Irgendwie braucht unser Staat anscheinend immer ein Feindbild bzw. eine Gefährdungslage, um diese in regelmäßigen Abständen aufleben zu lassen. Früher war da der böse Russe, der nur darauf wartete mit gewetztem Messer über uns herzufallen Dann haben sich die Zeiten geändert, mittlerweile schmusen alle miteinander und jetzt sind es eben böse Terroristen, die man als Vorwand benutzt um unsere Bürgerrechte immer weiter herunterzuschrauben und den Überwachungsstaat mit neuen Gesetzen voranzutreiben. Die Bevölkerung soll sich halt nie zu sicher fühlen, ein Flämmchen der Angst aufrecht zu erhalten kann sich schließlich als nützlich erweisen um immer mehr Kontrolle durchzusetzen. Merkwürdigerweise kommen diese Horror-Meldungen immer in der Urlaubszeit oder wenn es auf Feiertage zugeht. Irgendwann, vielleicht nach der 10000000 Warnung, wird auch bestimmt mal etwas passieren. Bekloppte Attentäter gab es schon immer und wird es immer geben, und sei es nur weil sich jemand vom Finanzamt angepi**** fühlt oder Hass auf seinem Arbeitgeber oder die Gesellschaft hat. Ich möchte nur nicht wissen was dann hier in Deutschland abgeht ! Die Frage ist eigentlich wie viel Freiheit man für seine Sicherheit aufgeben will ? Durch alltägliche Horrorszenarien werden viele Menschen verunsichert und in folge dessen können dann nebenbei immer mehr Gesetze durchgeboxt werden, die uns gläserner machen - aber das wollen wir ja dann mittlerweilen auch so. Ehrlich gesagt fühle ich mich nicht durch irgendwelche Terroristen terrorisiert, sondern eher von unserer Regierung. Ich habe mehr Angst davor was sich unsere Politiker in Zukunft noch so für uns ausdenken, als vor der Möglichkeit daß sich gerade ein Terrorist nach Deutschland einschleust um mir die Kehle durchzuschneiden Dazu haben wir uns die Terrorproblematik doch auch selbst bereitet, dadurch daß wir uns in Angelegenheiten einmischen die uns eigentlich gar nichts angehen. Wir hinken nur dem Ami hinterher, der seit dem besagten 11. September seinen Rachefeldzug führt.