Hallo ihr Alleswisser, ich habe wie in der Anleitung beschrieben, gestern die Brücke runter gemacht. Die Papierdichtungen wurden auch erneuert. Beim Anziehen der 6 M8 Muttern kamen mir schnell Bedenken. Irgend wie konnte man die über kreuz ständig immer noch weiter und noch mehr anziehen. Ich habe meine Rätsche schon ganz in der Mitte gehalten, um nichts zu übertreiben. Nach einigen weiteren über kreuz Anziehversuchen ohne erreichen von wirklich fest habe ich aufgehört. Ich wollte auf gar keinen Fall einen der Stehbolzen abreissen. Motor gestartet, lief sofort an. Längere Probefahrt gemacht, alles lief super, meine Frau war glücklich ohne Ende, daß der lästige Benzingeruch aus der Lüftung nun endlich weg war. Abends wollte meine Frau unseren Sohn vom Training abholen. Sie startete den Motor, und machte ihn schnell wieder aus. Problem war, 1300 Umin Standgas und starkes Pumpen des Motors. Ich habe es dann selbst nochmal probiert. Standgas ging ganz langsam bis auf 900 Umin runter und das pumpen ließ auch nach. Habe dann aber auch lieber Motor aus gemacht ( wegen der lieben Nachbarschaft ). Heute Morgen bei kaltem Motor wieder probiert, alles wieder ruhig ohne Mucken bei 600 Umin. Meine Überlegung war nun, das der Motor gestern Abend noch ein bisschen wärmer war als die Brücke, und somit Fremdluft über die Brückendichtungen gezogen wurde. Ich habe dann heute meine Frau mit der Rätsche nochmal die Muttern nachziehen lassen. Die schaffte aber auch bestimmt noch eine halbe Drehung, ohne dann wirklich selbst zu sagen, so, jetzt ist aber wirklich fest. Kann meine Überlegung mit der Falschluft bei unterschiedlichen Temperaturen der Teile zueinander richtig sein, und wenn ja, wie fest soll ich denn da noch zudrehen? Ich will keinen Bolzen abreissen.