohl. Es kann also gut möglich sein, dass derjenige ohne zu blinken ausschert. - wer beim Auto fahren nicht flucht, passt auch nicht auf die Straße auf. - die Anderen Verkehrsteilnehmer sind (bis auf Ausnahmen, die die Regel bestätigen) dumm und können nicht fahren, meinen den Blödsinn, den sie da zusammenfahren aber wenigstens nicht böse. (Das gilt im Übrigen auch für mich selbst!) - ALLE haben bessere Bremsen als du! Das sind natürlich unstatthafte Verallgemeinerungen, jedoch finde ich, dass man so den vielen verschiedenen Charakteren, die sich im Verkehr tummeln, recht gut vorbereitet entgegentritt. Selbst mit der Kiste an der Leistungsgrenze kann man mit dem Blick nach rechts am Verhalten der Anderen meist vorausahnen, was jetzt als nächstes passieren wird. Ich persönlich komme damit ganz gut zurande. Bis Dato musste ich ein paar mal scharf bremsen. Ausweichen musste ich bis jetzt noch nicht. Und was "Oberlehrer", mit denen ich bis jetzt fast nur auf der Landstraße das Vergnügen hatte, betrifft: einfach stoisch hinterherfahren. Das ärgert die schonmal, bis sie denken, sie hätten gewonnen. Wenn sie sich dann auf die Schulter klopfen und die Lage es zulässt: Überraschungsmoment nutzen und mit einem für sie nicht mehr auffangabrem Geschwindigkeitsüberschuss vorbeidreschen.
  20. In deinem eigenem Interesse: Namen unkenntlich machen! Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
  21. Von mir auch. Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr mal wieder.
  22. Der IFA

    Schlagschrauber

    Ja, meiner ist pneumatisch. Ich meine aber das Prinzip an sich, wobei es gar nicht drauf ankommt, wie der nun betrieben wird. Es ist einfach toll, diese eine fiese Schraube, die sich einem mit dem Schlüssel so vehement widersetzte, mit dem Schlagschrauber in ein widerstandsloses Fahrzeugteil zu verwandeln. Hätte ich keinen Durckluft-Schrauber, hätte ich mir einen elektrischen zugelegt.
  23. Der IFA

    Schlagschrauber

    Ich möchte nur sagen: Neben meiner Sandstrahlpistole ist der Schlagschrauber mein Lieblingswerkzeug. Direkt danach kommt die Hebebühne, dann der Nusskasten.
  24. Diese da: http://www.amazon.de/Molto-5087687-Power-Abbeizer-500/dp/B000S6CJKU/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1384714239&sr=8-2&keywords=abbeizer+molto Die habe ich aber nicht von amazon, sondern von OBI. Aufgetragen habe ich sie mit ganz normalen Pinseln. Beim ersten Durchgang wurde der Klarlack nur weiß. Daraufhin habe ich dem Lack gleich mal einen eingeschenkt und soviel draufgepinselt, dass es geradeso nicht runterwandert. Das funktionierte dann. Ich muss aber noch mindestens einen Durchgang machen, denn es gibt immer noch ein paar hartnäckige Stellen. Im Übigen scheint sie Alu nicht anzugreifen. Ich habe über Tage immer wieder aufgestrichen, was ja deutlich über der empfohlenen Zeit ist, und selbst korrodierte Stellen sehen noch aus wie vorher.
  25. @Micha: Ich persönlich habe keine Ahnung, warum der Viertürer so einen schlechten Ruf hat. Selbiges gilt für den M40. Als Zweit-Sommerauto habe ich aktuell einen Calibra, als Winterauto einen Mitsubishi Colt. Beide haben sehr lange Türen. Das nervt mich. Ich bin eigentlich mit meinen 1,83m Höhe im Durchschnitt. Trotzdem muss ich bei einem ganz normalen Parkplatz fürchterlich aufpassen, kein nebenstehendes Auto zu touchieren. Das geht also irgendwann jedem so, der einen Zweitürer fährt. Das Problem kannte ich mit dem Viertürer einfach nicht. Da kann ich ganz bequem aussteigen. Dazu habe ich noch zwei Türen mehr, muss also nicht erst den Sitzplatz verlassen, wenn hinten mal jemand mitfährt. Und was den M40 angeht: Ein guter M40 geht auch gut. Für seine Verhältnisse. Und das vergessen die Meisten leider. Wirft man einen Blick auf die 1.8er Opel-/VW-/Audimotoren fällt auf: alle haben rund 90 PS. In der Zweiliter-Klasse gibt's dann bei denen vergleichbare PS- und 0-100-Werte. Und genau das kann man dann auch auf den M20B20 und -B25 übertragen. Somit liegt man in der Literklasse spürbar über dem Durchschnitt. Der geneigte Hondafahrer kann sich aber bei einem 325i ein Grinsen nicht verkneifen und wartet extra auf den VTec-Kick, um den Beemer so richtig auszubrennen. Und das mit 2,2 Liter. Um es auf die Spitze zu treiben: Mit meinem 1.3er Colt schüttelt mich ein 316i E30 nicht so schnell ab. Der Colt leistet nämlich schon (billige und standfeste) 75 PS und wiegt rd. 100 Kg weniger. Die 0-100-Werte machen richtig Spaß; Colt: 12,5 316i: 12,1. Aber zurück zum Wesentlichen: Wenn am Auto auch gerade Ruhe ist, bedeutet das nicht unbedingt, dass ich untätig bin. Manches kann ich zuhause vorbereiten, ein Nebenprojekt habe ich gerade noch am Laufen: Heute war die Mittelkonsole dran: Mein Nebenprojekt sind meine Borbet A; die will ich in Eigenleistung hochglanzpolieren. Ich mache mir gar keine Illusionen, dass ich ein so gutes Ergebnis hinbekomme, dass man später keinen Unterschied zu einer professionellen Politur sieht. Die wird man sehen. Aber dafür kann ich "selbstgemacht!" sagen, wenn mich jemand drauf anspricht. Und sollte das ein Schuss in den Ofen werden - lackiere ich sie eben. Die Sterne müssen sowieso neu lackiert werden. Jetzt habe ich sie gerade mal abgebeizt. Das Zeug ist echt übel. Hier habe ich einmal testweise herumpoliert - man sieht noch recht tiefe Kratzer, aber mit 1200er Schleifpapier sieht die Sache schon deutlich glänzender aus. Davon habe ich aber kein Bild.
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