Zäpfle, sei mir nicht bös, aber hinsichtlich solche Aussagen sehe ich mich geradezu genötigt, mein Statement abzugeben, da mir bei solchen Aussagen aber sowas von der Kamm schwillt http://www.cosgan.de/images/midi/boese/e075.gif Solche pauschalierten und von Unwissenheit geprägten Aussagen bringen mich in Rage Wenn Forderungen verjährt sind (untitulierte nach 3 Jahren, titulierte nach 30 Jahren), werden sie ausgebucht, weil sie schlicht und ergreifend nicht mehr durchsetzbar sind und es äußerst dämlich vom jeweiligen Gläubiger wäre, diese trotzdem noch realisiert zu bekommen Dass sich Banken nicht vergleichen und ebenso wenig Schulden erlassen würden, ist genauso eine planlos in den Raum gestellte Behauptung. Was glaubst Du, wie viele Vergleiche in der Realität geschlossen werden, um für beide beteiligte Parteien das Vernünftigste noch rauszuholen?? Was glaubst Du, wie viele (Teil-) Forderungen erlassen werden?? Eine seriöse Bank ist für seinen Kunden auch noch Ansprechpartner Nr. 1, auch, wenn der Schuldner in der Klemme steckt! Eine seriöse Bank wird ihren Kunden auch weiterhin betreuen und eine Lösung gemeinsam mit ihm suchen!! Das Entscheidende hierbei ist allerdings, dass der Kunde mitspielt. Wenn der sich natürlich quer stellt oder einfach durch Untätigkeit glänzt, gibt es ein "Schema F", das dann zur Anwendung kommt (zur Anwendung kommen muss, im übrigen, da es gewisse gesetzlichen Anforderungen für das Kreditinstitut gibt, die es zwingend einzuhalten hat, z. B. "drohende Zahlungsunfähigkeit des Schuldner im Hinblick auf ein mögliches Insolvenzverfahren"!!)! Deine Äußerungen lassen des weiteren erkennen, dass Du nicht ausreichend informiert bist, was die Kosten einer Zwangsvollstreckung anbelangt... Die Zinsen für eine ausfallgefährdete Forderung betragen derzeit 4,87%. Wenn ich jetzt mal die Kosten für eine Zwangsvollstreckung (die sich übrigens seit 01.01. diesen Jahres in gewissen Teilbereichen durch das "Gesetz zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung" sogar nochmals erhöht haben), dann übersteigen diese Kosten aber locker die zu veranschlagenden Zinsen. Und in dem Moment, wo die Bank zu solchen Mitteln greifen muss, bleibt sie in den meisten Fällen zumindest auf einige Jahre auf diesen Kosten sitzen, da der Schuldner keinen Cent zahlt. Was ich damit sagen will: solche Äußerungen wie die von Dir zeigen mir, dass einfach kein Hintergrundwissen da ist und nur gedankenlos und durch gewisse TV-Sendungen angeschürte Vorurteile nachgeplappert werden wie von einem Papagei. Dies ist oft genug schlicht und ergreifend nicht wahr!! Und das ärgert mich gelinde gesagt ziemlich, da die Realität ganz einfach sehr oft anders aussieht - und zwar viel gütlicher, als damit verbreitet wird!! Und das möchte ich grade rücken, daher bitte nicht böse sein