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Eta mit sporadischer Überfettung... es macht mich wahnsinnig


Dantler
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Hallo Leute,

 

Kurze Zusammenfassung:

 

ich habe schon seit längerer Zeit ein extrem nervendes Problem bei meinem 122ps eta. Sporadisch ohne jeglichen Zusammenhang fettet der Motor extrem an und stirbt dann je nachdem wo man gerade ist ab oder ruckelt.

 

 

Der Motor fettet extrem an, und es kommt immer eine schwarze Rauchwolke aus dem Auspuff. Er läuft dann extrem ruckelig, lässt sich nicht hochdrehen und beim einkuppeln geht er sofort aus. Oft passiert es immer dann wenn man in der Stadt unterwegs ist und ganz vorne an der Ampel an einer großen Kreuzung steht... Dann heisst es hoffen dass das Problem bald weggeht, oder mit der S-Bahn heimfahren und das Auto am nächsten tag holen. Auf der Autobahn muss man runterschalten, ordentlich drehzahl und vollgas geben, dann fängt er sich und läuft ruckelfrei. Die Dauer der „rappler“ wie ich sie mittlerweile nenne gehten von ein paar sekunden bis zu mehreren minuten, bzw. ich will dann nicht die batterie „leerstarten“ wenn es an der Ampel und nicht während der fahrt passiert. Die Rapplerintervalle können von ein paar Minuten bis zu einem ganzen Tag fahren ohne irgenwelche Probleme sein.

 

 

Meine Vermutung bei der ganzen Sache ist, dass der Motor in den Phasen die Einspritzmenge Kraftstoff bekommt, die er bei Volllast bei Maximaler Drehzahl bekommen würde. Nur warum ist das so?

 

Hier eine Auflistung an allem was ich schon gemacht, und NICHTS gebracht hat:

 

- Motorsteuergerät und Leerlaufsteuergerät getauscht

- Lambdasonde abgesteckt

- Falschluftsuche (wobei das ja genau das Gegenteil von zu viel Kraftstoff bewirken sollte)

- Kaltstarteinspritzventil abgesteckt

- Alle möglichen Sensoren am Motorblock abgesteckt um zu sehen ob man den „rappler“ nachstellen kann, aber nichts hat so eine Auswirkung

 

Ich weiss mittlerweile nicht mehr weiter. Ich habe schon einen totalen Hass auf das Auto, da ich nie weiss ob ich ankomme und schon öfters in extrem unangenehmen Situationen war (Mitten auf 6-spurigen Kreuzungen stehengeblieben). Da ich noch einen Alltagswagen + Wenig Zeit habe steht der eta jetzt seit fast einem Jahr in der Garage und ich fahre nur sehr selten damit und bereue es danach wieder aus neue.

 

Es währe echt super wenn ihr noch ein paar heisse Tipps hättet was das noch sein könnte. Ich weiss echt nicht mehr weiter...

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Hi Jürgen, leider nein.

 

ich tippe so langsam auf verrückt spielenden Kraftstoffdruck... Kann sowas sein? Dass auf einmal der Kraftstoffdruck stark ansteigt?

 

Kennt jemand einen Trick wie man den Kraftstoffdruck künstlich ansteigen lassen kann? Ich habe schon einmal den Unterdruckschlauch vom Ansaugkrümmer in den Mund genommen und maximal daran gezogen, aber das hatte komischerweise keinen Einfluss auf den Motorlauf

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Hm, bleibt ja nicht mehr viel über. Kraftstoffdurchfluss könnte man ja messen, hab hier schonmal was drüber gelesen. Wenn vorne die richtige Menge ankommt, kannste Pumpe, Dämpfer und Leitungen ausschließen. ESV könnten es ja auch sein, wenn der Sprit nur so unkontrolliert in den Pott tröpfelt und er nicht mehr richtig verbrennt. Deshalb vielleicht die schwarzen Wolken?

 

Grüße aus Hamburg, Jürgen

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25 16 1 216 464 war Teil des Sportpaketes

 

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Hi Dantler.

 

Ich habe das selbe Probelm wie du.

Stottertn ohne vorher erkennbare Gründe und in keinem Zusammenhang mit Temperatur, Regen, Sonne, etc. mit schwarzen "Rauchzeichen".

Einzig, wie von Dir genannt: in hohen Touren ist Ruhe, niedrige Drehzahlen sind zwingen zu vermeiden

 

Auch ich bin auf Fehlersuche...

 

Ich hab auch schon ähnliche Versuche unternommen, wie du sie geschildert hast.

- komplettes Züngeschirr ist neu (Spule, Kerzen, Kappe, Finger, etc.)

- LMM hab ich gereinigt und auch einen zweiten schon probiert

- Motor-STG aufgehabt um defekte Lötstellen zu suchen (negativ)

- Kaltstarteinspritzventil getauscht

- überall mal "gewackelt"

 

Leider mit mässigem, bzw keinem Erfolg :-(

 

In den nächsten Tage kommt Schritt für Schritt neu, mit Testläufen nach jedem Tausch:

- Lambdasonde

- Benzindruckregler

- Motor-STG

- Leerlauf-STG

- Leerlaufregler

(- evtl noch die Tempsensoren)

 

Mal schauen, was Erfolg bringt und was nicht...

 

Ich werd Dich auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, wenn ich Erfolge erzielt habe.

 

Gruss

 

Dominik

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Hi Dantler.

 

Ich habe das selbe Probelm wie du.

Stottertn ohne vorher erkennbare Gründe und in keinem Zusammenhang mit Temperatur, Regen, Sonne, etc. mit schwarzen "Rauchzeichen".

Einzig, wie von Dir genannt: in hohen Touren ist Ruhe, niedrige Drehzahlen sind zwingen zu vermeiden

 

Auch ich bin auf Fehlersuche...

 

Ich hab auch schon ähnliche Versuche unternommen, wie du sie geschildert hast.

- komplettes Züngeschirr ist neu (Spule, Kerzen, Kappe, Finger, etc.)

- LMM hab ich gereinigt und auch einen zweiten schon probiert

- Motor-STG aufgehabt um defekte Lötstellen zu suchen (negativ)

- Kaltstarteinspritzventil getauscht

- überall mal "gewackelt"

 

Leider mit mässigem, bzw keinem Erfolg :-(

 

In den nächsten Tage kommt Schritt für Schritt neu, mit Testläufen nach jedem Tausch:

- Lambdasonde

- Benzindruckregler

- Motor-STG

- Leerlauf-STG

- Leerlaufregler

(- evtl noch die Tempsensoren)

 

Mal schauen, was Erfolg bringt und was nicht...

 

Ich werd Dich auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, wenn ich Erfolge erzielt habe.

 

Gruss

 

Dominik

 

Hi Dominik, ja bitte tu das.

 

Zur Lambdasonde, die habe ich auch schon erneuert weil meiner damals "wellenartig" beschleunigt hatte. Habe mir die originale neu von Bosch gekauft und eingebaut, und das wellenartige war weg. Aber die Lambdasonde übernimmt nur das Gemischfeintuning, und kann eigentlich nicht für derartige anfettung verantwortlich sein. Wie gesagt, ob an- oder abgesteckt macht keinen Unterschied. Das Motorsteuergerät und Leerlaufsteuergerät habe ich auch bereits getauscht von einem Schlachter, keine Veränderung.

 

Das schlimmste an der Sache ist, dass der Fehler so sporadisch auftritt. wenn er wenigstens immer währe könnte man ihn ja in Ruhe suchen...

 

Ich würde gerne mal wissen ob die Motronic immer mit gleichbleibendem Kraftstoffdruck arbeitet, und bei Last einfach länger einspritzt, oder ob da auch der Druck hochgefahren wird.

 

Weiss jemand was? Weil für was braucht man denn dann den Kraftstoffdruckregler, der vom Ansaugkrümmer den Unterdruck bekommt?

 

Weiter kommen auch noch scheuerstellen oder Kontaktschwierigkeiten in betracht, da müsste man sich aber mal richtig in die Motronic reinfuchsen und mal alle Sensoren und Eingangsgrößen manuell ansteuern und schauen ob man den Effekt irgendwie reproduzieren kann. Mir fehlt dazu aber gerade absolut die Zeit.

 

Grüße

 

Flo

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Hi Flo,

 

Der Schlauch am Kraftstoffdruckregler geht zur Ansaugbrücke und gibt den Unterdruck dort soz. weiter. Bei Volllast ist ja kein Unterdruck mehr da und dann muss der Benzindruck am Ventil ansteigen, so dass am Ventilquerschnitt immer die gleiche Druckdifferenz (2,5 oder 3 bar, beim eta 2,5 glaube ich) besteht.

 

Des mit Falschluft und fett laufen is auch ganz leicht. Wenn an nur einem Zylinder Falschluft reinkommt (bspw. Einspritzventil-O-Ring undicht) oder der nicht zündet wird jede Menge Restsauerstoff gemessen und dann angefettet. Wobei die Lambdasonde nur in einem bestimmten Fenster korrigiert.

 

Ich hab da was, das ich dir ausleihen könnte und zwar so eine Lambdaanzeige. Die wandert im normalen Betrieb immer hin und her, da kannste mal schauen was da passiert. Ich mach morgen mal ein Video. Das erklärt auch warum er im Leerlauf immer so ein regelmäßiges Ruckeln hat.

 

Schönen Gruß,

 

Düti

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