... so dass der Kasten nicht zu will. Zur Vorgeschichte: Letztes Jahr im Herbst ein Cabrio aus erster Hand gekauft. Von einem mittelaltem, mittelnetten und mittelgeschmackvollem Ehepaar. Die Batterie war leer, so dass Motorstart und Funktionstest der verschiedenen E-Geräte nicht möglich war. Auch nicht des E-Verdecks... "Funktioniert das elektrische Verdeck auch wirklich, denn ich kann es jetzt nicht testen?" Prompte Antwort: "Ja sicher geht das ". Der Preis ist heiß, Auto gekauft und eine Woche später mit dem Trailer abgeholt. Dann ab in die Garage und ersteinmal bis diese Woche "vergessen". Gestern eine Batterie rangehängt und der Motor läuft sofort rund und sauber: Dann kann die nicht dokumentierte Laufleistung von 77.000 km sogar stimmen. Einmal Tour d`Tiefgarage und außer einem defektem Radlager und Traggelenk keine mechanischen Auffälligkeiten. Nur etwas dunkel ist es in der Hütte - ein einsames Lämpchen der Tachobeleuchtung tut seinen Dienst, der Rest (inkl. BC ) ruhte in Frieden. Dann der große Augenblick, die Stunde der Wahrheit, der Gipfel der Spannung: Betätigung des Schalters "Opfen Air Vergüngen": Ein mühsames Ächzen, Knarzen und Quitschen. "Nee, nee, das lasse ich mal besser sein und hänge gleich die Motoren aus, um nichts zu zerstören" waren meine Gedanken. Gesagt, getan und dem Verdeck Bewegungsfreiheit verschafft. Gleich den Verdeckdeckel geöffnet und da taten sich Abgründe auf:eek: : Schubstange die Form einer EU DIN gerechten Wassergurke, übelst angepunktetes Blech, um den vollkommen zerfesten Umlengpunkt der Zug (oder war es die Schubstange - zumindest der übliche Murks am Gehäusedeckel) und ein mit Unterlegscheiben höher gelegten Verdeckkastendeckel. Sack Zement, wie frech wird eigentlich von normal biederen Menschen gelogen??? Am schlimmsten finde ich neben der Lügerei aber die Stümperhaftigkeit von Reparaturversuchen, die den Erstbesitzer (und Verkäufer der Fuhre) lebenslänglich disqualifizieren. Heute das angepunktete Blech entfernt, die verletzte Blechhaut im Verdeckkasten wieder lackiert, Schubstange und Motor ersetzt und das Verdeck funktioniert wieder. Fast wieder. Und damit komme ich zur Frage: Das Verdeck paßt nicht mehr in den Kasten, so dass der Deckel nicht mehr richtig geschlossen werden kann. Die beiden Seilzüge für die Verschlussharken sind bereits maximal "rausgedreht", so dass nicht weiter nachgestellt werden kann. Liegt es daran oder weil die Spanngurte vom Verdeck (das hat ja auch schon fast 20 Jahre auf dem Buckel) hinüber sind, so dass das gute Stück nicht richtig eingefaltet wird? Auch mit drücken und tut sich nichts: Der Kasten geht nicht zu und das Verdeck liegt bleischwer und unbeweglich in der Senke. Nun ist guter Rat teuer zumindest max EUR 1000,- für eine neue Verdeckhaut... Sind es a) die Seilzüge, b) die Spanngurte ein c) verbogenens Gestänge, wenn es soetwas geben sollte oder gar d) alles zusammen. Vielleicht einen Fall für unseren Verdeck-Gott aus Frankfurt oder dem Klimalederjäger aus München? Ich wäre für Hilfe zur Selbsthilfe dankbar, Gruss tobiii