Erfolgsgeschichte Tourenwagensport. In den 60er Jahren entwickeln sich die Tourenwagenengagements zur zentralen Säule des BMW Motorsports. Mit dem BMW 700 wird Hans Stuck senior 1960 Deutscher Meister. Hubert Hahne gewinnt 1964 im BMW 1800Ti die Deutsche Rundstreckenmeisterschaft. Zahlreiche weitere Erfolge mit dem BMW 2000Ti, dem BMW 2002, dem BMW 3.0 sowie dem BMW 320 folgen in den Jahren darauf. Mitte der 80er Jahre ist das imposante BMW 635 CSi Coupé in der Tourenwagen-EM das Auto, das es zu schlagen gilt. Nach Einzelsiegen 1985 holt der Italiener Roberto Ravaglia 1986 den EM-Titel. 1987 geht der schlanke, kernige Nachfolger des 6er Coupés an den Start: der BMW M3 – eine Fahrmaschine mit 355 PS aus einem 2,5-Liter-Vierzylindermotor. Im ersten Einsatzjahr holt BMW damit den Weltmeistertitel (Ravaglia), den EM-Titel (Winni Vogt) sowie neun weitere Championate. Der M3 wird zur Legende. Bis einschließlich 1992 erzielen BMW M3-Piloten über 1500 Einzelsiege und mehr als 50 internationale Titel. Für eine neue, seriennähere Tourenwagenklasse – damals Klasse 2 oder Zweiliter-Klasse genannt, später Supertourenwagen oder kurz STW – baut BMW erneut einen Tourenwagen der Superlative: den BMW 320i. Von 1993 bis einschließlich 1998 gewinnt BMW mit diesem 320i (E36) international 29 Meistertitel, darunter drei in Deutschland. 2001 lebt das EM-Prädikat der FIA nach 13 Jahren Unterbrechung wieder auf. Peter Kox holt 2001 prompt den 21. Tourenwagen-Europameisterschaftstitel für BMW. Ab 2002 gehört die European Touring Car Championship (ETCC) fest zum BMW Motorsport Programm. 2005 geht die Serie in die WTCC über – der ersten Tourenwagen-WM seit 1987. BMW dominiert den Wettbewerb von Anfang an: Andy Priaulx vom BMW Team UK holt sich in beiden Jahren den Titel des Tourenwagen-Weltmeisters. BMW wird zwei Mal in Folge Markenweltmeister. Klasse 2 = Class II...da sind wir konform, oder? WTCC ist international; STW war national. Sorry:D