So, und hier nochmal der Schnelldurchlauf für alle, die auf ihren Führerschein angewiesen sind. Punkt 1. ist sozusagen die Prävention. 1. Verkehrsrechtsschutzversicherung, genug Geld oder ein größeres Bedürfnis haben, Fahrverbot und Punkten zu entgehen... 2. NIE, den Anhörungsbogen auch nur in die Nähe eines Schreibgerätes kommen lassen, damit da NICHTS eingetragen wird und damit das Ding NIE zurück geschickt wird. 3. Termine bei der Polizei zur Anhörung sind freundliche oder weniger freundliche EINLADUNGEN, denen man als Beschuldigter (egal ob Straf- oder OWI-Verfahren) NIE Folge leisten sollte. zu 2. + 3. Schweigen ist das gute Recht eines jeden Beschuldigten und wird ihm/ihr/EUCH nie zum Nachteil gereichen. 4. Sollte die Polizei einen besuchen in der Sache, niemals die Tür aufmachen. Soviel kann man schon mal richtig machen, bis es zum Anwalt geht. Dann sollte eine individuelle Beratung erfolgen, wie es in den einzelnen Verfahrensstadien weiter geht. Dazu kann ich nichts verallgemeinernd empfehlen. Ansonsten, es wurde schon erwähnt, sollte man versuchen das ganze sportlich zu sehen. Mal kriegen sie einen, mal nicht.... Jeder Beschuldigte darf lügen, das sich die Balken biegen... Es gibt aber Situationen, wo es gut oder weniger gut ist, die Fahrereigenschaft abzustreiten. Das ganze OWI-Verfahren hat viel mit Taktik und dem Wissen zu tun, wie Polizei, Behörden, Gerichte bis hin zum OLG funktionieren... LG, Ocean