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TristanFalkner

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Alle erstellten Inhalte von TristanFalkner

  1. Vom Album neuer ZK E30 M20B25

    Das Themenbild für diese Galerie "Neuer Zylinderkopf für den E30 M20B25". Nicht der eigentliche Anfang, steht aber exemplarisch für die gesamte Aktion.

    © Joël Brunner, Sorenbühlweg 23, CH-5610 Wohlen

  2. Morgen zusammen Nach langer Pause melde ich mich wieder zurück. Arbeit und Studium haben mich zu lange von wichtigeren Dingen abgehalten. Vor zwei Wochen habe ich mich daran gemacht, den Zylinderkopf zu demontieren. Anschliessend brachte ich den Kopf, wie von euch empfohlen, zum Abdrücken ins nächste Zylinderschleifwerk. Das ist bei mir gleich um die Ecke (Firma Bereuter in Zufikon) nur 15min entfernt. Ernüchternde Ergebnis, das ihr wohl auch alle schon vermutet: Riss im Kopf zwischen 5. und 6. Zylinder! => Also: neuer Kopf! An dieser Stelle möchte ich euch herzlich danken für den guten Rat, das selbst anzugehen und den Kopf zu prüfen. Ohne euren Rat wäre ich als Anfänger komplett aufgeschmissen gewesen. Fürmal auch niemand in meinem Umfeld etwas von Autos versteht und somit mir das keiner zutrauen wollte. Denn - und hier kommt das Beste - beim Demontieren kamen noch so manche Mängel und Pfuschereien vom Mechaniker, der vorher daran gearbeitet hatte, zu Tage: Schlauchstutzen am Kühler abgebrochenzerbrochener Zündverteilläufer (hat er mit Epoxy zusammengeklebt - hat offensichtlich nicht gehalten...*$!&%§)fehlende oder mürbe Dichtungen im Wasserkreislaufnach der letzten Demontage wurden wieder alte ZK Schrauben verbautAnziehmomente der ZK Schrauben waren alle unterschiedlichÖlreste in den Gewindebohrungen der ZK Schrauben nach DemontageZK war unten zerkratzt vom Führungsstutzen => da hatte wohl einer Mühe mit montieren das letzte MalFehlende und zerbrochene Montage-/Führungsklammern für Schläuche und Kabel im ganzen Motorraumdie selbstsichernden Krümmerschrauben wurden ebenfalls nicht ersetzt (2 waren komplett "verwürgt")lecke und rissige Gummischläuche vom Wasserkreislaufzerkratzter Lack auf dem Dach, an der rechten Seitenwand vorne und interessanterweise auf dem Kofferraumdeckel...und, und, undDie Liste wäre noch lange, dies sind nur die schlimmsten Punkte. Derzeit reinige ich den Mottorraum und ersetze die Kleinteile, bis der Kopf da ist. Da es ab diesem Punkt nicht mehr zu "Neuvorstellungen" gehört, werde ich an anderer Stelle (Verweis folgt noch) weiter informieren, wohin die Odyssee führt. Danke für eure Unterstützung und euren guten Rat. Macht mächtig Spass selber zu Schrauben! Liebe Grüsse aus der Schweiz
  3. Abend Volker Danke für den Hinweis. Werde ich so machen. Habe in einem Thread gelesen, dass durch Wassereinbruch evtl. auch die Pleuellager tangiert sein können. Was meint ihr? Soll ich mich darum auch gleich kümmern oder ist das dann nicht doch etwas hypochondrisch? Bin da etwas skeptisch, dass die Pleuellager da betroffen sein sollen. Was sagt euch eure Erfahrung? Gruss P.S. hier den Thread, den ich meine:http://e30-talk.com/topic/44571-riss-im-zylinderkopf/
  4. Ciao Dantler Du sprichst mir aus dem Herzen. Aber manche schlechte Erfahrung muss man wohl selber machen, um wirklich daraus zu lernen. Eine Rissprüfung vom Zylinderkopf? Das klingt vielversprechend. Kann man das selber machen? Gibt's da Anleitungen/Leitfäden dazu? Im Etzold (So wird's gemacht) steht nur etwas bezüglich Verzug vom Kopf und Planschleifen, Nichts betreffend Rissprüfung (leider). Kann das nur eine grosse Werkstatt machen? Denke auch nicht, dass es der Block ist. Alle Wahrscheinlichkeit spricht dagegen. Danke für den Rat, werde mich daran halten! Halte über den Fortschritt auf dem Laufenden. Grüsse aus dem Aargau
  5. Werte Community Die Geschichte meines alten Blechkameraden und mir geht schon einige Jahre zurück. Er ist ein charismatischer BMW 325i E30 M20 B25 Edition Baujahr 1990, 2.5l im klassischen BMW azurblau, feinem Schiebedach und Automatikgetriebe und natürlich alles noch original. KM-Stand zur Zeit dieses Posts bei 193’000km. Vor 7 Jahren kam er in meine Obhut nachdem der Vorbesitzer (mein Grossvater) verstorben war und er drohte mit nur knapp 160’000km auf dem Schrott zu landen. Bis 2011 bereitete er mir als erstes Auto viele schöne Stunden. Einige Fehlentscheide und schlechte Wartung durch einen „guten Freund eines Freundes“ führten dazu, dass der Motor immer lauter und lauter zu klackern begann. Mein Misstrauen überwog den Beteuerungen des Mechanikers und der BMW Fachmann bestätigte, was ihr euch jetzt schon denken könnt: Nockenwelle eingelaufen! Unerfahren wie ich war, fragte ich in einer BMW Garage nach, was die vom Auto hielten. Schlechte Idee, aber damals war ich halt noch naiv. Die wollten mir das Auto abschwatzen und mich dazu überreden, den „Schrotthaufen“ doch einfach bei ihnen zur Entsorgung zu lassen. Nachdem ich dies klar abwies und das Auto mitnehmen wollte, wurde mir sodann plötzlich ein rigorosses Angebot über 5'000 CHF gemacht, bar ab Platz. Mein alter Kamerad kam natürlich wieder mit mir nach Hause. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel zu der Zeit (war und bin Student, daher finanziell etwas knapp bei Kasse), musste eine Lösung her. Und so verbrachte der E30 zwei Jahre trocken und warm eingelagert in einer Parkgarage bei einem Freund. Diesen Winter (2014/2015) habe ich ihn aus dem Dornröschenschlaf geweckt und mal das Gröbste machen lassen. Mit erneut etwas ernüchterndem Resultat. Die Nockenwelle hat der Mechaniker nicht ersetzt, sondern nur rausgenommen und angeblich härten lassen und wieder eingesetzt. Das war nicht eingentlich was ich wollte und hatte auch nicht den gewünschten Effekt. Nach viel Reklamation und Druck hat er die Nockenwelle im Juni 2015 schlussendlich doch ersetzt. Keine 100km später musste ich feststellen: 1.5l Kühlwasserverlust und Wasser im Motoröl… Dies und noch so manch anderer Patzer (vom verkratzten Lack bis hin zu lockeren Schrauben nach der Reparatur) haben mich dazu veranlasst, nun selber Hand anzulegen. Und genau darum bin ich auf eure Seite gestossen. Darum bin ich hier. Der E30 hat nun zwar eine neue Nockenwelle, aber er benötigt neue Kipphebel und evtl. auch ein neues Ölrohr (das der Mech partout nicht ersetzen wollte...). Der Zylinderkopf muss runter, da die Dichtung leckt und dabei möchte ich gleich den Zylinderkopf grundüberholen. Der enorme Wasserverlust nach dem Einbau der Nockenwelle und wechseln der Zylinderkopfdichtung lässt darauf schliessen, dass der Mechaniker bei der Montage gepfuscht hat. Die Alternative hiesse Riss im Block und das kann ich mir nicht vorstellen bei den Kilometern und dem plötzlichen Verlust nach der „Reparatur“. Wenn jemand weiss, ob und wie man überprüfen kann, ob der Motorblock rissig ist oder nicht, bin ich natürlich enorm dankbar um Hinweise!! Wäre schade, wenn es der Block ist und nicht die Dichtung…für Meinungen und Kommentare dazu bin ich immer offen und froh um jeden Hinweis. Danach stehen noch so einige andere Dinge an, wie auch die Carosserie. Aber eins nach dem anderen.
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