So dann gings mal weiter, Kotflügel, die komplette Front und natürlich die Heckschürze abgebaut. Die ist komischerweise im Garten hinter der Werkstatt gelandet.. Unter den Kotis kam etwas zum Vorschein, dass ich viel schlimmer erwartet hätte. Ein bisschen Flugrost an der Schwellerspitze. Die hab ich dann mal mit der Zopfbürste und nem Brenner von U-Bodenschutz befreit und aus Mangel an ner CSD Scheibe oder Pelox das ganze mit Rostumwandler behandelt. Bevor einer schreit, der wird nochmal runtergeschliffen und der Rost ausgeschliffen. Aber das war besser als das Blanke Blech bei der Luftfeuchtigkeit so dastehen zu lassen. Leider hatte der Wagen mal nen Frontklatscher, das sieht man auch am Träger der schon mal geknickt wurde. Aber wenigstens ist das ordentlich Repariert worden und da ist nix durch, Rost war auch keiner zu sehen. Das braune ist die Grundierung die da verwendet wurde. Der Vorbesitzer hatte uns das Fahrzeug verkauft weil er im Zuge seiner Elektrikbasteleien einen Fehler eingbaut hatte den er nicht gefunden hat. Er hat natürlich für den Motorumbau die Batterie in den Kofferraum verlegt. Plus und Minuskabel nach vorn gezogen. Diese endeten in einer komischen Konstruktion.. Natürlich beide Pole offen, wie der damit durch den Tüv hätte kommen wollte ist mir ein Rätsel. Die komplette Karre war ohne Strom, also haben wir uns auf Fehlersuche gemacht. Roland hat dann einfach mal angefangen Plus und Minus durchzupiepen. Komisch das Minus keinen Durchgang zur Karosse hatte, überbrückungskabel schnell mal an den Minuspol und an die Karosse und siehe da, Strom is wieder da Sowas muss man doch eigentlich finden...