Hallo. Ich habe nun ein Spenderfahrzeug zu stehen. Es ist ein Touring der einen M42 verpasst bekommen hat. Laut Vorbesitzer hat der Motor und Getriebe 150Tkm gelaufen. Vielleicht stimmts, vielleicht auch nicht. Nun stellt sich mir die Frage wie das ganze anzugehen ist. Der M42 soll mit Eintragung in meinen Gas-betrieben 316i (ex Automatik) einzug halten. Über den Einbau und Anschließung habe ich erstmal keine Fragen. Die Hauptfrage stellt sich mir beim der Teil-Revidierung des Motors. Ich kann und möchte nicht tausende Euro in eine komplett-Revidierung stecken. Der Motor läuft an sich gut. Mehr oder weniger also ein Low-Budget Umbau. Vor dem Einbau wollte ich folgende Sachen machen. 1. Kopfdichtung, (dabei Blick auf die Zylinder-laufbahnen, ggf. Nachhohnen), muss ich beim Nachhohnen dann Übermaßenkolben verwenden oder würden nur neue Kolbenringe und Öl-Ringe reichen? 2. Ölwannendichtung, evt. andere siffende Dichtungen, Simmerringe. 3. Jetzt zu den Lagern. Beim Ölwannendichtungswechsel hat man ja theoretisch die Möglichkeit sich die Lagerschalen zu begutachten. Ist das empfehlenswert? Oder eher nicht nach dem Motto "Don't touch a runnning System", weil sie sich aufeinander eingeschliffen haben?! Wenn ja, ist es dann mit dem reinen Lagertausch getan, oder müsste von einem Motoren-Mensch an der Kurbelwelle nachgearbeitet werden? 4. Was gibt es außerdem zu beachten? Wasserpumpe etc.? Kettentrieb? Was schließt sich mit ein/aus? 5. Frage an die Gasspezies. Auch der Motor soll dann auf Gas laufen. Wird für die Eintragung des Motors ein neues Abgas-Gutachten fällig sein? Die Gasanlage an sich ist eingetragen. 6. Zum Umbau selbst: Welche Kardanwelle kann der Mensch für den Umbau verwendet haben? Einen Touring-Welle oder die orginale IS-Welle, die ich dann auch für meine Limo verwenden kann? Gruß Matze