@ Arthur: Gut, daß Euch nicht mehr passiert ist und sich deine Schwester bereits auf dem Weg der Besserung befindet. Blech kann man ersetzen, der Knochen wächst schnell wieder zusammen. Ich habe gestern Arthurs touring "live" gesehen: Warum der Wagen vorne links so kurz geworden ist, liegt einfach daran, daß der Längsträger, der eigentlich sehr stabil ist, "seiner Aufgabe nicht gerecht werden konnte!" Er hat eigentlich die Aufgabe, bei einem Unfall Energie aufzunehmen, sich an vorgesehenen Stellen zu verformen und dadurch die Fahrgastzelle intakt zu lassen. Da der touring aber recht tiefergelegt war und sich zudem durch den Bremsvorgang vorne senkte, "verschwand" der Längsträger unter dem anderen Auto und wurde durch den Aufprall nach unten gedrückt. So nahm nicht der Längsträger die Aufprallenergie auf, sondern die Weichteile drumherum - Maske, Motorhaube, Radhaus, Scheinwerfer, Grill, Kotflügel. Der GFK-Stoßstangenträger war noch relativ intakt, nur die Stoßstangenverkleidung war abgerissen. Der vorne anstoßende Streifenwagen ist quasi oberhalb der stabilen Knautschzone "eingeschlagen." Die Verformung weitete sich auf das Radhaus aus, riß das Radhaus am stabilen Längsträger ab und wurde auf die A-Säule weitergeleitet. Die A-Säule verformte sich nur minimal an zwei Punkten, die meiste Energie wurde auf die Fahrertür geleitet. Die Fahrertür hat sich dabei nicht gewölbt. Resümee: Wäre der Wagen nicht tiefergelegt gewesen, so hätte der Stoßstangenträger und der Längsträger die komplette Aufprallenergie aufnehmen können, um sich an den vorgesehenen Punkten minimal zu verformen. Ich halte es daher für sinnlos, hier von unsicheren Fahrzeugen zu reden! Um nicht mißverstadem zu werden: Natürlich kann jeder seinen Wagen so tief legen, wie er es für richtig hält! Von mir aus auch bis "unterhalb der Grasnarbe." Nur hätte bei einem touring mit Serienfahrwerk sich der Wagen "in seinen Weichteilen" nicht so verformt. Zu seinem Neuerwerb: Gefällt mir auch! Doch hier sollte sich Arthur zu äußern ...