Klar, einen Großeil vom Spritpreis sackt ja auch Vater Staat ein - also leider keine freie Marktwirtschaft. Das Bundesfinanzministerium schreibt dazu auf seiner website (www.bundesfinanzministerium.de/nn_53848/DE/Buergerinnen__und__Buerger/Mobilitaet__und__Reisen/Rund__ums__Auto/0001__Spritpreis.html?__nnn=true): [h3]Wie setzt sich der Spritpreis zusammen?[/h3] Die Steuern machen zwar etwa zwei Drittel des Spritpreises aus. Bis auf die Mehrwertsteuer, die sich prozentual am Gesamtpreis bemisst, ist der Energiesteueranteil jedoch fix. Hinzu kommen der so genannte Produkteinstandspreis und der Deckungsbeitrag der Mineralölkonzerne. Beide unterliegen Schwankungen, die wirtschaftlich bedingt sind. Die Kosten für einen Liter Benzin setzen sich wie folgt zusammen: Produkteinstandspreis: Preis, zu dem die Ware importiert wird. Er richtet sich nach der Entwicklung auf den internationalen Ölmärkten. Deckungskosten: Sie entfallen auf die Mineralölkonzerne. Die Summe deckt die Kosten der Konzerne und ihren Gewinn ab. Darin enthalten ist auch der Anteil für den gesetzlichen Bevorratungsverband von rund einem halben Cent. Falls es eine Krise gibt, sichert er einen Ölvorrat, der 90 Tage reichen soll. Energiesteuer (früher „Mineralölsteuer“): Darin enthalten ist seit 1999 die Ökosteuer. Die Höhe der Energiesteuer unterscheidet sich nach Treibstoffart. Die umweltverträglichsten Energieträger besteuert der Staat am geringsten. Flüssiggas als Kraftstoff: rd. 18 Cent/kg Erdgas: rd. 18, Cent/kg Diesel: 47,04 Cent/Liter Benzin: 65,45 Cent/Liter Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent: Sie wird erhoben auf den Warenpreis und die Energiesteuer. Gesichtete Tankstellenpreise heute in Berlin übrigens 1,299 für Super (Markentankstellen)...