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Hoffman Monty 22 se Sicherung fliegt ständig raus


Arnold
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Moin,

 

ich brauch mal Eure Hilfe.

Mein Bruder und ich haben uns letzten Samstatg eine Hoffman Monty 22 se Baujahr 1992 gekauft.

Laut Verkäufer lief die Maschine bis zuletzt im Autohaus, er ist da selber Geselle.

Den Samstag haben wir dann nur kurz die Maschine abgeladen und kurz an Strom gehangen und die Sicherung fliegt beim Betätigen des Fußschalters zum drehen des Tellers sofort raus. Der Teller ist freigängig. Vor Ort konnte ich nur die pneutmatischen Funktionen prüfen, da leider kein Drehstromanschluss vorhanden war.

 

Ich bin leider nur Samstag in der Halle und morgen wollten wir nochmal eine Sichtkonrolle machen und erstmal stumpf alles auf Durchgang,bzw. Kurzschluss prüfen.

Mein Bruder hat unter der Woche die Pinbelegung am Stecker geprüft (laut Vorbesitzer lief die Maschine so)

- es gibt nur 4 Adern

- nach Betriebsanleitung wurden L1 bis L3 und der Schutzleiter belegt, der Nullleiter entfällt bei 4 Adern

 

Vielleicht habt Ihr nen Tipp oder sogar schon dieses Fehlerbild gehabt.

 

Bin über jede Antwort dankbar.

 

Gruß

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Du müßtest für den Anschluß nicht nur eine, sondern drei Sicherungen haben, welche von denen fliegt raus? Ist die Sicherung, die raus fliegt, an der Maschine oder im Sicherungskasten des Hauses?

Gruß, Erik.

Der Unterschied zwischen einem Einachs-Antrieb und einem Allrad besteht darin, daß beim Allrad alle vier Räder durchdrehen (Otto Frhr. Marschall, bei einer Rallye im Harz, Ende der 60er):drive:.

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könnte es nicht sein, dass die Pinbelegung der Maschine inkompatibel zur Steckdose ist? Ist denn der Pin Erdung auch am Pin Erdung der Dose?
Gruß Jochen

Es gibt nur EINE, und das ist MEINE ti amo tanto, strega mia (Freundin UND Hexe, oder was habt ihr gedacht?)

E30 318i Cabrio / Bj. 92 / mauritiusblau metallic / M II-Technik mit eingebauter Vorfahrt im Original; Sex auf 4 Rädern, der erst in den Drehzahlbegrenzer rennt, wenn der Motor auf Betriebstemperatur ist

 

Man liebt das, wofür man sich müht, und man müht sich um das, was man liebt. (Erich Fromm)

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oder ist der anlaufstrom ist zu groß für die sicherungen

Glaube ich beinahe nicht. Der Drehteller-Motor frißt nicht so viel Strom, selbst wenn nur eine CEE 16 als Anschluß dient.

Entweder, wie Jochen vermutet, stimmt die Pinbelegung nicht, oder der Motor ist im Dreieck angeschlossen und verträgt aber nur Stern, weil die Wicklungen für Dreieck nicht ausgelegt sind. Ansonsten bleibt nur die Möglichkeit durchgescheuerter Drähte, aber erst nach dem Lastschütz.

Arnold, könntest Du bitte, wenn möglich, noch ein Bild vom Typenschild einstellen, auf dem man die Motorkenndaten lesen kann? Des weiteren vielleicht noch ein Bild vom Anschlußblock des Motors selbst? Danke.

Gruß, Erik.

Der Unterschied zwischen einem Einachs-Antrieb und einem Allrad besteht darin, daß beim Allrad alle vier Räder durchdrehen (Otto Frhr. Marschall, bei einer Rallye im Harz, Ende der 60er):drive:.

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Wenn in der Betriebsanleitung ein Anschluss mit L1-3 und Schutzleiter steht und die Maschine so beim Vorbesitzer lief kanns ja nicht wirklich an Dreieck statt Sternschaltung liegen und wenn irgendwie ein Schluss zum Schutzleiter is würde der Fi und nicht die Sicherung auslösen. 1992 sollte es auch nicht mehr die Lösung das Neutralleiter und Schutzleiter im Gerät zusammengeschlossen ist geben, sowas gibts wohl bei älteren Geräten gerne mal

 

Gruß Sebb


Bearbeitet: von Sebastian_H
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Moin,

 

als wir die Maschine bekommen haben, waren nur L1, L2 und Erdung angeschlossen. L3 war nicht angeschlossen.

 

Unter der Woche haben wir uns die Betriebsanleitung geholt und die Pinbelegung des Steckers hier nach angeschlossen. Des Weiteren habe ich die Fussschalterstellungen geprüft -> soweit alles i.O. Der Motor wurde auf Kurzschluss geprüft (Phasen gegen Gehäuse gemessen) -> kein Kurzschluss vorhanden. Dann wurde nochmal alles getestet. Eine Sicherung flog raus und man hörte ein kurzes "Bruzeln". Dann nochmal alles geprüft. Schalter ausgebaut und ohne Kabel gemessen -> schaltet wie er soll. Anschließend wurde Der Motor direkt an den Stecker angeschlossen ohne Schalter -> Sicherungen bleiben drin, jedoch dreht der Motor nicht. Erdung war immer an der Hausung der Maschine angeschlossen, bei dem letzten Test direkt am Gehäuse des Motors. Der Widerstand von L1 zu den anderen Phasen ist ca. 10M ohm. Zwischen L2 und L3 ist geht er gegen unendlich. Scheint mir so als wenn der Motor einen Weg hat.

 

Wie kann ich den Motor sonst prüfen?

 

Ich kann mir gut vorstellen das es die Stern oder Dreiecksschaltung ist. Der Motor kann beides.

Hier die Eckdaten des Motors:

Elma Trojan

- 0,55 kW

- Dreieck: 220V 2,7A

- Stern: 380V ???A (ist nicht lesbar, müsste aber bei gleicher Leistung 1,56A sein, wenn ich keinen Denkfehler mache sind aber auch 594W)

 

Bin über jeden Ratschlag dankbar.

 

Gruß


Bearbeitet: von Arnold
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Wenn ich die Beschriftung richtig interpretiere, dann darf der Motor in unserem Stromnetz nur im Stern angeschlossen werden. Im Dreieck bekommen die Wicklungen zuviel Spannung, ziehen ungleich mehr Strom und brennen in kürzester Zeit durch, weil sie dafür nicht ausgelegt sind. Allerdings stimme ich Sebastian zu, der Motor lief ja schon mal, hab ich jetzt nicht bedacht.

Was war mit dem dritten Draht, war der abgebrochen oder gerissen, oder war der gar nicht da? Hat der Vorbesitzer die dritte Phase vielleicht über ´n Kondensator simuliert und die Maschine nur auf Wechselstrom betrieben?

Der Unterschied zwischen einem Einachs-Antrieb und einem Allrad besteht darin, daß beim Allrad alle vier Räder durchdrehen (Otto Frhr. Marschall, bei einer Rallye im Harz, Ende der 60er):drive:.

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  • 2 Wochen später...

Moin,

 

nochmals vielen Dank für die Antworten.

Ich habe mir heute den Motor nochmals angeschaut. Zwei Phasen sind durch gebrannt. Der Motor war als Stern angeschlossen. Ich schaue mich bei Zeiten nach einem neuen um. So ganz kann ich das Ganze nicht nachvollziehen, vielleicht wurde mir auch nur ein kaputter Motor angedreht. Die Montiermaschine war sehr günstig von daher passt das.

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