Wie einige ja schon mitbekommen haben, habe ich meinem Cabrio aufgrund des recht hohen Ölverbrauchs eine Zylinderkopfrevision gegönnt. Diese beinhaltete alle möglichen Dichtungen zu erneuern, sowie den Kopf zu planen, neue Verteilerkappe, Finger, und natürlich die Zylinderkopfdichtung sowie die dazugehörigen Kopfschrauben etc. Als alles wieder zusammen war, stellte ich dann fest, das der Motor (M20B20) nicht anspringen wollte. Alles mögliche und unmögliche wurde überprüft - schönen Dank an dieser Stelle nochmal an easy, Ehle, Mars, Lutz und allen anderen... Sind zu keinem Ergebnis gekommen. Nachdem gestern dann der Mensch, mit dem ich den Kopf überarbeitet hatte da war, und alles zum 100sten Mal überprüfte, kam er zu dem Entschluss: Der MUSS laufen, wir ziehen ihn an. Gesagt getan, Wagen sprang auch sofort an. Ausgemacht. Versucht zu starten. Nix. Nochmal angezogen lief sofort wieder. Noch ein Startversuch - Fehlanzeige. Genau in den Motorraum geschaut: Aha, drückt Öl durch die Kopfdichtung. Aber reichlich. Tropfte schon unten auf den Kunststoff vom Unterboden. Also klarer Fall. Dichtung / Schrauben nochmal neu bestellt. Jetzt habe ich den Sch*** hier liegen und möchte einfach sicher gehen, das nicht NOCHMAL das ganze Theater von vorn losgeht. Gibt es irgendwelche Profi-Tipps, die ein solches Versagen ausschließen können? Ich muss dazu sagen: Habe die Kopfschrauben beim 1. "Versuch" nicht richtig angezogen, bin im "Jetzt mach ich´s mir selbst" aus der Reihe gekommen und habe mit der 4 Zylinder Möglichkeit angefangen die Schrauben anzuziehen, sprich 60 nm. Der M20 hätte aber gern 30nm und dann jeweils 1x90° und nochmal 90°. Ist es möglich, das ich dadurch die Dichtung geschrottet habe? Oder hatte die vorher schon einen weg, weil sie ca. 2 Jahre (eingepackt) in der Garage lag? Oder habe ich einen ganz anderen böhsen Fehler gemacht? Edersee ist wegen der ollen Aktion ja schon geplatzt - kann ja nicht am Montag meinen Job auch noch kündigen, weil ich kein Auto habe