...lange Rede, kurzer Sinn: Ich gehe davon aus, dass Ihr Euch alles überlegt habt (Finanzen, Haltung, Zeit etc.) Mit Tierheim-Hunden kann man durchaus Glück haben, aber auch an Tiere geraten, die das Vertrauen in den Menschen einfach verloren haben. Kein Grund, sich aufzuregen über hohe "Preise". Tierheime nehmen halt Schutzgebühren, das ist völlig normal. Da geht es nicht darum, sich durch Abgabe der Tiere finanziell zu bereichern. Das verstehen, bzw. wissen viele Menschen allerdins nicht. Und vom Züchter? Da ist der Preis von 500 Euro eine absolute Lachnummer. Da kann man weit mehr zahlen. Die Preise sind durchaus gerechtfertigt. Denn beinahe niemand (!) hat eine grobe Ahnung, was dahinter steckt: Ein guter Züchter ist von vornherein für die allerbeste Fürsorge zuständig. Das beginnt mit der Suche nach dem richtigen Deckrüden, geht weiter mit der absolut perfekten Betreuung der tragenden Hündin (Ihr glaubt gar nicht, was eine tragende Hündin alles benötigt!!!!), dann nächtelanges Warten auf die Geburt, die sich dann über viele Stunden hinziehen kann, Wiegen und schriftliches Festhalten der Merkmale der frisch geboreren Welpen, Welpenaufzucht mit der weiterhin perfekt betreuten Hündin, später dann Beginn der Ernährungsumstellung der Kleinen (und glaubt nicht, es handelt sich dabei um das billige Dosenfutter vom Discounter nebenan...), Impfungen und diverse Untersuchungen durch den Tierarzt, Verabreichung von Wurmkuren, dann folgt (für den Fall, dass man keinen Welpen vom Wald-und Wiesenzüchter möchte...) Zuchtverband mit Kennzeichnung und Erstellung der Ahnentafeln, und, und, und... da sag nochmal einer, die Hunde sind teuer...Und das ist nicht einfach nur meine Meinung, sondern eine Tatsache.