Hallo zusammen, mal ein bisschen was "philosophisches" von mir beigetragen zu dem, wie ich finde, sehr interessanten Thema. Ich werde mich nur zum Thema Benzinverbrauch (Heißt heute CO2 Ausstoß, hört sich viel mehr Ökomässig an iss nun aber genau der selbe Schuh) äußern, mit der Unfallproblematik kenne ich mich nicht aus und halte deshalb den Mund. Für das (Spritspar)Tempolimit gibts eigentlich 2 Hauptargumente die in den selben Topf geworfen werden. Das passiert meiner Meinung nach mit sehr viel kalkül der Meinungsmacher. Argument 1: Verbrauch reduziert sich -> Autofahrer spart Geld, Volkswirtschat spart Geld....für den einzelnen, also jeden Autofahrer, gesprochen macht das schon schon Sinn, sollte wie ich finde aber jeder für sich selber entscheiden wie viel Kohle er für schnelles Autofahren ausgeben will. Andere gehen z.B. ins Puff und haben Spass dabei...warum ich (wir) nicht beim Autofahren ? (iss glaub ich auch, auf die Stunde gerechnet, deutlich billiger wie ein Puffbesuch, vor allem da häufig mit dem Auto zum Puff gefahren wird )... Wie groß der Effekt für unsere, also die nicht Öl-fördernden Volkswirtschaften ist, weiss ich nicht und deshalb werde ich mich dazu auch nicht tiefergehend auslassen. Das könnte man zwar jetzt überschlagen...Anzahl zugelassene PKW, gefahrene KM, mögliche Einsparung durch Tempolimit bla bla bla.....dann müsste man noch gegenrechnen ob sich z.B. die Saudis dann noch BMW's, Mercedes oder sonst noch was leisten können (eher nicht) usw. usw. usw. (Makroökonomie ist ein kompliziertes Ding). Von daher, wie gesagt, keine Einschätzung von mir. Argument 2 (mein persönliches Hass-Argument und leider das am häufigsten Bemühte): Durch den reduzierten CO2 Ausstoß (auch ne Hass-Bezeichung) wird die Umwelt geschützt, daß ist der allerallergröße Schwachsinn den man erzählen kann. Ob und wieviel Fossile Brennstoffe noch in CO2 umgesetzt werden, wird gaaanz sicher nicht von uns alleine Entscheiden. Da gibt es die Chinesen die Inder usw...., die Leute in diesen Ländern (die sogenannen Tigerstaaten) sind ganz schön lange Radl gefahren und würden wenn sie können, was Sie jetzt langsam aber sicher können, auch gerne auf das Auto umsteigen, Fernseh gucken, in den Urlaub fliegen..... Das passiert gerade und wird auch weiter so passieren und das ist ihr gutes Recht ! Des weiteren liegt es, vorsichtig ausgedrück, nicht gerade in der Natur des Menschen vorhandene Ressoursen für schlechte Zeiten aufzusparen, vor allem wenn es um "abstrakte" Größen geht. Oder merkt Ihr wie der Erdölsee beim Autofahren kleiner wird . Sooo jetzt sind wir auch "schon" beim eigentlich einzigen Argument vorhandene Ressoursen, also Sprit !, einzusparen oder zu ersetzten, es geht um die Unabhängigkeit von "uns" auch in den Post-Erdölzeiten (die so sicher wie das Amen in der Kirche kommen werden) noch Mobil und "Wohlhabend" zu sein. Der Schlüssel für diese Evolution, eigentlich Revolution, ist der Preis ! Erst wenn das Benzin so teuer ist das wir keine Lust mehr haben zu tanken werden Alternativen Angeboten/Entwickelt usw... Diese Vorstellung gefällt mir zwar nicht besonders gut, macht aber Sinn. Und deshalb mein, wenn auch etwas schizophrener, Aufruf an euch !!! Fahrt so lange noch mit (220) 195 über die Autobahn, so lange Ihr es euch leisten könnt. Unsere Kindeskinder werden es nicht mehr können.....Aber auch nicht wenn wir nur 120 fahren ! lg bifi