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Roschdworschd

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  1. Der verlinkte Katalog ist aber schon lange nicht mehr aktuell... Der Aktuelle ist hier zu finden. Falls alle Stricke reißen: MOR in München. Wenn es noch irgendwo einen Krümel ausgelaufener oder exotischer Reifen gibt, können die das besorgen und in ganz extremen Fällen auch nachfertigen lassen. Preis ist natürlich ein anderes Thema. Umrüstung ist wohl preiswerter.
  2. Planungssicherheit haben wir ja....Solange, bis ein neuer Anforderungskatalog auf den Weg gebracht wurde Wie oft wurden die Statuten seit 97 schon geändert ? 2 Mal ? 3 Mal ? Ich weiß es nicht mehr....Jedesmal wurde auf dem einen Bereich eine positive Änderung mit einer negativen in einem anderen Bereich erkauft. Aber da können wir ja nix dran ändern. Das bestimmen andere. Ich rechne für die Zukunft mit immer weiteren Einschränkungen, bis zum Schluss nur noch Originale mit matching numbers übrig bleiben. Was ein Oldtimer ist, hat die EU ja diesen Sommer für alle Mitgliedsstaaten verbindlich in Stein gemeißelt: - Vor 30 Jahren hergestellt worden - Eingebaute Ersatzteile bilden die historischen Komponenten des Fahrzeugs ab. - Die technischen Charakteristiken der Hauptbestandteile des Fahrzeugs - wie unter anderem Motor, Bremsen, Steuerung und Aufhängung - sind unverändert. - Das äußere Erscheinungsbild des Fahrzeugs ist unverändert Daran werden sich die zukünftigen Anforderungskataloge orientieren.
  3. Naja...deshalb nennt man die Dinger ja auch Youngtimer. Hintergrund für die H-Nummer war ja die damalige Gesetzeslage Ende der 90er die den Oldtimern den Garaus gemacht hätte. Alle mit Schadstoffklasse Totenkopf wären in den Steuern so teuer geworden, dass es dazu geführt hätte, dass aus einem Großteil dieser Fahrzeuge Standzeuge geworden wären, die nicht mehr bewegt werden und in Museen verstauben. Stellt Euch mal vor, was ein Vorkriegs Bugatti Hubraum "Monster" regulär Steuern kosten würde. Damit wären alle Sternfahrten, Rallyes und Treffen Geschichte gewesen. Damals hat man sich auf das Jahr 1967 als Stichjahr geeinigt weil das damals das jüngste Baujahr war mit dem man im historischen Rennsport starten konnte. Und weil man 1997 schrieb sind so die 30 Jahre zustande gekommen. Für mich ist ein richtiger Oldtimer ein Vorkriegsmodell. Aber da hat jeder seine persönliche Definition.
  4. 1997, München: Hab einen Käfer gestrippt und neu aufgebaut. Mangels zu kleiner Garage wurde der nur grundiert und dann hab ich den unter einer Plane auf den Hof (von der Straße aus zugänglich) gestellt, damit ich in der Garage Platz hatte um mich Motor, Getriebe etc. anzunehmen. Kurzfristig musste ich dann für 3 Monate ins Ausland. Wieder zurück vom Auslandseinsatz: Kein Käfer mehr da. Zwangsverschrottet. Im Briefkasten fand ich dann die ganzen Aufforderungen...und die Rechnung für das Abschleppen und Verschrotten. Durfte ich alles bezahlen und hatte noch eine Anzeige wegen illegaler Müllentsorgung an der Backe....Die ich auch noch löhnen durfte. Und wem hatte ich das zu verdanken ? Dem Körner fressenden, Sandalen tragenden, öko-terroristischen Lehrerehepaar von der anderen Straßenseite. Ein Jahr später klingelt der ganz unbedarft und fragt mich, ob er sich bei mir eine Bohrmaschine ausleihen könne. Dem hab ich eine Brustleiher in die Hand gedrückt und gesagt: "Wenn schon, dann bohren wir die Löcher schon ökologisch korrekt ohne Energieverschwendung und ohne Lärmemissionen"
  5. Ich hab gehört, daß "zeitgenössisches" Tuning bei der H-Nummer bald nur noch dann möglich sein soll, wenn es in den ersten 10 Jahren nach der EZ auch tatsächlich durchgeführt und eingetragen wurde. Wie ich es verstanden habe soll es nicht mehr reichen, dass es damals möglich gewesen sein könnte, sondern es muss damals tatsächlich gemacht worden sein. Wenn also bei einem Auto mit EZ 1960 bis 1970 Änderungen eingetragen wurden, dann gibt es für das Auto H. Ein gleiches Auto, ebenfalls 1960 zugelassen aber erst 1971 oder später auf gleiche Art geändert soll kein H mehr bekommen. Davon ausgenommen sollen Teile mit ABE sein, die innerhalb der ersten 10 Jahren nach der EZ des Fahrzeugs mit einer ABE ausgestattet wurden. Ist auch irgendwie logisch. Wenn es eine ABE gibt, steht ja nirgendwo in den Papieren, wann die Sachen ans Auto gekommen sind. Es sei denn, die wurden freiwillig eingetragen. Wobei sich die 10 Jahre auch nicht mehr auf die Baureihe beziehen sollen, sondern auf das konkrete Datum der EZ des einzelnen Autos. Bei den Motoren soll die 20 Jahre Mindestaltergrenze und sogar der Hersteller fallen. Man dürfte also auch einen Motor von heute einbauen, und dabei auch noch einen eines anderen Herstellers. Es soll aber so sein, dass er in der gleichen Leistungsklasse sein muss, wie der serienmäßig verbaute Motor, oder der, der bei einem Motorumbau (in den ersten 10 Jahren nach der EZ) eingetragen wurde. Also gleiche Leistung wie Serienmotor: H mit egal welchem Motor Leistungssteigerungen innerhalb 10 Jahren nach EZ: H mit egal welchem Motor Leistungssteigerung nach mehr als 10 Jahren nach EZ: Kein H mit egal welchem Motor. Auch nicht mit einem, den es damals schon gab oder mit einem, mit dem damals Leistungssteigerungen gemacht wurden (Also M30 etc.). Ob das so richtig ist, weiß ich nicht. Um das neue interne H Papier beim TÜV ranken sich ja viele Gerüchte. Ich habe das zwar aus einer zuverlässigen Quelle, aber der legt da auch keine Hand ins Feuer. Er ist zwar sehr nahe dran, hat aber bisher auch nur ein Vorabversion gesehen. Anscheinend ist das noch nicht völlig beschlossen und fertig diskutiert. Das sich demnächst was ändern wird ist aber Fakt. Das BuFiMi will die Hürden für die H Subventionierung höher legen und die Bestimmungen dazu vereinfachen. Die breite Grauzone des Nachweises der Zeitgenössigkeit durch Kataloge, Prospekte, alten Bildern, Testberichten etc. (die ja auch gefaked sein können) soll weitgehend geschlossen werden. Darüber hinaus soll es in den nächsten Jahren auch noch eine europäische Regelung geben. Die EU würde da schon dran arbeiten. Und ob die mit der bestehenden deutschen oder mit der oben beschriebenen Regelung übereinstimmt weiß noch keine Sau. Wenn es so wird hat das für mich aber Sinn. Die Subvention ist ja dafür da um historische Fahrzeuge so zu erhalten, wie sie damals über die Straßen rollten. Eine Herstellung einer Replika eines Fahrzeugs wie es es damals gegeben haben könnte (wie es jetzt noch möglich ist) ist ja eigentlich am Sinn des Gesetzes vorbei. Vor allem weil ja damit ein anderes historisches Fahrzeug (eben der EZ-Spender) dafür "geopfert" werden muss. Die unterschiedliche H-Regelung innerhalb der EU ist der Gleichmacherbehörde bestimmt ein Dorn im Auge. Dass die sich der Sache annehmen ist sicherlich nur eine Frage der Zeit. Ich glaube, wenn das wirklich so kommt haben in der Youngtimerszene ziemlich viele eine potentielle Arschkarte in der Garage stehen. Dennoch: Hoffen wir mal das Beste und lassen uns überraschen. Wenn ich kein H mehr bekomme: Wie war das noch mit dem verlorenen Brief und der verranzten Kopie derer die man durch Zufall noch gefunden hat ? Weiß garnicht ob das heute im Computerzeitalter noch geht. Weiß da einer was ?
  6. Ohne Ursachenforschung ? Und dann 14 Jahre stehen gelassen. Aber vor zwei Jahren wurde der Sprit gewechselt.....DAS GLAUBT DER JA SELBER NICHT ! Du bist etwas naiv. Sowas macht man nur in einem einzigen Fall: Wenn der auf der Autobahn nicht "Ausging" sondern seinen Dienst mit einer blauen Rauchwolke quittiert hat oder aus den Tiefen des Motorraums eine Tacktacktack Melodie geklopft wurde... und jetzt
  7. Teuer ist relativ. Willst Du, dass Deine Karre läuft ? Entweder Du bringst das zu jemandem hin und bezahlst ihn dafür oder Du investierst Zeit, machst Dich mit der Materie vertraut und reparierst selber. Und wenn ich "Vertraut machen" sage, dann meine ich damit nicht Google Suchergebnisse aneinanderzureihen. Wenn Dir jemand helfen will, dann musst Du zumindest die Bereitschaft haben, etwas konstruktive Mitarbeit bereitzustellen. Wenn Du weder das eine, noch das andere investieren willst oder kannst....Sorry, aber dann stell ihn wieder in die Tiefgarage. Dir wurde hier schon alles gesagt, was Du wissen musst... Ich weiß nicht alles. Muss ich auch nicht. Wenn ich ein Problem habe, dann suche ich mir einen, der mich an die Hand nimmt. Und dann mache ich das, was der mir sagt. Natürlich wird dieser das nicht umsonst machen. Der hat dann was gut. So oder so. Oder ich geh zu einem Profi und lass das machen. Sorry....Umsonst gibt es nix auf der Welt. Auch wenn Dir der Schulhof, Boerse, Leecher und Co. etwas anderes suggerieren. Hier ist die reale Welt. Die funktioniert anders.
  8. Rede zuerst mit dem Vorbesitzer. Niemand stellt ein Auto für 14 Jahre weg, nur weil eine Sicherung durchgebrannt ist...(Haste das eigentlich schon mal nachgeschaut ? ) Wenn Du wissen willst, ob der Kabelbaum einen Kurzschluss hat, musst du den Kabelbaum ohne irgend was dran durchmessen. Nicht das Steuergerät. Gibt es irgendwo bei Dir einen Schrotti ? Hast Du schon nach einem Bosch-Dienst geschaut ? Ruf da an. Frag den Eta-Fahrer ob er einen kennt, der einen kennt. Frag bei E30.de und in den 3er Foren. Oder bei Foren anderer Baureihen. Latsch einfach mal in eine Niederlassung, rede "privat" mit einem Werkstattmenschen. Ich könnte mir vorstellen, wenn Du da als 14jähriger auftauchst und erzählst, was Du so machst, aber keine Kohle hast, kommt er mal nach Feierabend vorbei. Oder Du darfst die Karre vorbeibringen und die Auszubildenden bekommen einen Lehrgang in Fehlersuche am Objekt. Muss man natürlich geschickt einfädeln. Edit: Und das wäre zugleich ein prima Aufhänger für eine Lehrstelle. Wenn Ihr aus der Fiat Ecke kommt. Da gab es auch Autos mit einer L-Jet. Ganz sicher beim X1/9 und beim Spider. Das Grundprinzip ist da gleich, nur die Ausführung ist evtl. etwas anders. Da kennt ihr doch in der Szene sicher einen alten Haudegen, der sich damit auskennt. Ruf den an.
  9. Was willst Du mit Meßwerten ? Du hast jetzt eins, von dem Du weißt, dass das in Ordnung ist. Oder ? Hast Du es denn mal drangesteckt ? Läuft er jetzt ? Ich glaube, das hat Priorität. Wenn er mit dem Neuen läuft ist gut. Dann kannst du das Kaputte aufmachen, durchmessen, prüfen, röntgen oder in eine CT Röhre stecken um zu sehen was da verreckt oder anders ist... Bleib doch mal bei einer Baustelle. Das ist doch momentan völlig irrelevant. Wobei...es wurde ja gleich am Anfang mal geschrieben. Was sagt denn der Vorbesitzer, warum er den damals nicht hat reparieren lassen ? Ich meine der hat doch sicher damals jemanden drüberschauen gelassen bevor er ihn im Depot abgestellt hat. Normalerweise lässt man sich beim Liegenbleiben auf der Autobahn nicht direkt in eine Tiefgarage schleppen sondern in eine Werkstatt. Und wenn es in die Eigene ist. Dort angekommen schaut man nach oder lässt nachschauen...Dann fragt man, was es kostet.... Hast Du den mal gefragt, warum er den damals nicht repariert hat (oder lassen) ? Und wie kam da der eta Kopf drauf ? Außerdem ist zwei Jahre alte Sprit "grenzwertig" und warum soll der überhaupt jünger sein, als die Standzeit vom Auto ? Es geht ja niemand hin und macht einen Benzinwechsel, lässt alle paar Jahre den Sprit ab und füllt neuen rein. An einer Karre, die nicht anspringt.... Ich mein...es kann alles Mögliche sein. Es kann auch sein, dass durch die Standzeit mittlerweile noch eine oder zwei andere Baustellen dazugekommen sind. Da wechselst Du z.B. eine Spule, die auch wirklich kaputt ist und das Ding will immer noch nicht, weil das Steuergerät auch Fritte ist und dazu noch ein Marder irgendwas angeknabbert hat. Kann auch sein, dass die Spule für den ursprünglichen Streik verantwortlich war und du das Steuergrät bei Deinem ersten Startversuch gehimmelt hast, weil der Marder Kabel angeknabbert hat und da zwei oder drei Leitungen in Kontakt sind. Würde auch erklären, warum es mit dem M10 STG beim ersten mal hell geblitzt hat.. Wenn die Pumpe nur aufhört zu laufen, wenn Du die Batterie abklemmst. Wo kommt denn der Saft bei ausgeschaltener Zündung an der Pumpe her ? Und warum startet die nicht wieder sofort, wenn Du die Batterie wieder anklemmst ? Das klingt für mich nach Kabelkriechstromhängendesrelaiswasweißich. Wenn ich Du wäre, würde ich mit dem Probieren und Messen aufhören. Du hast jetzt schon so viel herumexperimentiert. Das führt zu nix. Ich würde einen der zwei Wege gehen: - Geh zu einem Profi. Vielleicht kennt Dein Vater einen alten BMW Meister. Gibt es vielleicht bei Dir einen Bosch-Dienst ? Am besten einen, den es schon vor 20 Jahren gab und wo es zumindest noch einen gibt, der die damaligen Sachen noch aus der freien Wildbahn kennt. Lieber etwas investiert, als mit einem Haufen voller Scherben dazusitzen. Und keine falsche Eitelkeit da anzutanzen. Man kann nicht alles wissen und muss nicht alles wissen. - Du holst, dir ALLES, was an dem Ding nicht rein mechanisch ist aus einem Schlachter. Alle Relais, Sensoren, Steuergeräte, ESV, Kabelbaum etc.pp.. Evtl. und mit lieb fragen, kann man sich sowas auch bei jemandem ausleihen, der grade bei einer Restauration ist oder bei einem, der einen Motorumbau am laufen hat und die Broken eh ausgebaut herumliegen hat. Oder rede mal lieb mit einem Schrotti, ob er dir da nicht helfen kann. Du musst nur 100% wissen, dass das Geraffel funktioniert. Dann haust Du dein ganzes Zeug runter, das andere provisorisch drauf und drehst mit Herzklopfen am Schlüssel. Wenn er nicht läuft, weiß Du zumindest, dass es etwas anderes sein muss Wenn er läuft ersetzt Du schrittweise die probehalber benutze Teile durch Deine. Bis er nicht mehr läuft. Das ist dann das was kaputt ist . Ich mein, das ist ein, zwei Tage Arbeit, aber weniger Zeit, als Du bereits investiert hast. Das setzt natürlich voraus, das der mechanisch in Ordnung ist und der Grund für das "Ausgehen auf der Autobahn" nicht dort zu suchen ist.
  10. ...dass ich jedes mal dem Hebebühnenbediener beim Reifenhändler erklären muss, dass die vordere "Wagenheberaufnahme" keine ist und er seinen Gummiblock untern Schweller setzen soll. Das ist echt verführerisch designed. ...dass man beim Design der Entwässerung vorne im Motorraum vergessen hat, dass da auch mal Brocken durchpassen müssen. ...die Ausführung des rechten hinteren Radhauses. Inklusive dieses beschissenen Leitungskanals. Wenn schon Abdeckungen, warum dann nicht so, dass kein Dreck dahinter gelangen kann oder er wenigstens wieder einen Weg hinausfindet ? ...dass die Welt nicht in den 80ern stehen geblieben ist und man sich heutzutage von heiß gemachten Kleinwagen auf der Nase herumtanzen lassen muss
  11. der E24 kommt im meinem persönlichem Ranking direkt nach dem E9. So geile Coupes hat BMW danach nie wieder gebaut. 850er gut und schön....Der war technisch perfekt, aber hässlich. Aber: M635er Fakes gibt es genug...
  12. Glückwunsch für Deine Voraussicht. Zum Wiederbeleben ist ja schon alles gesagt (Alles, was aus Gummi ist, nachprüfen und ggf. tauschen)...Also begnüge ich mich mit Anregungen: - Schau zu, dass Du das Nummernschild behalten kannst Ansonsten würde ich den mal genau untersuchen nach Rost und auch mal mit der Hohlraumkamera nachschauen (lassen). Unterboden säubern, untersuchen und ggf. fluiden. Die Abdeckungen an den Radhäusern abnehmen und nachschauen. So trocken wie er jetzt ist (sein sollte), kann man die Gunst der Stunde nutzen. Ganz schlecht wäre es jetzt in meinen Augen, wenn Du mit ausgetrocknetem und rissigem UBS durchs winterliche Salzbad düsen tust.
  13. Sag mal gehts noch ? Wer bestimmt eigentlich wie jemand zu kalkulieren hat ? Gewinn ist nicht gleich Marge. Gewinn ist VK-EK-Löhne-Maschinen-Steuern-Sozialabgaben-Darlehnszinsen. Und zu guter letzt muss man auch noch von irgend etwas leben. Wer nimmt sich das Recht heraus zu bestimmen, wieviel jemand an etwas verdient ? Oder hab ich da was nicht mitbekommen und Händler sind seit neuestem dazu verpflichtet alles zum EK zu verkaufen ? 1000% schlägt im Autohandel garantiert keiner auf seinen EK. Die Margen sind weit aus geringer. Über die in der Autobranche üblichen Margen lacht sich z.B. ein Modegeschäft kaputt. Darüber hinaus haben große Discounter wegen den großen Abnahmemengen einen ganz anderen EK als der kleine Ein-Mann-Betrieb um die Ecke. Dann ist es bei Discountern auch noch üblich Ware unter EK zu verkaufen. Dann kommen noch Verträge dazu. Manche Tankstellen z.B. dürfen nur bei einem bestimmten Lieferanten einkaufen. Und das ist dann bei verschiedenen Artikeln im EK sogar teuerer als der VK im Lidl nebanan.
  14. @touringDani: Natürlich bildet nicht jeder aus, aber mein Teilefuzzi hat z.B dieses Jahr 2 Auszubildende (Bürokaufmann) eingestellt. Darunter auch meine Tochter. Es waren auch nur einige Gründe, warum man bei einem Händler etwas mehr bezahlen sollte. Ich hab sogar noch einige mehr. Wenn Du bei einem Automobilzulieferer arbeitest...Ich weiß ja nicht als was....Dann stell Dir mal vor, was mit Deinem Job passiert, wenn sich die Hersteller gegenüber den Zulieferern genau so verhalten würden und z.B. auf die Erfahrung des langjährigen Lieferanten um Produktionsabläufe pfeifen würden ? Da zählt natürlich auch der Preis, aber eben auch viele andere Dinge. Nur als Beispiel: Sicher wird man irgendwo in China billigst Stoßdämpfer zusammenschrauben können. Natürlich kann man denen einen Anforderungskatalog schicken. Natürlich kann man auch hundert mal dorthin fliegen und dafür sorgen, dass die Qualität stimmt. Bilstein weiß aber schon aus Erfahrung, wie sich die Dämpfer in etwa verhalten sollen, was den Testfahrern genehm ist, was das Image der Marke ist oder wie sie die Qualität kalkulieren müssen um den Ansprüchen des Kunden zu genügen. Bilstein kennt vor allem auch die Kennlinien der Konkurrenz und weiß, wie deren Fahrwerke abgestimmt sind. Und deshalb kann Bilstein zu den ersten Testfahrten am Nürburgring schon eine passende Auswahl mitbringen und muss nicht das Rad neu erfinden. Dadurch werden Entwicklungskosten gespaart und unterm Strich ist das preiswerter für den Hersteller. Selbst dann, wenn die endgültige Serienfertigung des Stoßdämpfer selbst in der Folge in China durchgeführt wird, ist das Know How des Zulieferers bei der Entwicklung bares Geld wert. Wenn man mal zurückdenkt...In den 70ern kamen die Baumärkte in Mode, erfanden den Heimwerker und versorgten ihn mit billigen Material. Die Folge: Heutzutage sind fast alle Berufe im Bausektor, die vorher für ein gutes und solides Einkommen standen, entweder ausgestorben oder im Niedriglohnbereich. Das dadurch verlorene handwerkliche Wissen kann man sich dann im Baumarkt am Fernseher anschauen. Teppichhändler, Sanitärhandel, Eisenwarenladen, Werkzeughandel...sowas gibt es heute fast nicht mehr. Wenn, dann nur noch als Großhandel als Einkaufsort für die Schwarzarbeiter. Und dort wo der Fliesenleger und der Maler heute ist, da ist auch bald der Mechatroniker. Einer, der für einen geringen Lohn irgendwo angestellt ist und sich schwarz nebenher was dazuverdient, in dem er von "Kunden" billig eingekauftes und angeliefertes Material einbaut.
  15. - Weil mir jemand die Arbeit abnimmt, das richtige Teil herauszusuchen. - Weil er mich davon verschont mir in Foren 1000 Meinungen anhören zu müssen und am Ende trotzdem nicht zu wissen, was ich denn jetzt brauche. - Weil jemand das Risiko trägt, wenn es nicht passt. - Weil jemand dafür geradesteht, dass die Teile keine Fälschungen sind - Weil er Menschen in Lohn und Brot bringt. - Weil er Lehrlinge ausbildet und Jugendlichen eine Perspektive bietet Und vor allem: - Weil ich will, dass ER Geld dazu hat um MEINE Waren zu kaufen. Ist sie nicht. Die wird indirekt dazu gezwungen. Die hält sich an dem Strohhalm fest, den Kunden durch einen guten Service zu gewinnen bzw. zurückzugewinnen. Um eine Chanche zu haben, einen Kunden ins Geschäft zu bringen und ihm zu zeigen, dass sie auch gute Angebote machen kann. Sie hat die Hoffnung, dass wenigstens einer von 10 "hängenbleibt", damit man auch noch nächstes Jahr die Löhne zahlen kann. Reifen oder Ersatzteile in eine Werkstatt mitbringen.... Ganz ehrlich, da würde ich mir schäbig vorkommen. Übrigens....Wenn Werkstätten nur noch Dienstleister sind, werden diese auch keinen Bedarf mehr an gut ausgebildeten Schraubern haben. Die Löhne in der Branche sinken und einer der wirklich was auf dem Kasten hat, wird in einer anderen Branche glücklich werden. Übrig bleiben dann nur noch die, die sonstwo nix mehr bekommen. Und dann geht das Gejammere über die "Heinis von der Werkstatt" los, weil sie es nicht schaffen einen Fehler an der Karre zu finden, wenn das Diagnosegerät nix ausspuckt.
  16. Bin grade hier drübergestolpert....Und dachte ich ziehs mal hoch zur Info. Beim E30 und beim E21 sind die "Aschenbecherbleche" gleich. Wer also auf Originallook steht, kann die W&N Teile verwenden. Nennt sich "Verstärkungsblech für Hebebühnenaufnahme". Kosten aber rund nen Zwanziger.
  17. Das ist aber nur teilweise richtig. Autogas ist das Zeug, was bei der Erdölförderung als Bohrgas anfällt. Im Prinzip ist es das zweite Produkt, was da aus dem Bohrloch kommt. Das als Abfallprodukt zu bezeichnen ist ein wenig untertrieben. Es ist eher so, dass sich die Vermarktung wenig lohnt, weil der Bedarf relativ gering ist und deshalb nur ein niedriger Verkaufspreis erzielt wird. Der ist meist geringer als die Kosten um am Förderort die Technik für die Reinigung und Komprimierung vorzuhalten und das Zeug dann wegzuschaffen. Deshalb wird es auch oft vor Ort abgefackelt. Sprich weggeworfen. Eine Verschwendung hoch Zehn !. Genau so war das früher mit dem Diesel. Der war lange Zeit auch ein "Abfallprodukt". Aber nur solange, bis der Bedarf entsprechend gestiegen war. Dass es an der Tanke billiger ist als Sprit liegt dann ausschließlich an der Besteuerung durch unseren Staat. Und alle, die jetzt in die von unserem Staat gestellte Falle tappen und ihr Auto umrüsten, werden spätestens 2018 gaaanz große Augen machen. Dann wird der Steuersatz auf LPG mehr als verdoppelt ! Was hier geschieht liegt ganz klar auf der Hand: Es wird ein Bedarf hochsubventioniert , und wenn der dann da ist, wird Kasse gemacht. Genau so wars früher beim Diesel. Zuerst gab es in den 80ern unter dem Deckmäntelchen des geringeren Schadstoffausstoßes eine steuerliche Förderung für Dieselfahrzeuge, die dann mit der Feinstaubkeule wieder kassiert wurde, nachdem sich genügend Leute einen Diesel gekauft hatten. Verabschiedet Euch von dem Gedanken unserem Staat ein Schnäppchen abzuluxen. Der braucht eine feste Summe an Steuereinnahmen pro Jahr. Wenn die Autos weniger verbrauchen, muss es entweder mehr Autos geben, es müssen mehr Kilometer gefahren werden oder es muss pro Liter mehr gezahlt werden. Dabei spielt es auch keine Rolle um welchen Treibstoff es sich handelt. Wenn alle mit einer Brennstoffzelle herumfahren gibt es eine Abgabe auf Wasserstoff. Selbst beim Elektroauto wird das kommen. Wenn Euch wieder einer erzählt, der Sprit wäre so teuer, weil es bald keinen mehr gibt, dann stellt mal die Gegenfrage, warum die Preise für Plastik, Medikamente und andere Chemiewaren nicht so explodieren.
  18. Wenn man es so im Vergleich sieht, wird es noch deutlicher als es eh schon ist: Die Gruppe 5 Autos waren die geilsten Karren überhaupt, sind die geilsten Karren überhaupt und werden immer die geilsten Karren überhaupt bleiben. Ob große oder kleine Division...Scheißegal. Schade, dass sich die am Schluss niemand mehr leisten konnte....
  19. Kennt Ihr eigentlich schon dem Zynki seine ? http://www.zynki-power.de/
  20. Ich hab jetzt mal einen alten BMW Meister gefragt... Der meinte die Stecker wären nur bei den ersten M3s da gewesen. Er wusste das noch von Umbauten von Katlos auf Kat. Würde auch hinkommen. Der, bei dem wir nachgeschaut haben, war aus Anfang 1987 und bei einem anderen (1989er) ist kein Stecker zu sehen. Wenn man mal im ETK schaut gab es mehrere Motorkabelbäume. Allerdings sind die alle "entfallen". Beim US und bei den Japanausführungen sind es dann ganz andere. Jetzt müsste man wissen, wo die Unterschiede bei den verschiedenen Kabelbäumen lagen. Hab mal probiert mit der Fahrgestellnummer des 87ers im ETK nachzuschauen, welcher verbaut sein sollte. Da werden dann aber alle angezeigt. Hilft also auch nicht weiter.
  21. Ich würde mir die benutzen Schrauben mal zeigen lassen Für mich hört sich das alles so an, als ob da die Werkstatt herummurkst und ich könnte wetten, da sind noch die drin, die schon die erste Kopfdichtung kennengelernt haben. Alternativ könnte ich mir noch verstellen, daß der Kopf schief geplant wurde und ruiniert ist. Die Aussage der Werkstatt mit einem vermuteten Riss ist ein Eigentor. Es sollte - vor allem beim M20 - selbstverständlich sein, daß ein Kopf bei einer Überholung abgedrückt wird, bevor er wieder eingebaut wird. Dann sollte die Werkstatt eigentlich wissen, ob der einen Riss hat oder nicht. Motorblock geplant ? Wieviel war er denn verzogen ? Oder wurde ohne vorhergehende Messung einfach mal was weggenommen ? Wie ging denn das ? Dazu muss ja der Motor raus und auseinandergerupft werden. Und natürlich muss der auch wieder zusammengebaut werden. Mit den alten Dichtungen etwa ? Natürlich kann es auch sein, daß das alles von einer anderen Dichtstelle kommt. Aber ist es dem TS seine Aufgabe, das herauszufinden ? Das ist Aufgabe der Werkstatt.
  22. Ei natürlich ist der M30 Ausbaufähig... Im Turbo CSL gab es schon in den 70ern ca. 800 PS und später sagte man dem Gruppe 5 M1 knapp 1 kPS nach. Kommt nur drauf an, wieviel man ausgeben will (oder kann). Und wie lange das halten soll.
  23. Nun Emdreizigs gibt es ja noch wie Sand am Meer. Brauchst halt einen kompletten. Ich hab zwar keinen, aber als Tip: Niemals einen Motor Blind kaufen. Mach die Ölwanne ab und schau nach Metallabrieb im Sumpf, mach ein Pleuel lose, dreh die KW ein Stück und schau Dir die Pleuellager an. Mach den Ventildeckel ab und schau Dir die Nockenwelle inklusive Kipphebel an. Nimm Dir ne Lehre mit und schau mal nach dem Ventilspiel. Das spricht Bände über die Wartung. Da dazu die Spinne ebenfalls runter muss, kannste gleich mit ner Lampe in die Ansaugkanäle schauen und Dir die Ventile anschauen.. Finger weg von gebrauchten Motoren, deren Ölwanne innen gereinigt wurde und blitzeblank ist. Ein Verkäufer, der das nicht will: Andere Mütter haben auch schöne Töchter. Wobei ich mir den Umbau verkneifen würde. Zumindest würde ich alle ausgebauten Teile aufheben. Ein 325 VFL Cabrio würde ich - je nach sonstigen Zustand - möglichst original lassen. Dampf hat der Genug. Aber egal, ist Deiner.
  24. hm... Wenn er warm ist, ist er dicht ? -> Wenn er warm ist, ist mehr Zug auf den Schrauben... Ich würde die Werkstatt mal fragen wie sie die Kopfschrauben anzieht. Werte habe ich grade nicht im Kopf, aber die Kopfschrauben müssen von innen nach außen mit einem gewissen Wert angezogen werden. Dann muss das ganze eine viertel Stande ruhen, damit sich die Dichtung setzt und dann muss wieder 25° (oder 35° ?) nachgezogen werden. Und Kopfschauben nur einmal verwenden bitte. Es gibt da auch eine Liste für M10, M20 und M30 in den Unterlagen. Müsste ich heute abend mal nachschauen. Risse irgendwo schließe ich fast aus. Da wäre Öl im Wasser.
  25. Na dann.... Für mich war es neu und weil ich mich normalerweise bei den Standart E30 herumtreibe bin ich auf der S14motorsport.de nicht sooo in die Tiefen gestiegen. Aber immerhin steht es jetzt hier im Forum drin und ist damit für alle Zeiten abrufbar. Gruß Pascal
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