War jetzt 6 Jahre lang Autoschrauber in 2 verschiedenen freien Werkstätten, hatte eine 9 Monatige Zivi Pause dazwischen. Ich arbeite gerne am Auto, aber nicht mehr unter dem Zeitdruck und Gelddruck. Alles muss immer am besten gestern schon fertig sein. Soll natürlich nichts kosten. Hauptsache Dickes Auto ob jetzt dir Reifen im Eimer sind irgendwelche Gelenke fertig sind, nein dafür ist kein Geld da. Armes Deutschland. Noch dazu kommt ich habe viele aus Großen Autohäusern oder Niederlassungen kommen und gehen sehen in der freien Werkstatt. Ich hab dort gelernt und kenne es nicht anders, du musst teil Improvisieren, Basteln und hast kein PC oder Tester den man anklemmt und der einem Sagt was man ersetzten muss. Dann gehts weiter die Autos bei uns waren immer zwischen 4 - 20 Jahre alt. Rost und Gammel gehören da dazu. Es ist abwechslungsreich aber anstrengend. Von der Bezahlung her hier im Müncher Raum kann man nicht meckern. Auch mit dem Überstd. Aber in dem Beruf zählt Erfahrung und keine Noten, das heißt erstmal klein Einsteigen sich evtl über 1000€ Netto freuen. Zum schluss hin verdiente ich mehr als die ganzen Büro- und Kaufleute. Noch dazu kommen ja die Wochenenddienste ;) Hab aber das ganz vor einem Monat an den Nagel gehängt, bin jetzt in der Umweltbranche (Industrie Wasseraufbereitung). Es musste was neues her und in einem Jahr bin ich Techniker, da bietet dir die Werkstatt keine passende Stelle. Aber wie schon geschrieben tät dir Berufserfahrung sehr gut, und würde sich auch prima im Lebenslauf machen. Das schlimmste was du machen kannst ist wie viele einfach als Anfänger auf die Meisterschule zu gehen. Weil du nocht Spangler und Lackierer schreibst, also mit den Lacken, Schleifen und der ganzen gesundheitlichen Belastung wäre der Lackierer für mich persönlich ein No-Go. Spangler ist definitiv ein Interessanter Beruf, habe unseren Mann immer Bewundert was der aus Blech zaubert. Ob hier eine 2. Ausbildung sinnvoll wäre ? Ich denke Ja!