was das angeht, ich denke schon, ch bin zwar kein chemiker ich bin mir aber sicher das wir "deutschen" in der lage wären das blech so zu behandeln das es ohne weitere einflüsse 20 jahre übersteht! aber wir wollen nicht vom thema abschweichen... Vielleicht mal ganz interessant zum Downloaden... hab ich sogar im original was mich an diesem test stört...Fertan! Es ist keine Versiegelung, es ist ein Umwandler, dieser arbeitet auch nach wie vor super! Fertan ist ein muss nachdem grober rost entfernt wurde, selbst eine schleifbürste kriegt das nicht hin....darauf hin muss fertan ausgespült/weggewischt werden, ganz wichtig! nur besser ist ausflexen! Eine karosse habe ich mit ca. 2L Fertan behandelt, mehrmals die woche um 360 gedreht und immer schön zwischendurch in verschiedenen positionen stehen gelassen... dann mit unendlich viel Wasser alles gespült und dann mike sanders rein...! Viele kennen das problem, rost weggeschliffen, grundiert, lackiert, rost nach spätestens nem jahr, wieder da... das passiert mit fertan erst viel viel viel später,wenn überhaupt! Der eine oder andere wird sich denken, hmmm Fertan is zu teuer und eigentlich eh nur phosphorsäure...nehm ich das, kost bei ebay nix....da is das problem, es bleibt ewig im eisen und nimmt auch dann später den lack mit...is nicht mehr auswaschbar.... Tannine sind die Salze der Gallussäure. Salze sind chem. gesehen "Tote Hunde", d.h. die machen gar nichts mehr. Fertan enthält Gallussäure, die mit Eisen-III (=Rost) das sehr stabile Eisengallat bildet, das wiederum ein sog. Tannin ist. Je "stabiler" eine Substanz ist, umso weniger regiert sie mit was anderem, also bildet z.B. sehr ungern wieder Rost. Tannine sind sehr stabile Verbindungen. Weitere Beispiel für stabile Verbindungen sind Wasser und CO2. Die gehen nicht mal mehr durch Feuer kaputt. Klaro ? Die Gallussäure regiert nicht mit Eisen sondern wie o.a. nur mit dem Eisen-III, weshalb sich nicht umgesetztes Fertan wieder ganz leicht abwischen lässt. Andere Rostumwandler verwenden dafür die deutlich billigere Phosphorsäure, die auch weniger stabile Salze, nämlich die Phosphate bildet.