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MarkusS

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  1. Nunja, da haben wir leider erst im Nachhinein bemerkt, dass für Autos ohne Kat 20% motorbezogene Steuer hinzu kommen Motorbezogene Steuer in Österreich ist der Spaß, der die starken Autos in Ö teuer macht. Da würde man beim 325i ohne Kat schon bei 113€/Monat ankommen. Dann kommt noch die Versicherung dazu. H-Kennzeichen gibts grundsätzlich keins, aber so was ähnliches: die Oldtimer Typisierung. Da muss man dann für jede Fahrt Fahrtenbuch führen, allerdings auch nur alle 2 Jahre die Überprüfung machen lassen (wie HU). Umweltzonen oder dgl. gibts ja bei uns für PKWs nicht. Grüße, Markus
  2. So, jetz geb ich auch mal meinen Senf dazu Habe selbst auch schon ein paar "Dosenlackierungen" gemacht. Mit der richtigen Vorgehensweise und Zeit kann man schon ein sehr ansehnliches Ergebnis erreichen (Je nach Lackfarbe, kann sein dass du nie wieder einen Übergang siehst)! Bei einem E30 tut es mir zwar weh sowas zu sehen, aber wenn du es unbedingt machen möchtest, dann bitte semi-profesionell, und nicht irgendwie Vorweg: Die Feinspachtel reicht vollkommen. So große Unebenheiten hast du nicht, dass du eine Füllspachtel benötigst. Meine Vorgehensweise: Entrosten (Sieht bei dir schon sehr gut aus). Für ein tatsächlich rostfreies Ergebnis, hilft nur rausschneiden und neu. Das kann aber bei Doppelblechen schwierig sein.Feinsäuberlich anschleifen mit 800er - 1200er Schleifpapier (Achtung: Auch 2-5cm rundherum anschleifen)Blanke stellen grundieren (2-3 mitteldünne Schichten). Hierbei dafauf achten, dass du nicht zu weit aus dem angeschliffenen Bereich raus kommstAlles wieder mit 800er - 1200er schleifen. Hierbei alles, wo die Grundierung nicht am Blech ist, wieder wegschleifenSpachteln - Alles was zu viel drauf is, muss wieder weg Spachtelmasse schleifen (hierbei hilft ein Schleifblock, dass es wieder glatt wird) Auf keinen Fall unter 400er Schleifpapier gehen. Achtung dass du nicht zu viel lack rundrum weg schleifst. Zuerst nur auf der gespachtelten Stelle schleifen und wenns flach genug ist, kannst du großflächig, mit geraden Bewegungen schleifenSpachteln und Schleifen wiederholen, wenn es uneben ist. Alle Unebenheiten müssen gespachtelt werden. Sprühfüller gibt nur einen ebenen, kratzerfreien Lackuntergrund.Sprühfüllern. Vor der Lackierung darf keine Spachtelmasse mehr sichtbar sein (Das siehst du später im Lack)Sprühfüller und großflächig rundherum anschleifen. Orangenhaut des Sprühfüllers auf jeden Fall abschleifen! Man kann ruhig den Originallack 30-50cm um die Roststelle anschleifen. Basislackschichten: NUR den Füller lackieren. Es muss rundherum noch genug angeschliffener Bereich sein, falls Klarlack aufgetragen wird.Erste Schicht Basislack - Die Schicht darf wirklich nur "angenebelt" werden. Damit die nachfolgenden Schichten keinen rand zwischen Originallack und Füller werfen.Zweite Schicht Basislack - Diese schon etwas dickerDritte Schicht und folgende Schichten (Sofern notwendig) - Hier willst du absolute Deckung erreichen. Gerne etwas dicker auftragen, aber nicht zu dick. Sofern Klarlack:Ganz wichtig: Sprühnebel des Basislacks mit Silikonentferner abwischen (VORSICHTIG wischen. Kaum Druck ausüben)Erste dünne Schicht Klarlack auftragen - Die Klarlackschichten sollten den Großteil der angeschliffenen Fläche bedecken. Aber nicht darüber hinaus!Zweite und folgende Schichten (Bis gewünschtes Ergebnis erreicht): Nass in Nass lackieren, allerdings den Klarlack nicht zu Dick machen, sonst rinnt er gerne!Ein paar Wochen abtrocknen lassenJe nach gewünschtem Ergebnis mit 1200-2000er Papier nachschleifenPolieren (da ja noch angeschliffene Ränder vorhanden sind)Bei dir ist noch das Problem, dass du rund um ein Loch spachteln musst. Da kann es passieren, dass die Spachtelmasse reintropft etc. Da musst du evtl wieder ausbohren (Nicht einfach mitm bohrer reinfahren, sonst brichts wieder aus. Grundsätzlich kann man dafür mit 1-2 Tagen rechnen. Wenn man die Zeit nicht investieren möchte, ist man vielleicht beim Lackierer besser aufgehoben Aus deinen Bildern sehe ich, dass du grundsätzlich in einer Halle o.ä. bist. Dort kann ich empfehlen alle Türen und Tore zumachen und den Boden nass machen, damit man keinen Staub drin hat. Ich schleife auch gerne nass, da man dadurch auch ein besseres Ergebnis erreicht. Allerdings nicht bei blanken Stellen nass schleifen. Lack trocknet gerne im Sonnenlicht aus. Baustrahler o.ä. kann den Lack zum krusten bringen (Wenns zu warm wird). Falls du es doch schaffst eine Träne reinzubekommen gibts da ein paar Tricks, wie man die wegschleift ohne wieder rundherum durchzuschleifen. Hier noch ein paar Bilder meiner letzten Lackierung (Ist zwar kein BMW, kommt aber aufs selbe): Grüße, Markus
  3. Hallo liebe Community, Kurz zu meiner Person: Ich bin (zurzeit noch) Informatik-Student, komme aus Österreich und bin leidenschaftlicher Hobbyschrauber Würde gerne jede Kleinigkeit am KFZ selbst machen, da ich gerne selbst dran schuld bin, wenns nicht passt (Bin ein zu großer Perfektionist)! Grundsätzlich bin ich schon lange ein 3er BMW Fan. Aber als ich vor 1-2 Jahren jeden Tag mit dem E30 318i meines Bruders zur Uni gefahren bin, hat die Leidenschaft begonnen. Ich habe mir in den Kopf gesetzt: Unbedingt ein E30! Nachdem recht wenig Geld zur Verfügung war, ich aber trotzdem 6 Zylinder haben wollte, war recht klar dass ich nach einem 320i suche (Da kostet die Steuer nicht so viel). Nach einem halben Jahr Suche in Österreich hat es mir dann gereicht: Jetzt such ich in ganz Europa! In Österreich konnte ich nur hässliche Bastelbuden oder Rostbeulen finden. Mitten im Skiurlaub kam plötzlich ein Anruf meines Vaters (Der ist auch Autoverrückt ): Da wird grade ein 320i in den Niederlanden versteigert. Mein erster Gedanke: "Schon wieder so weit weg! :motz:". Naja, vielleicht ist der eh nicht so toll - Erstmal den Verkäufer kontaktieren (Das hat alles mein Dad gemacht, da ich ja im Urlaub war). Dieser hat uns netterweise ca. 100 Fotos des Fahrzeugs zukommen lassen (Jede kleinste Stelle wollte ich fotografiert haben). In der Versteigerungsplattform war das Mindestgebot so hoch, dass ich aber gesagt hab: Ne! Das is mir zu hoch! Nachdem die Versteigerung abgelaufen ist (Mindestgebot nicht erreicht), haben wir nochmal mit dem Verkäufer gesprochen. Fazit: Wir fliegen nach Amsterdam. Natürlich ging der Flieger erst in ein paar Wochen. In der Zwischenzeit habe ich fast jede Kaufberatung durchgelesen und mir einen Leitfaden gebastelt, dass ich dort auf kein Detail vergessen kann. Dann war es so weit! Wir sitzen im Flieger nach Amsterdam, allerdings mit nicht einen Gedanken an Urlaub. Der Plan war: Am Abend landen und am nächsten Tag in der Früh das Fahrzeug besichtigen. In der Früh hat uns dann der Verkäufer abgeholt und zum Auto gebracht. Er stand quasi im Paradies: Neben einem 850Ci, 635CSi und einem E34 540i Touring stand er: Der silberne E30 320i '85. Nach ca. 6h Besichtigung war mir dann klar: Er ist zwar nicht perfekt, aber bei dem Aufwand den wir hatten ... - Ich muss ihn haben! Nach einer kleinen Preisverhandlung haben wir uns dann auf einen Preis geeinigt und er war Mein. Nun gings dran das Fahrzeug abzumelden und für den Export anzumelden. Nach weiteren 2 Stunden und ein paar weiteren grauen Haaren hatten wir das Fahrzeug dann endlich angemeldet. An einem Samstag um 16:00 startete dann die Heimreise. Trotz der zuvor (fast) schlaflosen Nacht wollten wir dann dennoch am Stück nach Hause fahren. Während der Fahrt haben wir uns durchgehend gegenseitig wach gehalten. Nach 13 Stunden - Am Sonntag um 05:00 - und nach 1200km haben wir es dann geschafft. Er steht zuhause. 2 Wochen konnte ich jetzt noch mit Ihm fahren, jetzt ist aber das Exportkennzeichen abgelaufen. Jetzt heißt es die Mängel beheben (Sind dann doch ein paar) und dann in Österreich typisieren lassen. Sprich jetzt steht er in einer Halle und wartet, bis ich Zeit habe. Details zum Auto: BMW E30 320i ohne Kat, EZ. 1985Außenfarbe: Polaris Silber; Innenraum blau155000kmZusatzausstattung: wird nur kaputt Mängel: Einige (Da kommt wieder der Perfektionismus durch ) Freue mich schon meine Reparaturen hier zu teilen! Beste Grüße, Markus
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