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Bastelbudenbauer

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Alle erstellten Inhalte von Bastelbudenbauer

  1. @MartinE30 Die Löcher habe ich mit eine Lochsäge für die Bohrmaschine gebohrt, da diese Verkleidung nicht nur einfacher Kunststoff ist, sondern mit Fasern verstärkt, benötigt man dafür schon die besseren Varianten. Außerdem muß man sich dabei Zeit lassen, da die Säge ganz schön heiß wird. Ich hätte dir gerne auch ein Beispielbild angehängt, bin aber leider zu dumm dafür Wenn du aber kurz Lochsäge in eine Suchmaschine eingibst, siehst du es gleich.
  2. Ich werde, so wie jedes Jahr seit 2013, auch mit einer meiner Bastelbuden vor Ort sein. Wenn alles so klappt wie ich es mir wünsche, kann sogar die eine Bastelbude ihren 40. Geburtstag im Marstall feiern Ich freue mich jetzt schon, die ganze Truppe wieder zu sehen und hoffe, daß sich auch der eine oder andere "Neue" in den Hof verirrt
  3. Luft, er braucht mehr Luft, je mehr desto besser!! Thermisch machte der eta zwar keinerlei Probleme, aber es kann auf keinen Fall schlecht sein (außer für den Luftwiderstand) wenn man sich mal der Niere und den Scheinwerfergittern annimmt. Als erstes mußte die Niere dran glauben. Es gibt zu diesem Zeitpunkt die 324td Niere (komplett offen mit der Standard Breite der Stege) oder auch die M3 SportEvo Niere (komplett offen,aber mit schmälleren Stegen) noch für ca. 20€ neu bei BMW zu kaufen, was aber bei dem Anschaffungspreis des Autos fast 10% entspricht, und somit ein No-Go war. Da wurde lieber die Luftsäge angeschmissen und munter darauf losgesäbelt. Heute mache ich diese Arbeit mit einem scharfen Teppichmesser, da muß man so gut wie Nichts nacharbeiten, was bei dem Temperatureintrag mit der Säge deutlich mehr Nacharbeit mit sich bringt. Als Nächstes ging es den Scheinwerfergittern an den Kragen. Vor der Kur: Nach der Kur: Ich habe auch den Bereich unterhalb der Scheinwerfer geöffnet, da der M30 ja auf dieser Seite ansaugt. Die andere Seite mußte ebenfalls dran Glauben: Jetzt sieht man auch, was da original Alles verdeckt ist: Der Frontspoiler wurde ebenfalls gelöchert, da einer vom VFL 325i mir damals schon zu teuer war. Es wird bestimmt ein paar Leute geben, die Abhandlungen darüber schreiben, daß solche Löcher nicht optimal für den Luftstrom sind. Aber ich finde die Optik schön Oldschool, und es wird sich später auch noch ein Ölkühler dahinter verirren, der seinen Dienst auch sehr gut gemacht hat Hier nochmal die Front als Ganzes: Der rechte Abblendlicht Scheinwerfer war zu diesem Zeitpunkt auch mehr Aquarium als Lichtquelle. Und natürlich gibt es mehr als genügend Stellen, wo die Laufleistung nicht zu leugnen ist: Dem Nummernschild sieht man auch an, daß der eta nicht mit 120 km/h auf der rechten Spur bewegt wird Anhand der kleinen Details kann man auch erkennen, daß aus der Winterhure in der Zwischenzeit doch mehr geworden ist. Nämlich ein treuer Begleiter, der mich und meinen Bruder nie im Stich gelassen hat.(und in ferner Zukunft auch noch dem ein oder anderen Talk-Mitglied Freude bereiten wird)
  4. @Major Tom Hallo Thomas, natürlich kenne ich dich noch, und hoffe, daß man sich auch mal wieder über den Weg läuft. Vielen Dank für die Info, nur bin ich mir da sehr sicher, daß das Geräusch leider nicht vom Stabilisator-Halteblech kommt, da bei meinem eta schon unterschiedliche Achsen mit verschiedenen Stabis (auch PU-gelagerte) ihren Dienst verrichtet habe und das Geräusch leider immer vorhanden war/ist. So lange es sich nicht verändert/verschlimmert, habe ich meinen Frieden damit geschlossen.
  5. Die Fahrleistung meines eta mit dem M30 war jetzt auf jeden Fall mal zufriedenstellend.(vorübergehend) Aber das Fahrwerk, war nicht nur hoch wie ein Bus, sonder ich mußte vor Fahrtbeginn alle Radhäuser nach Kleintieren absuchen, die es sich darin gemütlich gemacht hatten So konnte dies auf keinen Fall bleiben. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon immer das ein oder andere Fahrwerk für´n E30 liegen hatte, entschied ich mich ein gut gebrauchtes FK-Königssport-Gewindefahrwerk einzubauen, um zu schauen, wie es sich mit den hohen hinteren VFL-Radläufen verträgt. Ausgangsbasis mit originalen 325eta Federn: Vorderachse. Reifen sind 205/50-16, was dem originalen Abrollumfang entspricht: Hinterachsen gleiche Reifendimension: Hier das FK-Federbein mit originalem Domlager (alt BMW), da habe ich noch nie etwas anderes verbaut. Neu gefettet hebt das für die Ewigkeit. Es gab zwar noch Restgewinde, aber erst mal schauen, wo man von der Höhe raus kommt. Runterschrauben geht leichter wie(oder als??) hoch. Da es schon spät war habe ich nach der Vorderachse entschieden die Hinterachse am nächsten Tag umzubauen. Hier mal das Ergebnis: Ich kann nur sage, daß es sich absolut Beschissen fahren läßt. Noch schlimmer, wie es optisch ausschaut Also dann halt auch die hinteren Federn getauscht: Das Ergebnis sieht schon mal besser aus, und es fährt sich auch viel besser Aber es haben sich meine Befürchtungen bestätigt, daß er hinten immer noch zu hoch ist, durch die VFL-Radläufe: So kann das nicht bleiben, das ist ja immer noch ein Bus. Auf dem nachfolgendem Bild sind noch zwei Teile verbaut, die der erfahrene Fahrwerksspezialist sofort erkennt, die für eine bessere (Neudeutsch) Stance entfernt werden müssen. Danach sieht es dann wenigstens halbwegs akzeptabel aus: Da bei so einer gepflegten Perle es natürlich auf die kleinen Details ankommt, habe ich mich mal wieder bei meinen H35 bedient und sowohl vorne als auch hinten eine Domstrebe verbaut. Diesen mußten aber natürlich erst mal auf Hochglanz poliert werden, daß sie auch zum Rest des KFZ paßten Hier sieht man den Vergleich von vor der Politur(rechte Seite) zu nach der Politur(1.Gang). Es gab natürlich auch eine für hinten: Ich bin der Meinung, daß ich den Unterschied spüre, ob die Streben verbaut sind oder nicht. Man muß aber auch die etwas höhere Laufleistung berücksichtigen. Außerdem hat dieser E30, solange wir ihn besitzen, beim Überfahren eines Bordsteines, oder wenn man das vordere linke Rad mit einem Wagenheber frei hebt, ein Knack-Geräusch, daß aus dem linken Dom/Längsträgerbereich kommt und wahrscheinlich ein gelöster Schweißpunkt eines Verstärkungsbleches ist. Dies veränderst sich nicht, und somit sehe ich da auch keinen Handlungsbedarf.
  6. Sorry, Peter Das kommt davon, wenn ich mit meinen Sprachkenntnissen versuche ordentliche deutsche Sätze zu bilden Der eta ist natürlich für den E30 auf meinem Profilbild verantwortlich. Da werde ich im Laufe der weiteren Geschichte noch darauf eingehen. Dies wird aber noch dauern.
  7. Du hast dich ja in dem anderen Thread ausgiebig mit der Motorfrage beschäftigt. Ich kann dir, wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, was den Zylinderkopf angeht, einen neuen AMC Kopf empfehlen. Allerdings nicht mit den AMC Ventilen, sondern mit alten BMW Ventilen, Ventilfedern etc. Oder du baust den Motor mit den vorhanden Teilen auf, und fährst, bis dich der Kopfriß heimsucht, und machst dann den AMC Kopf drauf. Es kommt halt darauf an wie viel Arbeit du in den Zylinderkopf steckst. Je mehr Aufwand, desto mehr die Tendenz zum AMC Kopf.
  8. @ all Vielen Dank für die vielen tollen Rückmeldungen, das motiviert natürlich ungemein @MartinE30 Du kannst gerne mal beim nächsten Meininger Treffen den Lichtschalter betätigen, dann wirst du merken, daß er die Laufleistung doch nicht ganz ohne Verschleiß zurückgelegt hat @pngbr Danke für deine Worte, und ich hoffe damit auch den ein oder anderen zu motivieren, es mir gleich zu tun, und seine Foto-Story wieder zu beleben, oder einfach eine zu starten. @REXX Deine Frage wurde ja schon von Peter beantwortet. Er ist aber für das Auto aus meinem Profilbild verantwortlich. Außerdem werden auch noch aktuellere Heldentaten folgen, da ich erst ganz am Anfang der wahren Geschichte stehe, was aber in meinen Augen wichtig ist, um die jetzige große Entscheidung etwas besser zu verstehen. @Keeg Den Antriebsstrang kennst du ja besser wie ich, da du damit deutlich mehr Kilometer abgespult hast. Ich sage nur Diamantschwarzer Touring
  9. Wie verbastelt man am besten, einen eta, daß er noch ein eta bleibt? Dazu muß ich leider mal wieder etwas ausholen Mein Bruder war zwar mit den Fahrleistungen seines 325ix im Winter im Süden Bayerns mehr als zufrieden (da gibt es heute noch Quattro-Fahrer, die Alpträume von E30 haben), aber im Sommer ergibt so ein Allrad E30 keinen wirklichen Sinn, außer dem der Spritvernichtung. Durch seine Köpergröße ist für ihn ein E34 deutlich angenehmer als der E30 auf langen Strecken zu bewegen, und der Komfort ist natürlich ein ganz anderer. Der E34 kann was Innenraumgeräusche und Abrollkomfort anbelangt, heute noch mit vielen modernen Autos mithalten, während ein E30 dagegen eine fahrende Schuhschachtel ist. Also haben wir uns im Frühjahr 2012 auf die Suche nach E34 535i gemacht um einen Ersatz für seinen Schnitzer S5 zu finden, da dieser zu Schade war um auf der Autobahn seinen Tod zu erleiden. Er hatte zu diesen Zeitpunkt schon einen Kipphebelbruch wegen Dauervollgas auf der BAB hinter sich. Wir kauften unter anderem den nachfolgenden E34 535i, den ich mit seinem E30 325ix auf dem Trailer abgeholt habe, da er schon sehr lange stand und die Heimreise auf eigener Achse nicht gut überlebt hätte. Es sind auch gute Bilder für den E30 als Arbeitstier-Thread(kann man jetzt auch veröffentlichen, da schon verjähert) Der E34 wurde es dann doch nicht wegen Durchrostungen an beiden Längsträgern (eine übliche Krankheit bei VFL E34 im vorderen Bereich der Durchführungen der Bremsleitungen). Also wurde er geschlachtet, da er gut ausgestattet war: - E34 535i Handschalter - Alpina Fahrwerk -Alpina Felgen (8,5er/9,5er und eine weiter beschädigte 8,5er als Ersatzrad) -schwarzes Leder und gepflegter Innenraum -Sperrdifferential - 4 gute Türen/Heckklappe, Kotflügel, Motorhaube etc, -Klimaanlage -kein Schiebedach -uns vieles mehr, das man am besten heute nicht mehr weiß Er wurde natürlich bis auf die Rohkarosserie zerlegt, wovon es auch noch Bilder gibt. Die sollte und kann ich nicht veröffentlichen, da auf allen mein Bruder zu sehen ist, wie er jedes nur erdenkliche Karosserieteil zerstört Dieser Antriebsstrang mit etwas über 400.000km sollte, da es keine aktuell weitere Verwendung gab in den eta verbaut werden. Der 122Ps eta Antriebsstrang war zu diesem Zeitpunkt der mir allerliebste von allen gefahrenen E30 Antrieben (sehr viele außer den M21td). Ich hatte auch parallel einen M30 für einen anderen meiner E30 in Bearbeitung und wollte eigentlich nur mal den wirklichen Umbauaufwand sehen, da zu dieser Zeit auf e30.de ein M30 Umbau als Wochenendprojekt angesehen wurde. So ging ich das ganze Thema dann auch an. Freitag war der Beginn des Umbaus von 325e zu 335i. Dazu muß man erwähnen, das der 122PS 325e ab Herbstferien 1985, mit dem großen Flansch an der Kardanwelle versehen ist, und somit die bestes Basis für einen M30 Umbau darstellt. Er hat die passende Kardanwelle, ein lang übersetztes 188er Differential (2,93er Übersetzung), "große" E30 Bremsanlage, Batterie im Kofferraum, Stabilisatoren VA/HA, die passende Schaltbetätigung, was alles den Umbau deutlich erleichtert. Die folgenden Bilder zeigen den Ausgangszustand am Freitag: Die guten 14er Stahlrinden waren den 16er Hartge´s meines H35 gewichen, das Auge fährt ja mit. Die Dunlop SP 9000 (Voderachse)/SP Sport (Hinterachsee) hatten zwar noch eine dreistellige DOT, waren aber weder rissig noch konnte ich mich über mangelnde Haftung beklagen. Dann ging es los. Laufleistung des guten M20 zu diesem Zeitpunkt 507.000km, kein merklicher Ölverbrauch, absolut vollgasfest, maximal 10L/100km Verbrauch, viele tausende Kilometer mit 70-80% E85 (kostet der Liter ca. 0,85€ und war an vielen Tankstellen erhältlich, da Normalbenzin abgeschafft wurde) Kurz darauf sah es schon so aus: Weitere 1 1/2 Stunden später so: Es war geschafft!! Der M20 draußen, und jetzt mußte Platz gemacht werden für den M30. Aber wie viel?? Erst mal rein hängen und schauen? Vergiß es. Wird ja nur bis der RestTÜV abgelaufen ist bewegt, dann wird er geschlachtet werden. Also Hammer her und gibt ihm: Es wurden auch alle Stehbolzen für die Dämmung an der Spritzwand/Tunnel entfernt. Dieses schwere Ding braucht kein Mensch! Etwas Grundierung gab es dann doch, da ja überall die Farbe abgeplatzt war. Das war´s aber auch mit der Kosmetik, der soll fahren und nicht glänzen. Was macht man mit einem 400,000km gelaufenen M30 Antriebsstrang?? Genau. Ventilspielkontrolle, da er sehr laut vom Ventiltrieb war(und heute auch noch immer ist), was aber gepasst hatte. Somit stand dem Einbau eigentlich nichts mehr im Weg, Auspuffanlagentechnisch hatte ich mal wieder den großen Vorteil einen Hartge H35 zu besitzen, der ja bekanntlich einen M30 im E30 hat. Somit sollte da ja alles passen. Auf dem Bild ist noch der E34 Motorhalter verbaut, und der Hartge hat eine geänderte Vorderachse, daß der H35 Halter nicht einfach so passt. Ich hatte aber ja zeitgleich schon einen weiteren M30 in der Kur, bei dem ich einen Hartge-Fächerkrümmer-Nachbau angepaßt und den Motorhalter passend für den E30 gebaut hatte, auf den ich jetzt zurückgreifen konnte. Wie man sieht klappt es mit dem Schrauben besser als mit dem Fotografieren Dies hat sich bis heute nicht geändert. Damit müßt ihr jetzt klar kommen Am späten Samstag Abend, war es dann endlich so weit. Es konnte Polterabend und Hochzeit in einem gefeiert werden und das Eisenschwein kam an seinen neuen Arbeitsplatz. Bei sommerlichen Temperaturen der geilste Arbeitsplatz. Es war vollbracht!! Der M30 an seinem neuen Bestimmungsort. Es passte sogar locker noch die Zündverteilerabdeckung hinter den Kühler. Beim VFL eta paßt der E28 M30 Kühler ohne Veränderungen in den Motorraum. Es sind alle unteren Halter an der richtigen Stelle und der originale M20 Kühler wird genau so befestigt. Motorpostion ist eine 3,5. Ich habe die Löcher der Position 3 zu Langlöchern aufgefräßt und es sind KTM 950 Adventure Zylinderkopf-Muttern M10 mit 13er Schlüsselweite verbaut. Da der originale BKV weiter gefahren wurde, habe ich an der Ansaugbrücke einfach etwas Platz mit der Flex gemacht, daß es gerade so paßt. Sonntags ging es dann weiter mit dem Komplettieren des Motorraums. Auffüllen aller Flüssigkeiten. Tauschen des gebrauchten und undichten Kühlers(auch einer von meinem H35) gegen einen neuen Nissens. Verbau der Kardanwelle und der restlichen H35 Auspuffanlage(die nach den Hosenrohren Einflutig ausgeführt ist). Erste kleine Fahrten, ob alles so funktioniert wie es soll, wurden am Sonntag Nachmittag durchgeführt. Somit war klar, wie auf e30.de mehrfach beschrieben, ein M30 Umbau ist ein Wochenendprojekt Aber dann kam es mal wieder ganz anders, als geplant. Der cirrus-blaue (geile Farbe) E34 535i meines Bruders hat auf dem Weg zur Autobahn seine hinteren Bremsscheiben in ein schön leuchtendes Orange/Rot versetzt und die Beläge hatten sich in Rauch aufgelöst. Es war Sonntag Abend, und sein Dienstherr erwartete ihn pünktlich Montag Früh 6:00 zum Dienstbeginn. Außerdem wartete ein weiterer Kamerad auf ihn, den er auf den Weg nach Altenstadt einsammeln sollte. Also habe ich ihm kurzerhand den eta als Fahrzeug gegeben, und es wurde eine etwas größere Jungfernfahrt. Danach wußten wir, daß er vollgasfest auch ohne verbauten Lüfter ist, was sich dann auch lange Zeit nicht mehr ändern sollte, da ich keine Lust hatte, eine E-Lüfter in das bald zu schlachtende Auto zu bauen, Der Hartge Viskolüfter ist mir bis heute zu Schade ,um außer irgendwann mal im H35, ausprobiert zu werden. Die Jungfernfahrt lief problemlos bis sich auf der Heimfahrt im Stau eine Schlauchschelle an einem Edelstahlverbinder des unteren Kühlerschlauchs löste und der gesamte Kühlwasserinhalt davon lief. Natürlich hatte er Werkzeug und auch einen 5-Liter Kanister Wasser dabei und konnte auf dem Standstreifen den Schlauch reparieren. Nur hat ein E30 ja bekanntlich mehr als 5 Liter Kühlflüssigkeit. Weshalb er einen kleinen Geländemarsch von der BAB querfeldein zu eine Quelle absolvierte, wo er den Kanister wieder aufüllen konnte,um das fehlende Wasser am eta zu ergänzen, was ich mir bis heute noch anhören kann
  10. Wie bereits in meinem Vorstellungs-Thread angekündigt werde ich den bisherigen und hoffentlich noch sehr langen gemeinsamen Weg meines 325eta´s hier mit euch teilen. Leider gibt es vom Kaufzustand keinerlei Bildmaterial, da er als Winterauto für meinen Bruder angeschafft wurde um seinen E34 Schnitzer S5 zu schonen, und die Lebenserwartung seiner "Verbrauchsautos" maximal 6 Monate betrug(es gibt aber die eine Ausnahme). Damals hatte ich einen befreundeten Jugoslawen, der bei unserem Motorradgeschäft den Schrott abgeholt und die Alt-/Unfallfahrzeuge in seine Heimat mitgenommen hat. Er hat dies auch bei sehr vielen Autohändlern in näherer und weiter Entfernung getan, und mir alle alten BMWs vorbeigebracht, wo ich sie mir anschauen und entweder für sehr kleines Geld schlachten/teilschlachten oder auch komplett kaufen konnte. Der oben genannte eta stand schon längere Zeit bei einem BMW Händler in der hintersten Ecke des Hofes unter einem Baum und hatte ein defektes Getriebe und keinen Fahrersitz mehr verbaut. Er war sonst komplett, hatte aber größere Roststellen. Ich habe mir das Auto nur im Dunkeln mit einer Taschenlampe angeschaut und durch die geschlossene Türe einen Kilometerstand von 164.000 km abgelesen. Da wir dem Kauf zugestimmt hatten (es war im Herbst 2009), konnten mein Bruder und ich den eta ein paar Tage später beim BMW Händler abholen, da sie den halben Hof umparken mussten, um an das Auto zukommen. Wir sind mit einem Fahrersitz und roten Nummern beim Händler vorgefahren und haben den Kaufpreis von 220€ bezahlt. Der Werkstattmeister hatte uns sogar noch eine funktionsfähige "alte" Batterie gegeben, als er hörte, daß wir den eta innerhalb einer Woche wieder zulassen und nicht schlachten wollten. Als der Fahrersitz verbaut war und es auf die Heimreise gehen konnte habe ich beim Blick auf den Tacho feststellen müssen, daß es nicht 164.000km, sondern 464.000km waren Zuhause wurde daraufhin das komplette Auto durchgeschaut, was aber bis auf die Durchrostungen keine größeren Überraschungen bereit hielt, was wahrscheinlich dem einzigen Vorbesitzer zu verdanken ist. Es waren beide Produktionsaufnahmen, beide Schweller an den Wagenheberaufnahmen, die hinteren Radläufe/Innenradhäuser und die Kotflügel reperaturbedürftig. Die Bremsscheiben waren zwar verrostet, aber fast noch neuwertig. Das Getriebe machte in allen Gängen außer dem 4.Gang(direkter Durchtrieb) starke Geräusche und es kam nur eine handvoll Öl und eine handvoll Abrieb/Spähne aus der Ablaßschraube. Der Drehzahlmesser funktionierte ebenfalls nicht, und das Schiebedach war stark verrostet/durchgerostet. Es wurde aber dennoch die Entscheidung getroffen dieses Auto für die Hauptuntersuchung herzurichten, da wie bereits weiter oben erwähnt, seine Lebenserwartung wahrscheinlich nur maximal 6 Monate betragen würde. Die Durchrostungen wurden mit selbst gemachten Blechen geschweißt, Kotflügel hatte ich noch ein paar "alte" blaue von meinem H35 über, die bereits schon im Schrott gelegen hatten, die Bremsscheiben wurden kurzerhand abgedreht, und der Drehzahlmesser wurde aus einem 4-Zylinder und dem orignalen eta Ziffernblatt selber zusammengefricklet, daß er sich wenigstens bewegt, und nicht nur tot herumliegt. Dies alles war innerhalb einer Woche erledigt, und der eta hatte seinen wohlverdienten TÜV-Stempel erhalten und konnte zugelassen werden. Ab diesem Zeitpunkt hieß es für meinen Bruder "Feuer frei". Der eta wurde durch Hochwasser bewegt, das bis zu den seitlichen Stoßleisten reichte, es wurde unser Eicher-Einzylinder-Bulldog angezogen, obwohl die Geräusche des Getriebes immer schlimmer wurden, es wurde viel im Schnee gedriftet und auch das Auto so versenkt, daß es nur noch mit fremder Hilfe geborgen werden konnte. Aber eines hat er nicht geschafft, den eta hinzurichten, wie er es vorausgesagt hatte. Im 2. Quartal 2010 wurde mein Bruder zur Bundeswehr einberufen und sollte seine Grundausbildung in Hagenow (einfache Strecke 625km) ableisten. Er entschied sich den eta weiter zu fahren, aber ein anderes Getriebe zu verbauen, da sonst das Risiko doch zu groß gewesen wäre, liegen zu bleiben. Wir haben ein 325 VFL Getriebe für 30€ gekauft und den kleinen gegen den großen eta Flansch getauscht. Außerdem wurde das verrostete Schiebedach gegen ein anderes aus meinem Fundus getauscht, da man mit Rostkrümel berieselt wurde, sobald man es geöffnet hat. Somit war der eta für sein Leben als Autobahnbomber gerüstet Bis auf einen defekten Keilriemen hat er seine Aufgabe komplett ohne Probleme erledigt. Jedes Wochenende 1250km Vollgas!! Bis jetzt der einzige eta, den ich kenne, der den Tacho voll gemacht hat. Später wurde mein Bruder in den Süden nach Altenstadt in Oberbayern versetzt und hat sich einen E30 325ix zugelegt, da man mit einem Hecktriebler dort im Winter doch etwas verloren ist. Da das Auto noch RestTÜV hatte, habe ich den eta von ihm übernommen und ihn weiter im Alltag bewegt. Dabei hatte ich das große Vergnügen die halbe Million voll zu machen Hiervon gibt es auch die ersten Bilder von ihm. Das Datum auf den Bildern stimmt nicht (nicht eingestellt beim Batteriewechsel). Es war der 18.Januar 2011 Wie man hier sieht, hat der selbst gefrickelte Drehzahlmesser alles außer richtig angezeigt:-) Es war aber lustig den hinteren rechten Mitfahrer zu beobachten, wenn man den guten M20 in den Begrenzer bei ca. 20L auf der Verbrauchsanzeige gehämmert hat Es gibt zum Glück auch ein paar Außenaufnahmen, bei denen man den "Zustand" sehen kann: Ich hoffe, daß ich euch mit meinem ausführlichen Text nicht zu sehr gelangweilt habe, und verspreche, daß die zukünftigen Beiträge mehr Bilder beinhalten werde, da es ab jetzt endlich mit dem Verbasteln losgehen wird.
  11. Vielen Dank für die vielen positiven Reaktionen. Ich habe ja in den vorherigen Posts das Thema fehlende Leistung der originalen Motorisierungen angesprochen, und kenne Dank anderer BMW Modelle die passenden Antriebe in den falschen Karosserien. Es hat sich schon sehr früh der M30 als mein Lieblingsmotor herausgestellt, was aber nicht bedeutet, daß ich nur M30 Umbauten besitze;-) Je nach Karosserie und auch Einsatzzweck des E30, muß jeder für sich den passenden "Lieblingsanstriebsstrang" finden. Wenn man den Vorteil hat , so wie ich etliche unterschiedlichst motorisierte E30 zu besitzen (aktuell M20, M21, M50TU, M30 und M60), merkt man schnell, daß es den "Richtigen" nicht gibt, sondern jeder seine Daseinsberechtigung hat. Beim M30 liebe ich die etwas "veraltete" Motorsteuerung, durch die der Motor dem Fahrer(wenn dieser feinfühlig genug ist) mitteilt, was dem Motor gefällt, und was nicht. Der 3,5er (211PS) hat eine komplett andere Charakteristik als ein 3.0 Liter (188PS) oder ein uralter 2.8er aus einem E9. Im Serienzustand schiebt er mit einem riesigen Drehmomentberg ab Leerlaufdrehzahl bis ca. 4.500U/min um dann zwar weiter zu drehen, aber der Schub ist einfach nicht mehr vorhanden und man kann getrost in den nächsten Gang schalten. Diese Charakteristik finden ich z.B. in (m)einem Cabrio sehr angenehm, aber für ein Auto, daß man etwas sportlicher bewegen möchte, wäre die Drehfreudigkeit eines 3.0ers deutlich spaßiger. Da mein Bruder ebenfalls eine Vorliebe für ältere BMW hat, kenne ich seinen E34 Schnitzer S5 (Basis 535i mit 245PS) und fand dies so ziemlich die perfekte Verbindung von beidem. Bäriges Drehmoment aus niederen Drehzahlen, aber die Drehfreude der hubraumkleineren M30. Diesen Motor habe ich mir selber "nachgebaut" und hat seit 201?( muß ich nochmal genau nachschauen) in meinem eta seinen Dienst verrichtet. https://www.e30.de/fotostory/f01985/f01985.htm (Hier mal ein paar Bilder von dem Auto (bei der Aufzählung 6. von Oben) und eines der wichtigsten Treffen meines Lebens) Genau dieser E30 ist auch der Grund, warum ich den Entschluß gefasst habe mich hier anzumelden und die Geschichte und weiteren Werdegang mit euch zu teilen. Ich werde ihm eine eigene Fotostory widmen, da im kommenden Winter/Frühjahr der M30 ein paar Ventile mehr bekommen wird;-) Da fast alle anderen Motorumbauten gut dokumentiert und bebildert im Netz zu finden sind, denke ich, daß man den paar "Verrückten", die so ein Vorhaben nochmal in die Tat umsetzen möchten, eine Hilfestellung bieten sollte. Ich bin aber genauso auf konstruktive Kommentare oder Kritik gespannt. Ich weiß aktuell noch nicht, wie ich es mit den anderen E30 machen werde, was Fotostories anbelangt. Da könnt ihr mir vielleicht behilflich sein. Soll ich für jeden eine eigene Sotry erstellen, oder soll ich die "fertigen" in einer zusammenfassen? Was ergibt mehr Sinn?
  12. Es freut mich, daß Interesse besteht, mehr über die ganzen Bastelbuden und mich zu erfahren. Der E30 war(und ist)bei mir lange das Alltagsauto, daß am Besten einfach nur seinen Dienst verrichten sollte, ohne groß Zeit oder Geld in Anspruch zu nehmen, sonder abliefern muß. Das hat er mehr als gut gemacht, aber irgendwann gab es dann doch, das ein oder andere Problemchen, dem man aber dank e30.de und natürlich auch dem Talk Abhilfe schaffen konnte. Dabei ist mir bewußt geworden, wie vielfältig die Umbaumöglichkeiten dieses Autos sind. Es gibt nichts, was noch nicht im Motorraum eines E30 eingebaut wurde, außer eines V8-2Takt-Aussenbord- Motors mit einer ordentlichen Resonanzauspuffanlage, was ich mir aber schon immer mal überlegt habe, aber auf Grund von fehlenden Abgasgutachten, dann doch eher in die Zukunft verschieben musste Der Schritt mich hier anzumelden und auch meinen Senf beizutragen, ist die Wandlung des E30 von einem billig zu beschaffendem Auto (so wie fast alle meine E30) zu einem teuern und gesuchten Klassiker. Ich persönlich finde es Schade, wie sich Alles entwickelt hat, und daß man heute ständig lesen muß, wenn ich etwas verändere, wie sich dies auf den Wert meines E30 auswirkt. Früher hatte ein E30 keinen großen Wert (z.B. habe ich mir 2005/6 E30M3 für 5.500/6.500€ angeschaut), somit waren auch die meisten Teile preiswert und man konnte mit etwas handwerklichem Geschick und Hilfe der Community ein Auto mit wenig finanziellem Einsatz am laufen halten. Die extreme Preissteigerung hat natürlich auch zur Folge, daß alle Fahrzeuge und Ersatzteile teuerer werden, und es für einen Einsteiger immer kostspieliger wird sich so seinen Traum zu erfüllen. Dadurch merkt man auch, daß sich die Klientel, die sich mit diesem Auto beschäftigt verändert. Leider nicht immer nur zum Vorteil Ich kenne den E30, und habe ihn auch deshalb lieben gelernt, als ein Auto, mit dem sich der Besitzer das gebaut/verändert hat, was ihm gefällt und finde es Schade, daß dies immer weniger wird. Es gab und gibt schon immer die Freunde der gepflegten originalen Fahrzeuge, was natürlich wichtig ist, aber e30.de und auch der Talk waren die Hotspots der Umbauerfraktion. Dies wird gefühlt leider immer weniger bzw. verlagert sich in irgendwelche Facebook Gruppen, wo aber leider viel Wissen nur begrenzt für die Mitglieder zur Verfügung steht bzw. schwer bis fast gar nicht zu finden ist. Ich möchte gerne den ein oder anderen Umbau von mir digital mit dem Rest der Welt teilen, und auch auf die Fragen und Herausforderungen eingehen, die der Umbau mit sich bringt, ohne dabei den "einzig richtigen Weg" aufzeigen zu wollen. Ich habe schon sehr viele unterschiedliche Motorumbauten selber gemacht, oder bin mit Wissen und auch Taten unterstützend zu Seite gestanden. Die nötigen Fähigkeiten und das Wissen habe ich mir durch das jahrelange Schrauben an Zweirädern im väterlichen Motorradladen(Motorenbau) und einer Ausbildung zum KFZ´ler(auch viel Karosseriebau) mit einer anschließenden Meisterprüfung angeeignet. Da mir die Arbeit an neueren Fahrzeugen überhaupt keinen Spaß mehr gemacht hat, bin ich zwar in die Industrie gewechselt, verbringe aber viel meiner Freizeit mit dem Schrauben(Verbasteln) an meinen Fahrzeugen.
  13. Ein großes Hallo an die E30-Talk Gemeinschaft, Ich möchte mich mal kurz vorstellen, obwohl mich schon der Großteil des E30-Talks kennt. Seit meinen 18, Lebensjahr fahre ich E30 im Alltag und seit 1993 war immer mindestens ein E30 bis zu gleichzeitig zehn E30 in meiner Familie angemeldet. Somit ist der E30 das prägende Auto für mich gewesen bzw. wird es auch immer bleiben. Das soll natürlich nicht heißen, daß ich nur E30 besitze oder fahre, es aber ohne definitiv nicht geht Der Großteil meiner E30 sind Alltagsautos, wobei nicht mehr alle im Winter ihren Dienst tun müssen, sondern sich trocken auf die nächste Saison erholen dürfen, oder die ein oder andere Verbastelung über sich ergehen lassen müssen. Mein Nickname ist also nicht zufällig ausgewählt, sondern ganz bewußt, wie auch die Entscheidung jetzt (endlich) dem Talk beizutreten. Es gibt in dem aktuellen Fuhrpark, den meine ganze Familie nutzt nur zwei E30, die noch ihren original von BMW eingebauten Antriebsstrang besitzen. Das eine ist ein 325i touring (bei dem mich der M20 schon viel Zeit und Nerven gekostet hat), und der andere ist mein 324td touring, den aber aktuell ein früher E28 524td Antriebsstrang befeuert und somit auch vieles nicht mehr der Auslieferung entspricht und ebenfalls schon viele Nerven verbraucht hat. Der E30 ist eines der fahraktivsten Autos mit einer hervorragenden Rückmeldung, die ich kenne, aber er hat von Werk aus leider ein Problem, und das ist die zu geringe Leistung Ich bitte meine Fehler im Umgang mit dem Forum zu entschuldigen, da dies mein erster Schritt in die digitale Welt der Foren Kommunikation ist. Natürlich gibt es noch vieles über meine Autos und mich zu erzählen, wenn von eurer Seite aus Interesse besteht, aber da dies mein erster Eintrag ist, wollte euch nicht gleich totschlagen. Mit (OO==[][]==OO) Grüßen Jörg
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