Im Grunde gibt es ja zwei Angriffspunkte an der Kirche: Zum einen die Schöpfungsgeschichte, die selbstverständlich ausschliesslich als metaphorisch betrachtet werden kann und zum anderen die sog. "christlichen Werte", die manche als kirchlich, ander wiederum als "moralisch korrekt" (frei von jeder kirchlichen Wertung) ansehen. Sich an einzelnen Begebenheiten oder Ereignissenaus vergangenen Zeiten aufzuhängen, empfinde ich als äußerst müßig. Ich bin definitiv der Meinung, dass Glaube mit durchaus poitiven Konnotationen besetzt sein kann und manchen Leuten auch gewiss als Hilfe im Leben dienen kann. Andere wiederum finden ihren Weg im Leben auch so, ohne sich mit der Kirche und einem Glauben als solches identifizieren zu müssen. Glaube ist wie ein Kristall mit unglaublich vielen Facetten. In welchen davon man sich wiederfindet, muss jeder für sich selbst entscheiden.