DAS sehe ich ganz anders. Der gute Fahrer hält sich zurück und fährt vorsichtig und nicht in Grenzbereichen. Im Grenzbereich kann jedem ein Fehler unterlaufen und abfliegen. Das Wissen wo der Grenzbereich liegt ist es was den guten vom schlechten Fahrer unterscheidet. Ich kenne mehrere Leute die nen Wagen mit wenig PS fahren (Golf, Vectra, Corsa, Fox etc pp) und die halten sich alle zurück, fahren ruhig und sicher. Dagegen kenne ich auch Leute die direkt nach dem Führerschein auf größere PS Wagen umgestiegen sind. Nen großer Teil hatte schon Unfälle. Auch fahre ich total ungerne mit denen, weil selbst ich mich festkrallen muss und schiss kriege... Wer mit seinem Golf VR6 nach nem Wochenende mit 4 Stunden Schlaf, 2 Passagieren und einem komplett vollgeladenen Auto mit 240 Sachen fährt, der hat sie nicht alle. Klar hatte er den Wagen noch unter Kontrolle, aber es gibt auch noch andere im Straßenverkehr und selbst mit ABS ist ne Vollbremsung von 240 auf 130 auf der linken Spur der BAB nicht wirklich lustig und schweinisch gefährlich. Ich hab nen kleinen Astra gefahren am Anfang und durfte immer mal wieder Vaters Passat TDI fahren, der immerhin 130 PS hatte. Ich hatte einen heidenrespekt vor dem Auto, weil ich merkte wieviel Power der hat. Wäre ich nur den gefahren, dann hätte ich das mit Sicherheit immer ausgereizt. Ich denke man sollte einfach wissen was man kann und sich nicht ständig maßlos selbst überschätzen. Das ist nämlich die Unfallursache Nr1. Man sollte doch selbstbewusst genug sein um auch mal hinter dem Roller mit 30 herzufahren, weil man ihn einfach nicht überholen kann. Oder sich nicht in jede Lücke einfädeln. Wer ständig in Extremen fährt, der ist in meinen Augen nen Fahranfänger. Und das können durchaus auch Leute sein die schon seit 20 Jahren den Führerschein haben.