Das meiste wurde hier ja schon angesprochen, nur soviel nochmal: Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso man nach einem offenbar schwereren Unfall mit einem zwar instandgesetzten, aber offenkundig fehlerhaften Fzg. wieder derartig rast, daß es überhaupt zu einem solchen Hochgeschwindigkeitsunfall kommen kann. Der gesunde Menschenverstand sollte einem hier doch eine gewisse Vorsicht gebieten, vor allem wenn Mitfahrer mit an Bord sind! Das offenbar unfallursächliche Ausbrechen des Fahrzeuges deutet zuallererst auf einen Fahrfehler bei überhöhter Geschwindigkeit hin und bei derartig hohem Tempo kann aus physikalischen Gründen auch ein perfekt funktionierendes DSC keine Wunder mehr vollbringen. Es gab schon etliche Unfallfotos von teilweise erheblich älteren und kleineren BMW's, die sehr eindrucksvoll belegten, daß die Sicherheitssysteme von BMW sehr wohl optimal funktionierten und auch ein vergleichsweise hohes Niveau bieten. Möglicherweise wären die erwähnten Mitfahrer in einem weniger sicheren Fahrzeug ebenfalls ernsthafter verletzt worden. Sollten an dem Fahrzeug tatsächlich Fehler vorgelegen haben, so wären diese jedenfalls der mit der Reparatur des 1. Unfallschadens beauftragten Werkstatt anzulasten und nicht dem Fahrzeughersteller. Höchstwahrscheinlich dürfte die Aufarbeitung dieses Unfalles seit 2006 aber bereits etliche Aktenordner von Anwälten und Gutachtern füllen, wenn nicht gar juristisch inzwischen endgültig abgeschlossen sein, was die Frage aufwirft, für was man jetzt Unfallbilder und Schriftverkehr hierzu im Internet einstellt. Die Verzweiflung einer Mutter angesichts der tragischen Unfallfolgen in allen Ehren, aber es ist doch angesichts der geschilderten Umstände weder angemessen noch sinnvoll, ausgerechnet in einem BMW-Forum -notdürftig als „warnende Information“ getarnt- nach Unterstützern bei einem offenbar geplanten Kreuzzug bzw. Windmühlen-Kampf gegen BMW zu suchen.