Es soll Banken geben, die ab einem bestimmten Status der Forderungsbeitreibung diese dann nicht mehr selbst weiterverfolgen, sondern aus geschäftspolitischen Gründen an Inkassounternehmen abtreten. Dies hat jedoch in keiner Weise etwas mit einer "faulen Forderung" und dergleichen zu tun Und mit unseriösen Inkassounternehmen dürften wohl keine Banken zusammenarbeiten, die sich ihren Ruf damit enorm schädigen würden... Ich bin gespannt, was dieser Fred hier wieder für Stilblüten treibt, wenn sich wieder die nun schon hinlänglich bekannten Hobby-Juristen mit ihren Mutmassungen, Verdächtigungen und zusammengegoogeltem "Fachwissen" zu Wort melden... Aus meiner Sicht haftet ALLEN Inkassofirmen etwas unseriöses an. Das was du "Abtreten" nennst, nennt sich in der Branche "Factoring". Eine Forderung, die aus Sicht der Bank nicht mehr werthaltig ist, wird verkauft. Hierbei wird jedoch nicht der volle Forderungsbetrag als Kaufpreis erzielt, sondern vielleicht die Hälfte. Nun fragt man sich, wieso nimmt die Bank soviel Verlust in Kauf, wenn die Forderung tatsächlich besteht? Wieso treibt sie nicht selbst den vollen Betrag ein? Weil etwas faul ist. Faule Forderungen sind das Handlungsgebiet der Inkassofirmen, so faul, dass kein Rechtsanwalt damit etwas zu tun haben will. Als Forenneuling kann ich zur aufgeworfenen Frage der "Hobby-Juristen" nichts sagen, ich selbst stamme aus dem kaufmännischen Bereich, habe aber durchaus Erfahrung mit derartigen Fällen. Aktuell habe ich selbst einen Rechtsanwalt in einer ähnlichen Sache beauftragt.