Ich hab den Film bis jetzt noch nicht gesehen, möchte ihn mir aber rein Interessehalber noch anschauen, ob ich ihn dann gut oder schlecht finde werde ich entscheiden nachdem ich ihn gesehen habe. Was mir vielmehr aufstößt ist die derzeitige Diskussion um das Verbot des Films und die Forderung führender Politiker, zumindest hier im "Großstoibertum", um die sofortige Vorstelleinstellung. Ist es nicht erst ein paar Tage her das jeder in Bezug auf die Mohammed-Karikaturen sich auf die Meinungsfreiheit berufen hat? Kaum kommt dann jemand mit einer Sache die die "westliche" Welt "angreift" wird sofort nach Zensur und staatlicher Reglementierung geschrien. Gehts Noch??? Wir in Europa und der restlichen "westlichen" Welt reden immer über die große Toleranz und das jede Meinung angehört werden muß und so weiter, aber in Wirklichkeit wird doch sofort alles verteufelt was nicht ins achso tolerante Gemüt passt. Mal davon abgesehen, wenn der Film in Deutschland nicht mehr gezeigt wird, glaubt im Ernst jemand das sich dadurch etwas ändert? Für mich ist das mal wieder nen 1A Beispiel für die typische Doppelmoral die überall vorherrscht. Filmemacherei ist für mich eine Sparte von "Kunst" und als solche ist diese nicht zu zensieren/verbieten. Das ist etwas was nur in totalitären Systemen betrieben wird, Zensur/Verbot. Und wir befinden uns ja in einem der besten demokratischen Staatsformen die es gibt, oder? Manche meiner Aussagen sind mit Sicherheit bis auf die Spitze getrieben, aber das ist so gewollt, deshalb habe ich auch bewußt auf jegliche Smilies verzichtet. Gruß, Andreas