[h2]"Geringe Margen[/h2] Wie viel die Mineralölkonzerne mit dem Treibstoffverkauf einnehmen, lässt sich weniger leicht sagen. Der Liter Benzin kostet in Rotterdam, dem maßgeblichen europäischen Handelsplatz, momentan rund 0,42 Euro. Die Multis decken allerdings die gesamte Wertschöpfungskette von der Förderung bis zu Produktion ab und verdienen an jeder Stufe mit. Sie besitzen Ölquellen, Raffinerien und Tankstellen. Das reine Geschäft der Weiterverarbeitung ist wenig lukrativ. Das Raffineriesegment trug zum Beispiel bei BP nur 743 Millionen Dollar zum Gewinn vor Zinsen und Steuern bei. Die Margen sind relativ niedrig. Im vierten Quartal lagen sie in Nordeuropa etwa bei 2,70 Dollar je Barrel (159 Liter). Zu Jahresbeginn zogen sie auf 4,17 Dollar an. Die Milliardeneinnahmen erzielen die Konzerne hauptsächlich mit ihren Ölquellen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern der Förderungssparte betrug bei BPhttp://p4.focus.de/fol/pics/icons/chart_10_b.png im vergangenen Jahr 24,8 Milliarden Dollar. „Die Ölmultis versuchen mit ihrem Raffineriegeschäft, die Schwankungen beim Ölpreis ein Stück weit auszugleichen“, erklärt Christoph Weber von der Universität Duisburg-Essen. „Bei einem niedrigen Ölpreis verdienen sie mehr an der Weiterverarbeitung, bei einem höheren mehr an der Förderung.“ Quelle: Focus.de Ich revidiere meine Aussage, den größten Reibach macht der Staat:-p für die Sanierung der Straßen ... hier ein Link der gut den Benzinpreis erklärt und dessen Bildung.