Deshalb handelt die Staatsmacht doch so ... um das Volk bemüht, und zwar (grob skizziert): - Fördere die Industrie, damit sie produziert und mit dem erschaffenen Mehrwert dem Volk Gehälter zahlt, - Das Volk diese Gehälter in Handel und Dienstleistung ausgibt, - womit Handel und Dienstleister wiederum Gehälter zahlen können und neue Produkte bei der Industrie ordern und - die Industrie ggf. neue Arbeitsplätze schaffen und weiteren Mehrwert erzeugen kann und damit weiterhin Gehälter zahlt, die wiederum .... - Zweiter Handlungsstrang: Stütze die Unternehmer, damit sie Gewinne erzielen und Spaß daran haben, diese hier wieder zu investieren .... (dann siehe Vorgenanntes) Für viel problematischer halte ich die Entwicklung, dass immer mehr Industrie an ausländische, insbesondere US-Eigentümer geht ... deren Intention ausschließlich Know-How-Transfer und kurzfristiges Abgreifen von Kohle ist. Siehe der (wahrscheinliche) Verkauf von 2 resp. 3 Airbus-Werken nach USA. Dann gibt es bald hier nur noch wenige, die Gehälter zahlen. Ausfluss dieser Entwicklung ist beispielsweise die "Geiz-ist-geil"-Mentalität, die insbesondere den ausländischen Öko-Schweinen Zutritt zum heimischen Markt ermöglicht und den verbliebenen inländischen Betrieben über die gedrückten Margen keine Chance auf Neuinvestitionen lässt. Bei uns hier sind die Öko-Investitionen nämlich bereits eingepreist, bei denen nicht ... und der ach so kritische Verbraucher sieht ja nur den Endpreis ... und kauft das aus dieser Sicht falsche Produkt. Sehr schön zur Veranschaulichung einige auch hier nachzulesende Threads, z.B. "In Polen lackieren ist billiger" (ja, man gibt weniger aus ... denk mal drüber nach, warum das so ist und über die Konsequenzen) Fazit: Keine Neuinvestitionen - keine neuen Produkte - keine Umsätze - keine Gehälter - damit keine Neuinvestitionen ... Einigkeit können wir in dem Punkt erzielen, dass Anreize geschaffen werden müssen, um etwas Neues zu erwerben. Die Erhöhung der "Strafen" für die Nutzung alter Produkte in Form zusätzlicher Abgaben kann das nicht sein. Falls Du das mit Deinem Schreiben ausdrücken wolltest ... prima ... vielleicht wird das ja auch von Frau Dr. Physikerin so verstanden. Mir war es nicht möglich, beim Lesen den "roten Faden" zu finden und Argumentationsketten zu verfolgen. Ein Germanist würde den Rat geben: Halte es mit Tucholsky; Hauptsätze, Hauptsätze, Hauptsätze ... ! Dazu weniger Fremdworte und die aktuelle Rechtschreibung ...