Zur Funktion des oft genannten INDUKTIVgebers:
dieser Geber, auch CID (Cylinder IDentification) genannt, dient der Erkennung des Zeitpunktes der Zündung des betreffenden Zylinders. Er ist beim 6-Ender am 6. Zylinder-Zündkabel und beim 4-Ender am 4. Zylinder-Zündkabel angebracht.
Er hat 2 Adern, welche geschirmt sind, daher der 3-polige stecker. Bei der alten 1.0er Motronic geht der direkt auf die Diagbuchse, ab 1.1er Motronic geht er zum Steuergerät, dieses verarbeitet das Signal.
Es dient zur Steuerung der "semi-sequentiellen multipoint Einspritzung". dh., ab 600 rpm wird die Kraftstoffmenge nicht vollständig mit einem Zug eingespritzt, sondern bei jeder 2. Umdrehung die Hälfte der Menge. Die Motronic gliedert dabei die Düsen in 2 Bänke. Bei 6er sinds 1-3-5 und 2-4-6, beim 4er 1-3 und 2-4. Um die halbe Portion einzuspritzen, muss das ECU (Electronic Control Unit, auch DME - Digitale Motor Elektronik oder kurz Motronic genannt) nun "wissen", welche Bank nun OT passiert hat (und zündet).
Fehlt dieses Signal, wird weiterhin "batch" eingespritzt, dh. die volle Dröhnung auf allen Bänken.
Der Vorteil liegt in einer besseren Gemischverteilung und damit (geringfügig) höherer Leistung und besseren Abgaswerten sowie niedrigerer Spritverbrauch. Im praktischen Fahrbetrieb ist die Funktion nicht zu spüren. Ein Fehlen des Sensors hat keine merkbaren Auswirkungen. Die Motorelektronik funktioniert ganz normal weiter (KEIN Notprogramm oder dergleichen).
Moderne Motorsteuerungen haben SPÄTER dafür nen Nockenwellenpositionsgeber.
Empfohlene Kommentare
Es sind keine Kommentare vorhanden.
Deine Meinung
Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.