Ausgangsbasis ein 325i am besten Katlos 9,7:1 Verdichtung oder mit Kat 8,8:1 Verdichtung . In diesen 325i Motor wird die Kurbelwelle des 325e (Ausführung egal) oder die des 324d/td eingebaut. Es werden der 325i Block und die 325i Kolben verwendet und diese durch abfräsen des Motorblockes (2 mm empfohlen) auf die gewünschte Kompressionshöhe gebracht.Damit hat er bei Katlos Kolben eine Verdichtung von 10,3:1 (Super Plus 98Okt.) und bei Kat-Kolben 9,4:1 (Super 95Okt.)Zu beachten ist natürlich, dass eventuell am Zylinderkopf abgenommenes Material durch planen des Kopfes.Ebenso müssen wegen dieser Maßnahme die Steuerzeiten der Nockenwelle durch ein verstellbares Nockenwellenrad noch angepasst werden.Durch die Kombination der zum Brennraum passenden 325i Kolben mit der 81mm Hub KW und dem angehobenen Verdichtungsverhältnis von um die 10:1 sind optimale Vorraussetzungen für einen leistungsstarken Motor geschaffen. Eine schärfere Nockenwelle von beispielsweise E/A 272/272 Grad oder besser noch E/A 284/272 Grad(höher würd ich wegen AU -Werte und Laufkultur nicht gehen) sorgt für eine bessere Füllung bei höheren Drehzahlen und ermöglicht überhaupt erst Leistungen die der 200PS Grenze nahe kommen. Ein Fächerkrümmer, bearbeitete Ventile, Ventilsitze und Kanäle,erleichtertetes Schwungrad und Kurbelwelle (siehe Bild) (so ähnlich sieht meine aus muß,danach unbedingt feingewuchtet werden) sind weitere empfehlenswerte Maßnahmen. http://www.e30.de/ka/usergraphics/4109922b78c17b5b14267cb6293e9e15.jpg Selbstverständlich darf auch das Kennfeld der Motronic nicht vergessen werden, hier sollte man sich einen entsprechenden EPROM besorgen, es gibt einige geeignete Kennfelder je nach eingesetzter NW etc. Sehr gut scheint nach eigenen Erfahrungen das Kennfeld vom Alpina B3-2,7 Kat oder Matthes;-) mit einer 284/272 Grad Schrick NW. Wer sich noch einen Metallkat (.z.B. von Unifit) gönnen will der kann auch da noch etwas herausholen. Getreu nach dem Motto"Von allen etwas und nur nicht zuviel" und schon hast du einen leistungsfähigen und soliden Motor. So nun "Freude am Fahren" Andreas Hanning