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Darki

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Alle erstellten Inhalte von Darki

  1. Darki

    m50b30 ----> 300ps+

    Ab 7500 sollte man definitiv auf mechanischen Ventiltrieb wechseln. Die Drehzahlgrenze bestimmt bei deinem Motor die Kolbengeschwindigkeit, resultierend aus dem Hub. Dieser ist mit 89.6mm schon extrem für hohe Drehzahlen. Du willst ja die 84mm Bohrung lassen - genau das würde ich nicht machen, sondern auf 86mm aufbohren und 86mm Kurbelwelle nehmen. Damit reduzierst du die Kolbengeschwindigkeit und die Belastung im Kurbeltrieb. Die Nockenwellenprofile werden der Wunschcharaktersitik des Motors ausgewählt, wobei die Ansaug- und Abgasanlage hier mitspielen müssen. Ich würde zb Catcams 282/274 mit 11.5/11.0mm Hub für so einen Motor nehmen (haben wir im Lieferprogramm ;) ) Größere Öffnungszeiten sind hier meiner Meinung nach nicht sinnvoll
  2. Darki

    m50b30 ----> 300ps+

    Mir wäre das Risiko zu groß mit einem hydraulischen Ausgleich bei diesen Drehzahlen zu fahren. Ein starrer Ventiltrieb ist hier definitiv ein Muss
  3. Darki

    m50b30 ----> 300ps+

    Also machbar ist es definitiv. Es sind 100+ps pro Liter, was ein 4-Ventiler durchaus leisten kann. Auch mehr ist möglich Folgende Modifikationen sind dafür notwendig: - signifikante Anhebung der Drehzahl (auf etwa 8500), dadurch starrer Ventiltrieb erforderlich zb über Lashcaps. Plus Erleichterung der oszillierenden Massen - Erleichterung der rotierenden Massen (abgedrehtes EMS, 2-Scheiben 184mm Kupplung, erleichterte KW) - Vergrößerung der Ventilflächen und Kanalbearbeitung - Verbesserung der Spülung mit einer korrekt dimensionierten Abgasanlage - korrekte und vollständige Anpassung der Motorsteuerung -> freiprogrammierbare vollsequenzielle ECU falls mehr als 100ps/l
  4. Entweder ein Rotrex C38-91 wenn es bis etwa 0,9-1bar gehen soll, oder ein Vortech V3-Si für mehr Druck und Volumenstrom. Haben für beide Versionen M50 Tragwerke da. Verdichtung muss schon ab 0.6 runter, wenn Benzin verwendet wird. Cooperring Dichtung und ARP Bolzen sind obligatorisch... Getriebe reicht das ZF320. Kupplung dann je nach Drehmoment und Fzg-Gewicht auslegen - üblicherweise eine 240mm Sinterscheibe mit verstärkter Druckplatte
  5. Wenn du ein Tragwerk und den passenden Kompressor benötigst, kann ich dir helfen. M50B30 Kompressor haben wir schon öfter gemacht. Eintragung ist auch möglich
  6. Was daran schlecht ist ? Hardware: keine automotiven Bauteile, die für hohe mechanische und thermische Belastung ausgelegt sind. Nicht nach ISO gefertigt, kein Feuchtigkeitsschutz. Ständig durchbrennende Komponenten sind nicht wirklich toll, wenn man mit dem Auto irgendwo liegen bleibt ! Software: bedingt funktionierende geschlossene Regelkreise - hier ganz besonders der Lambdaregelkreis und der Leerlaufregelkreis. Wenn sie mal funktionieren, dann nur per Zufall oder durch sehr langes rumprobieren. Ich könnte im Detail darauf eingehen, aber das würde hier zu viel werden... Der Preis von Link kommt nicht von ungefähr - es haben sich viele Ingenieure lange genug Gedanken um Hardware, Software und Usability gemacht. Das Megasquirt ist nun mal ein DIY Projekt. Wir sind nicht umsonst vor vielen Jahren von MS weggegangen und setzen nur noch professionelle Steuergeräte wie Link/ViPEC, Haltech und KMS ein. Muss jeder selber wissen - ich versuche hier nur meine Erfahrung zu schildern, um den Einsteigern zu helfen... :)
  7. Hast du es verifiziert ? Werden alle Klopfimpulse in einem Zeitfenster richtig erkannt ? Jede Klopferkennung ist auf eine bestimmte Frequenz eingestellt. Und diese Ändert sich nun mal mit der Zylinderbohrung. Bezüglich des freiprog. STG würde ich dir das Link G4+ Plugin M50B25tu empfehlen - da hast du alles was du brauchst und das auf einer professionellen Ebene. Lass den DIY Bastelkram ala Megasquirt - das kann man zum testen und rumspielen nehmen. Aber für einen Alltagseinsatz sind MS Derivate einfach ungeeignet
  8. Bei vergrößerter Bohrung wird die Klopfregelung nicht mehr richtig funktionieren, da sich die Frequenz ändert.
  9. Klemm ihn mal von der Saugbrücke ab und schau ob sich was ändert.
  10. Z3 mit richtig Druck haben wir noch nicht gebaut. Kam nie dazu. Nur "standard" Varianten bis etwa 380. Wobei beim Z3 s50 oder s54 mit Kompressor oder Turbo mehr als 600+ drin wäre. Ich weiß nicht warum hierzulande keiner sowas will. Bei den Amis und in Schweden sind mir welche bekannt. Jetzt kannst Du den Luftfilter vergrößern, der Platz ist ja nun da. Bin mal gespannt auf die Messergebnisse
  11. Solche Einzelproduktionen sind immer zeitraubend. Ich höre ja ständig "mal eben den Ansaug bauen, ist doch kein Problem" ...
  12. Problem mit der Kraftstoffanreicherung. Euro2 eingebaut ?
  13. Jawoll, gute Arbeit ! Innen schön glatt ?
  14. ...deswegen nehmen wir enge gegossene Alubögen. Aber mit Flex und WIG bekommt man auch die normalen Typ3 Bögen enger. Öfter innen einschneiden und wieder zuschweißen - das macht den Radius enger. Ist halt sehr viel Arbeit. Im Kurveninneren muss der Bogen auch nicht so glatt sein wie im Kurvenäußeren, da ier die Strömungsgeschwindigkeit geringer ist und Turbulenzen nicht so bremsend als Außen.
  15. sieht schon sehr gut aus interessant wird der enge 180° bogen
  16. Danke. Ja für die Carbonansaugung haben wir eine Form erstellt. Sind dann aber doch auf Alu gewechselt, weil es günstiger zu produzieren ist. Da geht sonst ein halber Tag Arbeit plus 1 Tag Trocknungszeit drauf - sind 600eur damit sich das trägt. Alu kostet im VK nur 400 Bei den Filtern setzen wir ausschließlich auf K&N - da stimmt die Qualität. Manche Chinafilter sind einfach zu restriktiv, da spart man am falschen Ende Richtige Größe gewählt, viel Spaß beim Bauen
  17. Anbei paar Bilder von unseren PnP Lösungen zur Anregung... Ich würd Dir empfehlen durchgehend ein 76mm Ansaug zu bauen, mit dem Übergang zum 89mm HFM. Natürlich dann mit dem größeren Filter im Radkasten.
  18. Genau genommen sind es in seinem Fall 0.35kg/s... Wie gesagt - die einfache Möglichkeit ein Verlust festzustellen ist den Unterdruck vor dem Kompressor zu messen. zB mit einer Ladedruckanzeige (die auch ins negative geht natürlich) und einem T-Stück an der Kurbelgehäuseentlüftung. Dann weiss man mehr
  19. korrekt. Der Vorteil ist hier (neben der vergrößerten Filterfläche) die verringerte Lufttemperatur, was eine geringe Leistungssteigerung mit sich bringt. Das wären fast Deine verlorenen 15 Pferde ;)
  20. @Gerd: genau so sieht es aus. 10kpa ist noch voll im Toleranzbereich, erst recht für den Kompressor. Beim Turbo werden sogar bis zu 20 in Kauf genommen. Ich wollte nur die Situation mir der Verdichtung der Luft an sich aufzeigen ;) @Philipp: wenn der Querschnitt der Ansaugung nicht verengt wird, ist die Länge irrelevant, weil die Luftsäule nicht schwingt wie in einem Saugmotor. Welchen Querschnitt hat der Einlass vom Deinem ASA und dem Bogen zum Luftmassenmesser ? Hier sollte man auf gleiche Querschnitte achten. Die Ansauglufttemperatur ist ebenfalls noch ok, für keinen LLK... Da läuft der Lader wohl im optimalen Bereich Wir hatten schon Systeme mit 120°C - da musste einfach ein LLK her.
  21. Auch gut :) Was sagt die Ansauglufttemperatur ?
  22. Auch bei einer Aufladung ist die Restriktion im Ansaugkanal definitiv nicht egal. Ganz simple Physik: der Verdichter multipliziert den Druck von p0 zu p1. Und wenn statt bestenfalls 1bar Absolutdruck nur 0.9bar Absolutdruck im p0 vorhanden sind, dann sinkt der Druck im Auslass p1 ebenfalls um annähernd 10% !
  23. Ja das ist nachvollziehbar und noch akzeptabel, wenn man keine Blecharbeiten durchführen möchte. "Umgerechnet" in Endleistung sind es nicht 0.6bar Überdruck, sondern ca. 0.55 Du verlierst mehr im LLK, trotzdem ist hier ein Optimierungspotenzial vorhanden :)
  24. Das sind Standardfilter bei solchen Umbauten - leider ein Kompromiss aus Plug&Play, Packaging und Durchfluss. Packaging ist hier das große Problem. Um einen größeren Filter verbauen zu können, sind größere Modifikationen notwendig, was aber einem Hersteller der Kompressorkits keine Plug&Play Lösung mehr erlaubt. Wir verwenden diese Filter bis ca. 0.5bar Ladedruck, danach steigt die Restriktion und der Leistungsverlust übermäßig. Dann heißt es Blecharbeit. Wieviel LD fährst Du ?
  25. Die originalen K&N Filter haben immernoch die besten Durchlasswerte. Der Filter muss natürlich dem Ansaugvolumen entsprechen. Wenn die Druckdifferenz (gemessen zwischen dem Filter und dem Kompressor, zur Außenluft) weniger als 10kpa beträgt (ca. 0.1bar) dann ist der Filter ausreichend. Rechnersich sind es dann ca 10% Leistungsverlust gegenüber offenem Ansaug
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