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Der IFA

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  1. Naja gut, was soll man auch von einem erwarten - haste heute schon ein Asylbewerberheim angesteckt? Oder zumindest eine Horde Asylanten verdroschen? Oder wenigstens 'ne Frau, so zum Aufwärmen? Heut Abend kannste ja saufen, morgen ist ja Feiertag. Wenn jemand schon was gegen Grüne hat, muss er ja rechts sein und die Faschos machen derlei Sachen ja als Zeitvertreib - hab ich gehört jedenfalls. https://www.welt.de/politik/deutschland/article160397432/25-Jaehrige-bricht-syrischem-Fluechtling-die-Nase.html?wtrid=socialmedia.socialflow....socialflow_facebook http://www.dnn.de/Dresden/Polizeiticker/Polizeiticker-Dresden/Rechte-Schlaeger-aus-Dresden-nach-Oeffentlichkeitsfahndung-identifiziert http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Betrunkener-bepoebelt-und-schlaegt-auslaendische-Buerger-in-Soemmerda-323079006 https://www.tag24.de/nachrichten/fahndung-fotos-strassenbahn-reick-polizei-sucht-diese-rechten-frauenschlaeger-in-dresden-192472
  2. Ich hab erstens mit den Grünen überhaupt nichts zu tun und zweitens unterstellst du mir hier Pädophilie. Anosnsten ist alles im Grünen bei dir? (Pun intended)
  3. Naja, wenn's ein Kindermagazin ist, kann ich auch getrost einen gängigen Fachterminus aus der Jugendsubkultur zitieren: "Ob du behindert bist, hab ich gefragt!" https://de.wikipedia.org/wiki/Jung_%26_Frei
  4. Wie kommt's, dass du sofort, und obwohl ich nicht einen einzigen Ton dazu gesagt habe, mit "Pack" usw. kommst? Bellt hier etwa ein getroffener Hund? Weißt du, was ich nicht verstehe? Viele Leute mit deiner Meinung beschweren sich, dass sie ja eh nicht verstanden werden und dass von den Großen ganz oben keiner mit euch reden will - dabei macht ihr es "uns" auch nicht gerade leicht - schließlich hat niemand Bock darauf, ständig beleidigt zu werden und für dumm hingestellt zu werden. Ich soll die Augen aufmachen, sagt ihr - dabei habe ich sie offen. Ich habe nur andere Dinge gesehen und interpretiere sie anders als ihr. Das ist (m)eine Sichtweise. Und dafür erwarte ich einen gewissen Grundrespekt, den auch ich dir gebe. Warum verweigerst du mir sowas? Nimm dir mal einen Beispiel an Leuten wie Dani oder MartinE30 - wir werden wahrscheinlich nie in einer bierselige Nacht einen Zylinderkopf überholen und am nächsten Morgen aufwachen und uns fragen, was wir denn da für einen Schrott zusammengeschraubt haben. Aber trotzdem tauscht man seine diametralen Meinungen aus und respektiert den Anderen. Von dir, RS-Tuner, Pit und RR kam nichts anderes als ad Hominem-Geschrei. Es geht euch doch einfach nur darum, dem linksgrünversifften Gutmenschen (oder dem IFA) den Scheitel zu ziehen. Wie peinlich ist das eigentlich? Wenn euch an der Diskussion nichts liegt, dann seid wenigstens so ehrlich, mir zu sagen, was ihr gerne von mir lesen wollt - ich bin Dienstleister und Spohist, ich liefere euch das Gewünschte gerne.
  5. Naja, ich orientiere mich eben an den Leitmedien. Und bis auf bei der Zeit habe ich bei allen Abos oder lese sie regelmäßig. Ist also klar, dass ich dann auf Artikel verlinke, die ich vorher kenne, dann entfällt das Lesen und ich spare Zeit. Die SZ ist neben dem Deutschlandfunk mein Haus- und Hofmedium. Ich werde in Zukunft darauf achten, dass ich auch konservative Medien mit reinnehme. Es ist auch nicht immer so einfach. Für mich sind wahrscheinlich ganz andere Blätter tendenziös als für dich. Ich sehe die Medienlandschaft in Deutschland wahrscheinlich auch anders als Viele, denn ich beschäftige mich beinahe täglich mindestens eine Stunde damit. Trotz dass sich die Zeitungen oben allesamt nicht dem rechten Spektrum zuordnen lassen, gibt es doch schon gehörige Unterschiede untereinander. Mich interessiert nur die Belastbarkeit und Nachvollziehbarkeit eines Artikels. Von welcher Zeitung der kommt, eher weniger. Auf meiner Lügenpresseschau, die ich beinahe täglich mache, ziehe ich mir praktisch alles rein. Bis auf die Bild. Die nicht. Bin mit ihrer Vorgehensweise und ihrer Berichterstattung alles andere als einverstanden. Warum? Deshalb! Ich achte sogar im Alltag peinlich genau darauf, die Bild nicht zu berühren. Aber aus Gründen der Dialektik werfe ich mir auch (sofern es sich ergibt) einen Artikel von RT, DWN und Konsorten rein. Und dann betreibe ich Quellenrecherche. Das ist aber meist eine Fingerübung, denn ernst nehmen kann ich die Quellen nicht. Da fehlen mir Substanz und Seriosität. Aber das ist eher was für so kaputte Literaten wie mich. @Albert: nee, da muss ich passen - um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass ich deinen Post überhaupt richtig verstanden habe. Ist mir zu kryptisch. Ich schaffe es nicht mal, sicher hinter deine Intention zu steigen.
  6. Nja, bastelbert, von dir höre ich auch nur postfaktischen Nonsense, du hast aber Recht, obwohl du nich eine einzige Quelle angegeben hast - ich sehe, wir kommen nicht auf einen Nenner. Also hast du Recht und ich meine Ruhe. Ich geh wieder schlafen. Ja, ich gebe auf, ja, ich bin eingeschnappt, ja ich ziehe den Schwanz ein, ja ich bin kein echter Mann.
  7. Na - bei der Steilvorlage... Das sieht man an der Überschrift - aber weder habe ich etwas dazu gesagt, noch habe ich irgendjemanden ausgelacht, oder das nicht ernstgenommen. Das ist Scheiße. Begangen von jemandem, der krank ist. Da gibt's nix dran zu deuteln. Dass der Thread hier nicht mehr am Ursprungsthema ist, ist nicht meine Schuld. Das trifft sich - schließlich waren sie auch nicht für dich gedacht. Aber dafür, dass sie dich mal so gar nicht interessieren, nimmst du ganz schön Anstoß dran, ich muss schon sagen... 1. Ich will dich nicht bekehren. Ich will wissen, was du davon hälst und warum. 2. Ich hasse Müslikekse. 3. Ich hasse Tee (mal abgesehen von Schwarztee). 4. Für Therapiesitzungen nehme ich Geld. Aber, wie schon oben - will ich das gar nicht. 5. Denkst du, du bist der Einzige, der ein Scheiß Leben hatte? Wenn man das als Entschuldigung anführt, hat man bei mir schon verloren. Es kommt nicht darauf an, was passiert ist - es kommt darauf an, was man (aus sich) macht. Grüße Sebastian - Heimkind von 14-18. Und nur durch Glück und Zufall nicht auf die schiefe Bahn geraten. Im Übrigen gehst du jetzt auf Ignore. Und ich würde dir empfehlen, dasselbe zu tun. (Dein Profil -> Ignorier-Einstellungen) Das bringt so nichts. Ich will dir eigentlich gar nichts böses, aber ich kann es dir wohl offensichtlich auch nicht recht machen, also sollten wir es beide gut sein lassen.
  8. Na und, dann diskutieren wir eben 1500 Seiten lang miteinander. Isso. Ich habe heute Frei und Zeit zum Diskutieren. Und vielleicht sind nicht immer die Schweigenden die Schlauen, vielleicht sind die, die diskutieren das auch ab und zu mal. Schließlich kann man sich dann mal einen anderen Blickwinkel ansehen und stellt vielleicht fest, dass man selbst manches zu negativ sieht, oder dass manches in einen Topf geworfen wird, was gar nicht zusammengehört. Man denkt ja auch zweimal nach, ob man den Aschekasten in die Suppe kippt, oder? Du hast natürlich Recht, wir labern hier auf hohem Niveau, aber es ist mitnichten so, dass wir aus Solidarität mit denen, denen es nicht so geht, schweigen sollen. Das wäre ja auch Quatsch - mit Stillstand hat sich noch selten eine gute Lösung ergeben.
  9. Rechtfertigung? Nee nee, ich hab dir einfach vorgegriffen - ein bisschen weiß ich ja schon, wie du reagierst - zuerst vermutest du, dass derjenige immer nur beim TIPPEN ganz GROSS ist und danach drohst du mit Schlägen. Machst du eigentlich immer. Aber gehen wir mal weg von dem ad Hominem - erkläre mir bitte mal, was genau dich stört. In kurzen Sätzen. Ich will dir damit nix - nur verstehen will ich's.
  10. RR, was soll das? Du kennst mich überhaupt nicht. Wir sind uns noch nie über den Weg gelaufen, also hör gefälligst auf, persönlich zu werden - um das mal klarzustellen: ich weiß nicht mal, wie ein Gericht von innen aussieht und ich hab' ehrlich gesagt auch die Schnauze voll davon, dass du außer Stunk, Stammtischparolen und sonstiger Platitüden hier so rein gar nichts beiträgst. Ich habe dir nichts getan, und alles was ich versuche ist es meine Sichtweise hier mitzuteilen. Ich habe ansonsten nur provoziert, weil ich angegriffen wurde, ähnlich wie ich es jetzt mit dir mache. Das nennt man: "sich wehren". Und nein, ich habe noch nie Bullen beschimpft oder Türsteher, oder eine Backpfeife dafür kassiert - und selbst wenn, würde ich mich zu wehren wissen. Also entweder du trägst was zur Diskussion bei, oder du hälst den Raffel. So schwer ist beides nicht. Und bevor du jetzt damit kommst: mach dir keine Sorgen - ich bin nicht bloß hinter dem Rechner so mutig. Das würde ich dir auch ins Gesicht sagen. Vielleicht habe ich irgendwann auch mal Gelegenheit, das zu beweisen. Und bevor du auf den Trichter kommst: nein, ich würde es nicht auf eine Schlägerei anlegen - Hab schon in der siebten Klasse lieber mit Worten gekämpft. Prügeln ist Ist mir zu Niveaulos. @Dani: Im Grunde hast du ja Recht - aber der Typ war zufällig ein Syrer. Der Mitschnitt taucht auch in einer anderen Doku auf. Du darfst nicht vergessen, dass die Leute in ihren Heimatländern auch einen gewissen Lebensstandard hatten. Und jetzt (für sie) oft unermessliche Schulden am Bein haben. Für Schlepper und dergleichen Gesocks. Oder für die Familie - nicht, dass die Gesocks wären. Wenn du mal die Möglichkeit hast, unterhalte dich mal mit einem oder Mehreren. Wirst sehen, so weit seid ihr gar nicht voneinander entfernt. Wir können wohl alle nicht nachvollziehen, was wir machen würde, wären wir in derselben Situation. Aber ich glaube, wir würden uns ähnlich verhalten. Und wenn sich 'ne Million Deutscher nach Australien aufmacht, bricht auch bei denen das Zuwanderungssystem zusammen. @Martin: für mich ist es halt kein Bock, den sie geschossen haben. Ein Bock ist zum Beispiel für mich die Ausländermaut - und dann haben sie es sogar noch geschafft, diesen Bock, mit Segnung des EU-Parlaments, noch größer zu machen - muss man sich mal vorstellen. Und ich kann durchaus die Leute verstehen, die jetzt Angst vor größerer Konkurrenz haben, und für mich ist das eine normale Verhaltensweise. Aber ich sehe die Sache gelassen, weil ich erstens nicht in die Zukunft blicken kann, aber weiß, dass es so etwas wie "Unterschichtung" gibt. Zweitens glaube ich nicht wirklich, dass es große Streitereien geben wird, was Reviere angeht - dafür sorgt schon der angespannte Wohnungsmarkt, wenigstens in den Ballungsgebieten. Und außerdem wissen wir nicht, wer hier letzten Endes alles bleiben wird. Ich nehme an, dass viele irgendwann wieder zurück gehen werden. Dahoam ist eben doch Dahoam.
  11. 1. - und ich kann ihnen nicht einmal einen Vorwurf daraus machen - Abgesehen von einer Handvoll Helfern sind die dort ziemlich feindlich behandelt worden. Die Jobbik hat neben den Auffanglagern oder direkt neben Flüchtlingstrecks zum Beispiel Aufmärsche angezettelt und insgesamt hat dieser Staat mehr als deutlich gemacht, dass man da nicht willkommen ist. Leider finde ich das Video nicht mehr. Aber ich habe auch Fotos auf den Handys der Flüchtlinge gesehen, die teilweise schon, teilweise aber auch (aus gutem Grund!) nicht in den Medien aufgetaucht sind. http://www.pesterlloyd.net/html/1529demokeleti.html http://www.taz.de/!5212442/ https://www.youtube.com/watch?v=-oR76pa89fw Und wenn es darum geht - warum ist das nicht in Griechenland oder Italien (beide weit über ihre Kapazität hinaus belastet!) so eskaliert? Seltsamerweise verhielten sich da die Flüchtlinge einigermaßen ruhig. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, kann es also nicht nur an wirtschaftlichen Gründen gelegen haben. Selbst im Jungle bei Cannes in Frankreich ging es nicht so derartig ab. Aber gut, dass es unbedingt in die reicheren westlichen Länder (nicht nur nach Deutschland!) gehen musste, ist für mich ebenfalls verständlich, und ich hätte es nicht anders gemacht. Schließlich wollten die Meisten etwas arbeiten und die Schlepper bezahlen/ihre Familien unterstützen. Außerdem war schon ein gewisses Netzwerk aus Bekannten und Verwandten vorhanden. Und ich glaube, an ihrer Stelle würde es keiner von uns irgendwie anders machen. Und ja, das mit dem Verzicht auf Prüfung ist auch nicht das heiße Eisen, als das es scheint - es wurden ja eigentlich an der EU-Grenze schon die Registrierungen vollzogen. Und eigentlich hat man auf den Ämtern auch nur noch abgeglichen. So hat man die Verwaltung entlastet und -praktisch wie bei der Steuererklärung- erst mal gesammelt, bis sich die Lage beruhigt hat, um es dann in Ruhe abzuarbeiten. Das war eigentlich der ganze Grund. Das Ding war sowieso einigermaßen hinfällig, weil ja eigentlich kaum jemand nach Deutschland hätte kommen sollen. Diese Einzelfallprüfung auf Asyl ist darauf ausgelegt, mit normalem Aufkommen fertig zu werden. Da nimmt man sich richtig Zeit für die Leute - mit hochnotpeinlicher Befragung und Dolmetscher und einem Eimervoll Papierkram. Und das Thema "sichere Drittstaaten": erstmal hat Dani schon gesagt, was gesagt werden musste. Mehr braucht's eigentlich nicht. Außer: ein guter Teil der Flüchtlinge ist tatsächlich da geblieben. Siehe als Beispiel die Türkei: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten.html Das habe ich gerade bei der Recherche gefunden - find ich gut:
  12. Oh, komm, ich BITTE dich! Willst du nicht weiterdenken, oder dich wenigstens zurückerinnern? Wofür habe ich mir die Mühe gemacht, dir das alles aufzuschreiben? Von der Nachricht, dass in Budapest am Bahnhof die Kacke am Dampfen war, bis die ersten Leute in M ankamen, vergingen doch keine 24 Stunden. Was die Regierenden an Absprachen getroffen haben, war einfach nur die Koordination des Transports. Was Anderes blieb nicht mehr übrig, denn die Nummer rollte praktisch schon. Ungarn hätte allzuvorderst für anständige Rahmenbedingungen für die Flüchtlinge sorgen sollen. Das wäre das erste Ziel gewesen. Ungarn hätte die Leute registrieren müssen. Das wäre das zweite Ziel gewesen. Und Ungarn hätte die Leute nicht ausreisen lassen dürfen, schon gar nicht unregistriert. Und da Ungarn ein souveränes Land ist, kann man dem Oberhaupt eines anderen souveränen Landes, das darauf reagieren musste, kein Versagen vorwerfen.
  13. Hallo Pit, ist mir egal, wie du die Zeit ohne mich fandest/findest. Ich bin nicht hier (oder gar auf der Welt), damit du mich magst. Wenn unsere Meinungen nicht zusammenpassen, dann ist das eben so. Du kannst mich auch auf Ignore setzen. Was mein Interesse am E30 angeht, solltest du dich vielleicht nicht nur mit meinen provokanten Statements auseinandersetzen, denn ich habe gelegentlich auch etwas geschrieben. Und ich bin nicht immer provokant - oder in der Opposition. Aber wenn ich es bin, dann interessiert es mich nicht, ob du das so siehst. Du darfst, du solltest dich vielleicht sogar auch damit auseinandersetzen - wenn du nicht offen genug dafür bist, dann lasse es einfach bleiben. Mich interessiert deine 2574582. Abhandlung über die Schändlichkeit eines in deinen Augen zu langem Kennzeichens ebenfalls nicht. Aber wenn du mich provozierst, musst du damit rechnen, dass du eine passende Antwort bekommst. Ich zitiere dir den relevanten Beitrag: Vielleicht hast du dir meine Provokation einfach verdient, weil ich mich angegriffen gefühlt habe? Ist dir das schon mal in den Sinn gekommen? Dass ich auf eine vorangegangene Aktion reagiert habe? Nein, Flüchtlinge habe ich keine aufgenommen - ich wohne auf 60qm, wo soll der liebe Wellensittich denn hin? Aber hätte ich den Platz, hätte ich gegebenenfalls welche aufgenommen. @Dani: Schöngerechnete Zahlen? Das sind die einzig wirklich belastbaren Zahlen, die ich gefunden habe. Der Rest ist Hochrechnung nach Gefühl, und das hat bei mir einfach keinen Platz - oder was glaubst du, warum ich bei einem Post direkt die Quelle verlinke? Ist mit "offiziellem Zuzug" nicht etwa der Einwanderungssaldo gemeint? Das ist etwas völlig anderes! Das sind nicht nur Flüchtlinge! Du hast Quellkritik? Her damit, ich liebe Quellkritik (meine ich ernst)! Warum sind meine Quellen fragwürdig?
  14. http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/01/asylantraege-dezember-2015.html Es gibt also eine Dunkelziffer, aber um das Doppelte haben sie sich gewiß nicht verschätzt. Strichliste haben sie nämlich trotzdem geführt. Kaum einer hier vielleicht - aber es ist schon augenfällig - siehe AfD, CSU, Teile der CDU, um mal nur die Politikerkaste anzuführen. Ich weigere mich, das Merkel vorzuwerfen. Warum? Weil sie nicht (und schon gar nicht persönlich) daran Schuld ist. Lass uns nochmal zurückgehen zum September 2015: Das Dublin-Abkommen ist immer noch in Kraft, und Ungarn ächzt unter den ganzen Leuten, die ins Land kommen. Weder hat Ungarn die Infrastruktur, um sie alle unterzubringen, noch hat es den wirklichen Willen dazu. Die Flüchtlinge sind allerlei Feindseligkeiten ausgesetzt, eine Essensausgabe gleicht eher einer Raubtierfütterung im Zoo, aus Deutschland werden Stimmen laut, die das anprangern. (und das zu Recht - z.B. Essensbeutel in eine Masse hungriger Leute zu werfen, fordert Verletzungen und Todesfälle geradezu heraus!) Orban, als Regierungschef sowieso schon unwillig und am Hetzen, beschließt, ein paar Züge in Richtung Deutschland losfahren zu lassen, sollen die sich doch damit rumschlagen. OHNE sich mit Deutschland abzusprechen! Und ohne Registrierung. Der interessante Punkt am Dublin-Abkommen ist hier der, dass ein Flüchtling im ersten EU-Land, das er betritt, sich registrieren muss, und dass er dann eigentlich auch dort bleiben sollte. Ein weiterer Punkt ist der Verteilungsschlüssel im Nachgange. Deutschland hat sich also schön aus der Affäre gezogen und die Grenzländer die Drecksarbeit machen lassen. Bis eben zu diesem Oktober-Wochenende. Was hätte Merkel da tun sollen? Was hättest du gemacht? Das einzige Transitland ist Österreich, das zwar freundlicher als Ungarn ist, aber auch unwillig, die zwanzigtausend unregistrierten (Ungarns Schuld!) Flüchtlinge aufzunehmen. Was hätte man tun können? Zelte an der deutsch-österreichischen Grenze aufstellen? Mitten im Oktober, bei Temperaturen um die 0°? Ohne sanitäre Anlagen, auf der grünen Wiese, ohne Strom-, Wärme-, Nahrungsmittel- oder Trinkwasserversorgung? Mit schwerfälliger Diplomatie ein Land zu so einer Lösung zu bringen, obwohl es eh schon unwillig ist? Dann alle registrieren? Das hätte nie-mals geklappt, denn zum Registrieren braucht es nicht nur ein paar versprengte Landes- und Grenzpolizisten, sondern Behausungen, IT, Sachbearbeiter, Strom, Zeit. Was kaum einer weiß: schon Mitte des Jahres begann ein Engpass an Containern und Zelten. Die Anbieter hatten einfach nichts mehr. Aber selbst wenn das so geklappt hätte, die Registrierung hätte sich bis in dieses Jahr hereingezogen. Siehe oben - da hätte sich das Problem recht schnell selbst erledigt. Und dann hätte sich Merkel Tote aufs Gewissen geladen. Und nachdem die Züge durch waren (also keine "Gefahr mehr im Verzug" war), hat sie auch wieder versucht, die Geschichte in normale Bahnen zu lenken und einige multilaterale Gespräche geführt - allein, es hat nichts gebracht, weil die Visegrad-Staaten sich gesperrt hatten. Sie hatte also einmal eine wirklich alternativlose Entscheidung zu treffen - und das hat sie im Sinne der Humanität, wofür ich ihr Respekt zolle. Sie ist das Risiko eingegangen, dass Daesh-Kämpfer auf diesem Weg ins Land hätten kommen können - aber Risiko war in Anbetracht der personellen Aufstellung des Daesh (denen gingen damals schon langsam die Anhänger aus, die hatten Mühe, ihre Gebiete zu halten) beinahe vernachlässigbar, denn alle Attentäter bis jetzt wurden erst hier per WhatsApp radikalisiert. Ich habe hier übrigens keinem "Rechten" vorgeworfen, zu relativieren. Was ich allerdings vorwerfen kann, ist dass das Sammelbecken der Neurechten die Anschläge gezielt für sich ausschlachtet, und somit auf dem Rücken ihrer Opfer Wahlkampf betreibt. Und zwar mit Kalkül. Und hier kommen wir gleich an den nächsten Punkt: Wir haben ein Scheißglück. Ich sage: Die Flüchtlinge sind für die Anschläge prinzipiell irrelevant - für den Daesh war es einfach nur leichter, jemanden zu einem Anschlag zu bringen, sonst hätte das früher oder später einer von unseren Irren gemacht. Der Verfassungsschutz geht von etwa 6000 Salafisten, darunter 100-150 "Gefährdern" aus, und es gibt einige Daesh-Kämpfer aus Deutschland, von denen m.W. drei wieder zurückgekehrt sind. Unser Scheißglück ist, dass deutsche Irre meist nicht bereit sind, Selbstmordanschläge zu begehen, sonst würde es uns genauso schlimm schütteln wie Frankreich. Aber Leute wie Sven Lau oder Pierre Vogel und die ganzen unprominenten radikalen Imame radikalisieren schon seit Jahren wild an ihrem Fang herum. Da braucht's nicht mehr viel. Ich lebe auch hier in Deutschland. Und auch meinem Mikrokosmos soll nichts passieren - aber ich sehe es nicht ein, jetzt in Panik zu verfallen. Damit gebe ich nur denjenigen Recht, die das von mir wollen. Ändern kann es sowieso niemand. Im Grunde -und ich spreche jetzt hier als Sicherheitsdienstler mit mehr als 10 Jahren Berufserfahrung- ist Sicherheit ein unglaublich fragiles Konstrukt, das jeder aushebeln kann, der das will. Manchmal braucht man Zeit dazu, manchmal nicht mal das. Es gibt keine Sicherheit - für mich ist das genauso ein gedankliches Konstrukt wie Moral, Normen und den ganzen Rest, den wir uns als Gesellschaft ausgedacht haben. Mit genügend Zeit und ausreichendem Werkzeug bekommt man alles zu Fall. Nimm's mir nicht übel, aber den Rest deines Posts lasse ich hinten runter fallen. Sonst wird das alles zu lang. Eine Gegenfrage: meinst du, er hat sich das ausgesucht? Die Leute haben kaum über ihre Flucht geredet. Sie wollten auch nicht, selbst als ich nachfragte. Es muss also nicht ganz erste Klasse gewesen sein, was die da erlebt haben. Aber über ihr Leben in den Heimatländern waren sie schon gesprächiger - in diesem Fall skizziere ich dir das mal: Dieser Bauarbeiter war Maurer und verdiente gar nicht mal schlecht. Gut genug jedenfalls für zwei Autos, ein Haus/eine Wohnung* auf dem Land und einem Haus/einer Wohnung* in Damaskus. Eine Frau, drei Kinder und zwei Autos. Lief also bei ihm, ein ganz normales Leben, wie es hier in Deutschland auch oft genug anzutreffen ist - Und dann brach die Hölle los. Er konnte seine Familie nach Ägypten evakuieren und hat sich selbst auf den Weg gemacht. Er ist im Vergleich ziemlich früh abgehauen, ich weiß nicht warum, aber ich schätze, dass er das Maul zu weit offen hatte. Das ist aber nur eine Vermutung von mir, hier hapert es an der Sprachbarriere. Was ich aber sicher weiß, ist, dass er die großen Zampanos von Daesh/Rebellen/Regierung wunderbar karikieren konnte. Meine Motivation lässt sich ganz einfach zusammenfassen: die Leute, die dann plötzlich aus ihren Löchern krochen und anfingen zu hetzen, die Leute, die mich enttäuscht haben, und diejenigen, mit denen ich nicht mehr diskutieren konnte oder wollte, brachten mich dazu. Denn das, was ich da sah, war nicht mein Deutschland. Und so sah ich mich in der Pflicht, das Deutschland, das ich mir vorstellte, mitzugestalten und meldete mich bei der örtlichen Gemeinde. Klingt pathetisch, war aber so. *lässt sich nicht ganz nachvollziehen, man nutzt im Arabischen wohl Haus und Wohnung synonym. Nee, das stimmt nicht, RR. Ich spreche mich eben nicht heilig. Ich wehre mich gegen die unverschämte Aussage von Pit und stelle ihm selbst eine Reihe von Fragen, mit denen er nicht einverstanden sein kann, um zu zeigen, dass er genauso wenig wie ich alle Probleme der Welt lösen kann. Weil ich's 'ne Schweinerei finde, mir implizit vorzuwerfen, dass ich irgendeine Verantwortung daran hätte, dass einer 'nen Weihnachtsmarkt mit 'nem 40-Tonner kleinmacht. Denn wenn man etwas zerstört hat, muss man es ja auch nachher aufräumen, gelle. Was die Taschenfernsprecher der Flüchtlinge angeht: http://www.sueddeutsche.de/panorama/vorurteile-warum-handys-fuer-fluechtlinge-kein-luxusartikel-sind-1.2603717 @RS-Tuner: Wenn's bei dir mit dem Textverständnis nicht so geil ist, ist das kein Beinbruch - hingegen ist es einer, wenn du dann anfängst herumzupöbeln. Damit zeigst du das aller Welt. Muss ja nicht sein. Noch etwas Lesestoff für Interessierte? Bitte: http://www.sueddeutsche.de/politik/anschlag-auf-berliner-weihnachtsmarkt-wieso-laesst-ein-terrorist-seine-papiere-am-tatort-zurueck-1.3306692 http://www.sueddeutsche.de/auto/sicherheit-bei-lastwagen-wenn-vierzigtonner-als-waffe-benutzt-werden-1.3303180 http://www.deutschlandfunk.de/die-visegrad-gruppe-bremsklotz-der-europaeischen.724.de.html?dram:article_id=364088 http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-08/tschechien-fluechtlinge-eu-quoten-migranten-terrorismus-milos-zeman http://www.handelsblatt.com/video/unternehmen/terrorverdaechtige-und-der-is-deshalb-kann-die-polizei-gefaehrder-weder-ueberwachen-noch-inhaftieren/19172470.html?social=facebook http://www.fr-online.de/leitartikel/anschlag-in-berlin-schutzmassnahmen-verhindern-terror-nicht-,29607566,35031344.html
  15. Guude, ich bin immer noch da. Und ich bin immer noch derselbe linksgrünversiffte veganverschwulte Teddybärenklatscher und Bahnhofsschmeißer, Merkelscher-Unfug-Befürworter* usw., der ich vor einem Jahr noch war. Aber wie realplayer richtig festgestellt hat, bin ich müde geworden. Ich habe mich aus praktisch allen Foren zurückgezogen und mein Facebook zu einem Lügenpresse-Ticker umgebaut, weil ich es irgendwann nicht mehr ertragen konnte, wie schön lautstark sich jetzt die Postfaktiker unterhalten. 2016 war ein Scheißjahr. Für mich auch im persönlichen Bereich, und ich habe eingesehen, dass es meine (soweit es mir möglich war) auf Objektivität und Differenzierung ausgelegte Argumentationsweise in Zeiten der einfachen Lösungen nicht mehr braucht. Wir haben 1,1 Mio. Flüchtlinge aufgenommen - und sind dieses Jahr bei insgesamt 8 Anschlägen, die auf das Konto von radikalen Pseudo-Moslems gehen. Sieht man sich die Terrorliste mal an, sind wir noch gut dabei. Natürlich ist jeder einer zuviel - aber gleich den Rest einer Gruppe in die Verantwortung zu nehmen für Sachen, die ein Promilleteil von ihnen begangen hat - nee, da weigere ich mich einfach. Nicht nur aus gesundem Menschenverstand; sondern auch aus Anstand. Ich kann mich in solchen Situationen nur an Yassir erinnern - das war ein Flüchtling, 2015 war das. Um die 50 [nein, ich habe nur sein genaues Alter vergessen, seine Papiere waren in Ordnung und wasserdicht, ich, ein Landsmann und Rechtsanwalt und die deutschen Ämter, mit denen wir zu tun hatte bestätigten das, außerdem sprach er den passenden Dialekt für seinen Herkunftsort] war er, Bauarbeiter von Beruf. Ich brachte ihm gerade die ersten Worte Deutsch bei, und er mir die ersten Worte Arabisch. Am Tag nach dem Anschlag bei Charlie Hebdo hatte er Tränen in den Augen und sagte leise: "Scheise Daesh...!" Damit hat er meiner Meinung nach alles und bis heute besser auf den Punkt gebracht, als viele große Redner und Reden und Zeitungsartikel und was sonst noch. Es gibt also auch Solche. Und davon sind das gar nicht mal wenige. Es gibt aber auch die Anderen. Um die muss sich der Rechtsstaat kümmern. Dafür müssen sie aber erstmal gegen Gesetze verstoßen. Das gilt vom Hühnerdieb bis hin zum Attentäter - meist sind Attentäter aber gleichzeitig auch Ersttäter und dann richten sie auf Anhieb möglichst großen Schaden an. Dann ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. ...aber ich frage mich gerade, warum ich das überhaupt geschrieben habe - es bleibt ja sowieso alles beim Alten. Diejenigen, die sowas kennen, wissen es eh schon, und diejenigen, die es nicht kennen wollen, wollen es auch nicht wissen und freuen sich nun, dem [*siehe oben] mal so richtig den Scheitel ziehen zu können. Wie oben schon gesagt, bin ich hier. Und nein, ich bin nicht in Berlin. Was sollte ich auch dort? Es gibt Leute, die das so gut können, dass sie damit Geld verdienen. Wenn sie dann auch noch nahe genug wohnen, bin ich dort doch wohl offensichtlich überflüssig. Aber die Frage würde ich dir als Patrioten gerne auch stellen. Wo bist du, wenn es gilt, dein Deutschland zu verteidigen? Wo warst du, als das deutsche Grundgesetz im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung mit Füßen getreten wurde? Wie fühlt es sich an, durch dein Geld einen Despoten zu unterstützen, der, quasi als kleines Dankeschön, versuchte, einen Teil des deutschen Grundgesetzes auszuhebeln? Wo bist du, wenn Obdachlose erfrieren? Wo bist du, wenn wieder einmal eine Frau zwangsprostituiert wird? Was hast du gemacht, als letztes Silvester ein zwölfjähriges Kind erschossen wurde? ... würde mich wirklich interessieren.
  16. Wer war denn gestern mit einem dunkelblauen Sprinter mit Saisonkennzeichen auf der A6 Richtung HN unterwegs? Gabst Lichthupe, hast mich auf der Kochertalbrücke ausgiebig bespechtet und warnblinktest als ich abfuhr.
  17. Nu kugg, da hat sich ja doch mal einer mit meinem Post auseinandergesetzt. Das ist nämlich genau das, was ich verdeutlichen wollte - zumindest der Begriff Youngtimer ist derartig schwammig, dass man ihn zuerst mal definieren sollte, bevor man sich über vier Seiten den Kopf darüber zerbricht. Wie ich versuchst du dich ja auch an einer Definition. Ich habe extra den Trabant gewählt, weil die Kombination so herzallerliebst ist - kriegt keine Restauration, genießt den Ruf eines nicht-Autos und kriegt trotzdem ein H-Kennzeichen. Ich hätte auch meinen Calibra (BJ 91, Basismotor und Wandlerautomatik - Youngtimer oder nicht?) oder meinen Volvo (MJ 97, also nur 19 Jahre alt, aber dafür ein relativ seltener Kasten, der einen exzellenten Ruf in seinen Disziplinen genießt und etliche zeitgemäße Schmankerl wie SIPS oder einen Fünfzylinder aufweist) nehmen können. Oder meinen Winter-Colt, der anständig motorisiert, gepflegt und BJ 93, aber ein Kleinwagen war. Allein, es ergibt sich, dass man keins der Autos glasklar einordnen kann, weil eben die Rahmenbedingungen nicht abgesteckt sind oder zu große Löcher aufweisen. Alltagstauglichkeit ist z.B. nämlich auch immer eine Frage der persönlichen Leidensfähigkeit. Ich werde später ganz normal im Alltag und sogar Langstrecken mit dem Trabant fahren, dafür habe ich mir extra ein Getriebe mit langem vierten Gang bauen lassen. Obwohl der Volvo bequemer ist - selbst einen neuen Golf würde ich wohl unbequemer finden. Einzig das Alter kann Aufschluss über das Potenzial zum YT/OT geben. Das reicht aber nicht. Und nur deshalb habe ich den Denkanstoß in den Raum geworfen, das Ganze an der Pflege festzumachen - hier trennt sich nämlich die Spreu vom Weizen am Ehesten. Wenn einer seiner Kiste nicht mal eine Wäsche gönnt, geschweigedenn einen Ölwechsel, ist das für mich ein Kohlekasten, weil der Besitzer keine Emotionen reinsteckt und den Wagen rein als Transportmittel betrachtet. Wenn einer um seine Kiste herumwienert, kann man um kleine Blessuren, die so ein altes Auto nun mal hat, auch mal hinwegsehen, denn es ist offensichtlich, dass der Wellensittich vom Besitzer geschätzt wird, also dass eine emotionale Bindung vorliegt. Im Englischen gibt es übrigens die Begriffe Young- und Oldtimer nicht, das sind deutsche Kofferwörter - dort heißen alle alten Autos, die einigermaßen gepflegt sind, einfach "vintage (oder korrekter: classic) car".
  18. Sonntag früh - was macht man, während man den ersten Kaffee schlürft? Genau, man schaut im E30-Talk vorbei, um sich die neusten Rabulistiken über einen schwammigen Begriff zu Gemüte zu führen. Ich hab da mal eine Denksportaufgabe für Euch: Ich baue gerade meinen Trabant (Universal=Kombi Bauzahl: ~1Mio. von 3Mio. insgesamt) auf. Technik-Renovierung. Im Augenblick steht die Karosse auf der Bühne, während ich praktisch alles an Technik ausgebaut habe und prüfe bzw. instandsetze oder gegen Neuteile tausche. Demnächst wird er wieder zusammengebaut. Die Technik entspricht dann fast dem Neuzustand, während die Karosse Kampfspuren hat - hier ein Kratzer, dort Lack abgeplatzt, da nachlackiert, dort hat der Zahn der Zeit genagt... Jetzt stammt das Auto konstruktionell aus dem 60ern. 1963 lief die Nullserie vom Band und wurde dann 20 Jahre mit derartig marginalen Änderungen gebaut, dass selbst ich als Kenner bei anderen Trabant nachschlagen muss, um das Baujahr einzugrenzen. Wenn ich ihn wieder auf der Straße habe, wird er etwa 2000€ Marktpreis haben, was ein Tausi weniger ist, als ich reingesteckt habe. Da er Baujahr 86 ist, wird er ein H-Kennzeichen bekommen. Jetzt die Frage: ist es nun ein Oldtimer? Ein Youngtimer? Oder am Ende gar kein Auto? Soll ich Euch was sagen? Ich gebe einen fliegenden F*ck darauf. Mit dem fahre ich zu meiner Hochzeit, mit dem fahre ich in den Urlaub und mit dem fahre ich tanken. Kurz - mit dem werde ich eine schöne Zeit haben. Und als was ihr ihn einstuft, ist nicht mein Problem, sondern Eures. Ich mache das H-Kennzeichen prinzipiell nur aus zwei Gründen drauf: - damit mal wieder ein Trabant im Umkreis von 50 Kilometern sein H-Kennzeichen legal und zu Recht trägt - weil ich's kann. Was ich euch damit sagen will: ist doch egal, ob nun Youngtimer oder nicht, oder doch, oder Oldtimer, oder nicht - ein altes Auto ist ein altes Auto. Und ich finde die Einordnung in Kohlekasten und Klassiker deutlich sinniger als Young- oder Oldtimer, denn die beiden Begriffe sagen nichts mehr aus, da sie praktisch jeder im Mund hat, der versucht, sich autointeressiert zu geben. Ich gehe mit dem Begriff Youngtimer mittlerweile sehr vorsichtig um - ein Gutteil der Szene bewegt sich nämlich genau dahin, wo ich nicht sein möchte. Weg vom rebellischen Altauto-Liebhaber, der sich dem Auto-Konsum widersetzt und zeigt, dass er mutig genug zum Individualisten ist, hin zum versnobten ich-hab-fast-ein-H-Fahrer, der außer seiner Sicht nichts gelten lässt, was genau das ist, was den Oldtimerfahrern (die mitnichten alle so sind) ständig vorgeworfen wird. Ich geb euch mal ne Prognose: Unter gleichbleibenden Voraussetzungen werden Autos, die irgendwann 20 Jahre alt und einigermaßen gepflegt sind, auch in Zukunft ihren Liebhaberkreis haben, die sich genauso hingebungsvoll wie wir um ihre E90, F30, A4, Golf 6 und sonstige (dann Alt-) Kisten kümmern werden. Die Problemfelder werden sich weg von der Technik in Richtung Elektronik verschieben. Aber auch da wird es findige Leute geben, die Steuergeräte reparieren und programmieren können, oder gar neue bauen können, sofern sie zum Fahrbetrieb notwendig sind, respektive eine ausreichende Nachfrage haben. Immer verglichen mit Autos, die zu diesem Zeitpunkt neu sind, werden diese leicht zu reparieren sein - für uns aber unglaublich kompliziert. Und so extrem teuer wird es auch später nicht sein, denn das, was heute teuer ist, wird dann ein alter Hut sein. Damit ihr versteht, was ich meine: die Spielkonsole Nintendo 64 hat zu Neuzeiten fast 200 DM gekostet, ein Spiel zwischen 80 und 120 DM. Das Spiel Donkey Kong, das damals nur mit Expansion Pack spielbar war, hat heute insgesamt 58,8 MB und lässt sich mit Emulator auf meinem Rechner spielen. Der Download der ROM war in nicht einmal 30 Sekunden abgeschlossen. So ähnlich werden dann Interfaces und Kennfelder ladbar sein, bzw. sind es schon heute.
  19. ...mal ein Einwurf von mir als ehemals recht aktiven User: mir hat die Umstellung nichts ausgemacht - dass sich Websiten verändern, bin ich gewöhnt und letzten Endes funktionieren Foren immer irgendwo gleich. Aber nicht nur Websiten verändern sich, auch das Internet an sich. Meine Zeit im Netz hat sich stark eingeschränkt, weil sich das von mir ehemals so geliebte Netz in eine Richtung bewegt, in die ich nicht gehen möchte. Und wenn's nur das Internet bleiben würde, das sich verändert - aber nein, auch persönlich verändert man sich; man wird ruhiger und denkt sich immer öfter, dass man keinen Bock hat auf den 2.256.758. Grabenkampf. Was schert es eine alte Eiche... Ich habe mich mittlerweile auch aus praktisch allen Foren zurückgezogen, weil ich auch größtenteils keine Lust mehr auf die Leute habe, denen ich da begegne. Klar gibt es diejenigen, die ich gerne mag und die mich mögen, und mit denen bin ich meist auch noch (lose) in Kontakt, aber die Anzahl der Volldeppen, Obergurus, ich-bin-ein-verkappter-E-Type-Klassikerfahrer oder einfach auch Leute, mit denen ich mich aus verschiedenen Gründen überworfen habe, ist mir einfach im Laufe der Zeit zu hoch geworden. Passt du nicht in die jeweilige Facon, hast du gelitten. Und ich passe eben nicht. Nirgends. Das habe ich im Laufe der Zeit eingesehen. Aber ich lebe ganz gut größtenteils autark. Bin zufrieden. Meine Autos sind für mich auch keine Geheimnisse mehr, obwohl ich mir nicht einbilden würde, jede Schraube zu kennen. Aber die Suche und damit auch das Festlesen in völlig fremden Threads entfällt eben. Das Chit-Chat interessiert mich ebenfalls nicht mehr. Also schaue ich sporadisch mal rein. Aber was soll ich denn auch noch schreiben? - eben. Ach, jetzt labert er wieder, wie schlecht es ihm geht - nein. Das ist einfach das Resultat verschiedener miteinander koalierender Entwicklungen. Und ich vermute, dass so einige recht ähnliche Entwicklungen mitgemacht haben. Vielleicht haben sich Rahmenbedingungen verändert, Prioritäten verschoben, vielleicht haben sie andere Gründe als ich, aber ich glaube nicht, dass ich eine Ausnahme bin.
  20. Der IFA

    sorry, aber

    ...Verzeiht. Ich habe den Fehler gemacht, ins Forum zu gucken bevor ich die Playstation an hatte.
  21. Der IFA

    sorry, aber

    Naja - sollst es nicht unbeantwortet gelassen haben. Ich hatte eigentlich einen riesenlangen Post geschrieben, den ich dann kurz vor Fertigstellung löschte. Weil ich weder die Lust, noch die Kraft habe, mich mal wieder in einen ideologischen Grabenkampf zu werfen. Meinst du, ich mache das zum ersten Mal? Habe mich an Diskussionen wie dieser hier schon einmal zu oft beteiligt, um zu sehen, wo ich Leute zum Nachdenken bringen kann und wo nicht. Hier ist definitiv letzteres der Fall. Belassen wir es einfach damit, dass ich einen anderen Horizont und eine andere Herangehensweise und damit auch andere Ansichten habe. Die Zeit wird zeigen, wer Recht hat.
  22. Der IFA

    sorry, aber

    Ein Glück, dass ich noch mal aktualisiert hab - ich steige aus. Macht ruhig. Viel Angst um Euer Deutschland. Hat keinen Sinn hier. Grüße Der Falschmacher. Und der Überhebliche. Und der Vaterlandsverräter, und, ach, nennt mich doch wie ihr wollt.
  23. Der IFA

    sorry, aber

    Entschuldige, aber das ist doch Verschwörungsbullshit der allerfeinsten Sorte. Echt jetzt - du studierst? Dann wird das ja für mich ein Kinderspiel, später. Armes Deutschland. Schon mal was von Quellenrecherche und Kontexten gehört? Die Flüchtlingsursache und der Krieg in Syrien sind Folge des arabischen Frühlings und der böse Klassenfeind hat damit gar nichts zu tun. Vereinfacht gesagt ist es ein Kampf für Menschenrechte gewesen, die wir uns vor 2-300 Jahren auch erst haben erkämpfen müssen. Dass dann noch der Daesh mit auf den Plan trat, ist eins der wenigen Alleinstellungsmerkmale dieses immer wieder ausgefochtenen Kampfes. Hör einfach mal ein paar Minuten Lügenpresse wie DLF oder den lokalen Rundfunk deines Bundeslandes, lies Lügenpresse wie SZ, FAZ, Washington Post, TAZ und die Welt, um nur einige zu nennen. Putin hat die Gunst der Stunde der Maidan-Unruhen genutzt und sich die Ukraine annektiert. Hat ihm nämlich nicht gepasst, dass Chruschtschow die der Ukraine geschenkt hat. Hat er schon vorher in diversen Interviews gesagt. Und dass er eine Sondereinheit für extra solche Zwecke, genannt SPEZNAZ hat, die mit Kalaschnikows der 300er-Serie arbeiten und auf Bildern zu sehen sind und auch von Augenzeugen beschrieben worden sind, sind Indikatoren für die Richtigkeit der Lügenpresse. Was soll denn bitte die Öllobby davon haben, wenn sie in Deutschland die Energiewende blockiert? Öl wird m.W. nirgends verbrannt. Alles Kohle - und wieder eine eigene Geschichte und Lobby. Selbst wenn die mächtige Öllobby daran Interesse hätte, dann verfolgen sie das Thema nicht mit Ernsthaftigkeit. Übrigens baut Saudi-Arabien, als eins der größten OPEC-Länder, grade massiv Solaranlagen: http://green.wiwo.de/saudi-arabien-das-olimperium-wird-zum-sonnenstaat/Krasse Scheiße, hä? Das hat dir der Kopp-Verlag vorenthalten. Mir gehen auch gerade so viele Sachen im Kopf herum, aber mir fehlen dafür die Worte. Im Übrigen brauchst du darauf nicht zu antworten - jedenfalls nicht mit dem üblichen Verschwörungs-Gewäsch. Das kenne ich zu Genüge. Und ich habe keine Lust, mich wieder an immer denselben Hanseln und Desinformanten abzuarbeiten. Das ist keine Einbahnstraße. Hochproblematisch wird es, wenn die schon hier Lebenden immer noch auf ihren hohen Roß sitzen und eine komplette Assimilation fordern. Das ging schon mal schief. Und ein Glück - nicht so schief, wie es hätte gehen können. Ich will diesen Fehler nicht auch noch machen. Aber ich bin sicher, es gibt noch ein paar Hohlbirnen, die nur zu bereit dazu sind. Sind sie auch nicht - aber auch hier gilt es, den Kontext zu beachten. Was man nämlich nur im persönlichen Gespräch rausbekommt, sind die Umstände, die zu sowas führen. Langeweile, Zukunftsunsicherheit, das Nichtwissen, ob die eigene Familie überhaupt noch lebt, respektive ob es ihr gut geht, und einige andere Faktoren kommen hier zum Tragen und summieren sich zu einem Heuhaufen der Aggressivität. Nun muss nur noch einer den zündenden Funken liefern, dann geht die Lutzie ab. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es unter den gleichen Umständen mit Flüchtlingen aus Europa heftiger krachen würde, als die ganzen besorgten Bürger es sich in ihren kühnsten Träumen mit den jetzigen Flüchtlingen ausmalen können - im Gegensatz zu denen haben Europäer einen höheren (materiellen) Standard und würden sich nicht lange in eine Turnhalle einpferchen lassen. Stimmt doch gar nicht - nicht nur Deutschland hat welche aufgenommen. Schweden steht immer noch an der Spitze. Dänemark, Luxemburg, Spanien und sogar Griechenland haben auch genug aufgenommen - wer sich sperrt, sind die Länder im Osten. Tschechien, Slowenien, Ungarn und so weiter - ironischerweise wegen genau derselben Ignoranten Denkweise, die hier in Deutschland so einige an den Tag legen. Das nennt man dann selffullfilling prophecy. Ich finde das auch nicht in Ordnung. Und du hast Recht, würden alle Länder ihr Schärflein dazu beitragen, wäre die Sachlage entspannter. Und demnächst gibt es da auch Krawall auf EU-Ebene. Scheinheiligen übrigens - z.B. Deutschland hat von Dublin-II immer gut profitiert.
  24. Der IFA

    sorry, aber

    [...] Nee, das ist es definitiv nicht. Irgendwas läuft da schief, und zwar ganz gewaltig. Mich würden mal die näheren Umstände und Strukturen interessieren - mir scheint auf den ersten Blick, dass die Leute allein gelassen werden und Viele Blödsinn machen, weil sie sonst nix anderes zu tun haben. Ist aber nur eine Einschätzung aus dem Bauch heraus. Hier im Umkreis sind mir Zustände wie diese unbekannt. Aber Ämter, Helferkreise und Kommunen lassen es erst gar nicht dazu kommen. Nicht dass ich falsch verstanden werde: ich will das weder entschuldigen, noch für Verständnis werben; hier muss was geschehen. 3% sind zwar gesamt betrachtet wenig, aber immer noch zuviel. [...] So läuft die Sache ja auch. Eigentlich. Nur mahlen die Mühlen der Justiz und der Regierung eben langsam und werden gelegentlich noch durch Gesetze gehemmt. Dat isso. Müssen wir mit leben. Wird sich aber auch einpendeln.
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