Ingo Köth ist für mich ein typisches Beispiel für jemanden, der seinen mühsam aufgebauten Ruf nachhaltig in Mißkredit bringt durch das penetrante Wiederholen von Verallgemeinerungen. Nicht nur, was die M20/M40 Thematik angeht, sondern auch z. B. durch seine Dogmen in Sachen Öl. Er behauptet steif und fest, daß alle M20 Kopfrisse ausnahmslos bei Motoren vorkommen, die mit vollsynthetischen 0W-40 Öl gefahren werden und in der Verwendung dieser Öle der Grund hierfür liegt. Es ist ja einzusehen, daß er gerne seinen Rollenschlepphebelkit verkaufen möchte, der mit Sicherheit eine überzeugende Lösung für die M40 darstellt. Aber gleichzeitig den M20 derart schlecht zu reden, wie er das tut, disqualifiziert ihn als objektiven kompetenten Fachmann. Auch ich habe selbst ein wenig Erfahrung sammeln dürfen: insgesamt ca. 250.000km mit zwei M40 Motoren, davon ein Zahnriemenriss nach 30.000km Laufleistung (!) und ein Kopfriss bei 110.000 km, beide gefahren mit Motul. insgesamt ca. 420.000km mit drei M20 Motoren, davon alle ohne außergewöhnliche Schäden oder Reparaturen, alle drei gefahren mit Mobil 0W-40. Weder ZKD defekt noch Riss. Es geht also durchaus auch andersrum. Trotzdem würde ich nie hergehen und sagen, daß die Revision eines M40 Motors sich nicht lohnt oder gar, daß der M40 ein schlechter Motor wäre. Deartige Aussagen sind einfach unqualifiziert.