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Teile aus dem 3D-Drucker für den Innenraum des E30
K0WAL5KI antwortete auf K0WAL5KI's Thema in Ausstattung
Der Cupholder ist im Grunde ja in einer ersten Version fertig. Ich habe neben dem oben gezeigten Bull-Holder Design auch an andere Varianten gedacht, tatsächlich gestaltet sich aber schon die schmale Bull-Dose als relativ schwierig für diesen Einbauplatz vorne anstelle des Aschenbechers. Ich schaue mir aber das Design bei Zeiten nochmal an. Ich denke auch an eine Kombination aus 1x VDO + 1x große (Coke) Dose/Kaffeebecher. Mal schauen was draus wird ;-). Ihr erfahrt es hier als erste. Weiterhin gilt: falls ihr an einem der Modelle interessiert seid, schreibt mir. Und fallt bitte nicht auf überteuerte Angebote dritter herein. Es gibt zwischenzeitlich Kopierer meiner Idee bzw. konkret meines Halters, die das Teil zu satten Preisen als eigene Idee (teilweise incl. billiger VDO-Kopien) verkaufen. Das ist nur 3D-gedrucktes Plastik, kein Alpina-Teil oder gebürsteter Edelstahl. Wer dafür 3stellig zahlt, ist selber schuld! Das originale Design kommt von mir und gibt's auch nur bei mir. -
Teile aus dem 3D-Drucker für den Innenraum des E30
K0WAL5KI antwortete auf K0WAL5KI's Thema in Ausstattung
Danke für deinen Hinweis. Natürlich habe ich über sowas auch schon nachgedacht. Wobei es sich halt eher um prototypische Teile handelt. So einen Schutz muss man aber leider teuer finanzieren. Und da ich bisher nicht an eine gewerbliche Vermarktung gedacht habe, sondern das nur als Gefallen anbiete, lässt sich so ein Schutz auch nicht gegenfinanzieren. Trotz der vielen Entwicklung, die in den Teilen steckt. Ich habe jetzt vorerst die entsprechende Passage zu dem Thema oben aus dem Beitrag genommen, allerdings werde ich das rechtlich prüfen lassen. Tatsächlich wird das Teil gewerblich angeboten. Mal schauen was da draus wird. -
Teile aus dem 3D-Drucker für den Innenraum des E30
K0WAL5KI antwortete auf K0WAL5KI's Thema in Ausstattung
So. Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder zu Wort. Das Thema mit den 3D-Druck-Teilen für den Innenraum lag nun doch etwas länger auf Eis, als ich wollte. Bisher gabs es von meinen Drucken (speziell vom Anzeigenhalter fürs Armaturenbrett) ausschließlich positive Rückmeldungen, was mich mega freut (vor allem für die, die mit dem Teil jetzt Spaß haben). In der Zwischenzeit haben sich aufgrund von Spezialwünschen immer mal wieder abgewandelte Versionen des Anzeigenhalters ergeben, die dann nur in Einzelfällen gedruckt wurden. Manche befinden sich aber noch im Entwicklungsstadium. Folgende Varianten gibt es: - Bild 1 und 2: die ursprüngliche Version 1 mit 3x 52mm Öffnungen für zb VDO-Anzeigen. Höcker-Design, wodurch die Anzeigen weiter aus dem Armaturenbrett hervorstehen. Eignet sich durch die Höcker nur bedingt zum nachträglichen beledern. Getestet wurde der Halter auch mit den Raid-HP Anzeigen und mit Equus. Es funktionieren somit die bekannten Befestigungen mittels geschraubtem Bügel und Kunststoff-Überwurfmutter. - Bild 3 und 4: die ursprüngliche Version 2 mit ebenfalls 3x 52mm Öffnungen für VDO-Anzeigen. Flaches Design, somit deutlich besser zum nachträglichen beledern geeignet. Gleiche Kompatibilität mit den genannten Anzeigen, allerdings mit weniger Luft zum Getriebetunnel. Funktioniert mit gut verlegten Kabeln aber anstandslos. - Bild 5 und 6: eine der neueren Versionen (Version 3a) mit nur 2x 52mm Öffnungen für die bekannten Anzeigen, dafür mit einer vorbereiteten Aufnahme für den originalen Zigarettenanzünder des E30. Asymmetrisches Design, die beiden Anzeigen sind links Richtung Fahrer, der Zigarettenanzünder sitzt rechts für ggf. herunter hängende Kabel. Der originale Zigarettenanzünder besitzt 3 Klipse, mit denen er im Originalteil einrastet. Mein Halter wurde so konstruiert, dass die Klipse wie beim Original zur Befestigung funktionieren. Der Zigarettenanzünder wäre daher auch wieder demontierbar. - Bild 7 und 8: die Version 3b ist der Version 3a konstruktiv sehr ähnlich, jedoch im symmetrischen Design mit der "Zigaretten-Loch" in der Mitte und den 52mm Anzeigen jeweils links und rechts. - Bild 9 und 10: zeigen die Version 4, eine sehr spezielle Variante. Tatsächlich ist das kein Anzeigenhalter mehr, da hier die Anzeigen-Öffnungen durch "Redbull-Öffnungen" ersetzt wurden. Entstand mehr aus einer fixen Idee heraus als eine Art Getränkehalter. Eignet sich jedoch eben nur für diese schmaleren Dosen, wie sie zb für Energy-Drinks von der Tanke genutzt werden. Die Dosen passen auch, allerdings war der Halter zuletzt noch nicht vollends fertig getestet. Durch das ausladende Design hat er bisher nicht uneingeschränkt in die Mittelkonsole gepasst. Ist somit noch "Work-in-Progress". Bei entsprechendem Interesse gehts hier weiter mit der Entwicklung. - Bild 11 und 12: die bis dato letzte Version 5. Hier wurden auf Wunsch alle Öffnungen entfernt. Das Teil kann als Bild-Blende dienen oder bietet die Möglichkeit der manuellen Nachbearbeitung für das Einsetzen beliebiger eigener Gerätschaften. - Bild 13: zeigt schließlich nochmal meine Blenden für die Ausstellfenster-Scharniere. Diese funktionieren auch super, haben aber eine Einschränkung: sind sie mal montiert, bekommt man die nur noch mit Gewalt vom Scharnier ab. Dabei gehen die Blenden zu 95% kaputt. Ich habe hier dann Tests mit TPU gemacht (weich bleibendes Filament). Die Tests waren super, somit hatte ich Silikon-artige Blenden, die man beliebig montieren und demontieren konnte. Ich hatte damals leider nur weißes TPU zur Hand, daher hab ich nie Bilder vom Ergebnis gemacht. Fraglich ist auch noch die Wärme-Stabilität des TPU im Auto, wenn die Sonne drauf knallt. Alle Teile produziere ich aktuell mit PETG, welches ich selbst aktiv seit damals 2018 im Allrad fahre. Dieser Anzeigenträger ist bis heute unversehrt und ohne Verzug, obwohl das Auto im Sommer draußen in der Sonne parkt. Ggf teste ich mal wieder ABS oder eines der neueren Filamente mit höherer Temperaturstabilität, bisher war das aber unnötig. Eine Erwähnung noch zum Zigarettenanzünder. Aufgrund der aktuellen Konstruktion sitzt dieser plan in dem Anzeigenträger, wodurch das Entnehmen des Zigarettenanzünders etwas fummelig wird. Hier war immer geplant auch eine Höcker-Variante zu designen, dazu ist es aber mangels Zeit bisher nicht gekommen. Den Anzeigenträger in den genannten Varianten sowie die Scharnierabdeckungen bekommt ihr bei mir auf Anfrage. Jedes Teil wird dann aufgrund dieser Anfrage erst neu gefertigt, rechnet also bitte mit ein bisschen Bearbeitungszeit. Für neue kreative Ideen bin ich natürlich gerne offen. Soweit erstmal von mir viele Grüße! -
Teile aus dem 3D-Drucker für den Innenraum des E30
K0WAL5KI antwortete auf K0WAL5KI's Thema in Ausstattung
Müsste ich mal drüber nachdenken. Mir fallen aber direkt Probleme ein: Gedrucktes ist nicht biegsam wie Gummi, das Teil wird sich also erstens nicht "reindrücken" lassen, zweitens wird es vibrieren, drittens wird man es festschrauben müssen -> Löcher. Der Sinn meines Halters war ja originale Punkte zu verwenden um keine "Schäden" hinzufügen zu müssen. Möglich wäre vielleicht ein Flex-Filament zu benutzen. Das wäre wieder biegsam. Ich arbeite aber zB schon an einer Version, die nur zwei Anzeigen + Anzünder/USB-Ports hat. Der Vorteil von 3D-Druck ist ja, es gibt kaum Grenzen für die Fantasie. Gib mir da mal Zeit. Wenn sich was ergibt, liest du es hier. Für was würdest du den Anzünder nutzen wollen? -
Teile aus dem 3D-Drucker für den Innenraum des E30
K0WAL5KI antwortete auf K0WAL5KI's Thema in Ausstattung
Danke für den Tipp! Das werde ich weiter verfolgen. Rein nach dem was ich von ASA gehört habe, ist das für viele Drucker der Killer. Die Drucktemperatur liegt hier schon bei 260-270° und auch das Heizbett muss im Zweifel auf 120° gehalten werden. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob da die Komponenten meines Druckers mitmachen. Tatsache ist, erstmal muss ABS stabil druckbar sein, sonst brauch ich an ASA gar nicht zu denken. Aber kommt Zeit kommt Rat. -
Teile aus dem 3D-Drucker für den Innenraum des E30
K0WAL5KI antwortete auf K0WAL5KI's Thema in Ausstattung
Danke für deinen Bericht, Dieter! Schön, dass die Ledersache jetzt klappt. Mit den Domen wird es sich wohl eher weniger fürs Beledern eignen, aber das ist ja kein Beinbruch. Die Nummer mit dem Fön war zu erwarten. Direkte Strahlwärme ist nix für das Plastik (PETG). Da ich aber seit Wochen einen meiner Prototypen ohne montierte Anzeigen im Auto habe, kann ich mit etwas Vorsprung ganz gut beobachten, ob sich bei normaler Benutzung was verändert. Bisher alles top! Für diejenigen mit Bedenken: meine Temperaturkammer ist inzwischen auch fertig. Ich werde, sobald es die Zeit zulässt, mit ABS experimentieren. Bei Erfolg seid ihr die Ersten, die es erfahren. Dann gibts die gleichen Teile mit noch mehr Temperatur-Resistenz. Zu der Version 2 (flach) des Anzeigenträgers aktualisiere ich in Kürze oben den Beitrag 1. Eventuell kommen dann auch gleich meine eigenen Kreuzspeichen-Nabendeckel dazu. Die sind dann interessant, wenn einem die originalen Deckel fehlen, man aber A die Nabe vor Wasser schützen will und B gerne das BMW Logo am Rad hätte. Mehr dazu seht ihr dann ebenfalls oben. Bissl dauerts noch . PS: ja es gibt unzählige Nabendeckel für kleines Geld auf Ebay (aus Bulgarien oder direkt aus China). Von denen habe ich soviele Varianten bestellt und getestet, dafür hätte ich mir auch einen kompletten Satz VDO Anzeigen inkl. Gebern kaufen können ... von denen die am Ende passten, sind jetzt bei Demontage der Räder direkt zwei von vier Deckeln abgefallen (die Haltenasen sind gebrochen weils halt doch nicht 100% passt) ... das ist für mich Grund genug eigene Deckel zu entwerfen ... -
Teile aus dem 3D-Drucker für den Innenraum des E30
K0WAL5KI antwortete auf K0WAL5KI's Thema in Ausstattung
Ich stimme dir zu. FDM ist eigentlich für Prototypen gedacht. Und genau das sind meine Teile auch, Prototypen. Und dafür nutze ich die Möglichkeiten, die mir zur Verfügung stehen. Es steht ja jedem offen so Teile selbst und in besserer Qualität zu produzieren. Da es aber nichts Vergleichbares gibt, entwerfe ich das alles erstmal immer für mich. Und ich lebe dann eben mit dem Risiko, dass ein Teil nicht industriellen Standards entspricht. Und wenn man Kosten/Nutzen betrachtet, fahre ich da ganz gut mit dem Ergebnis. Das werden auch Andere so sehen. Auf der anderen Seite bin ich auch so Perfektionist, dass ich mich ständig verbessern will. Daher sind die Temperaturkabine und die Trocknungskammer längst im Bau. Spätestens dann werde ich auch wieder an das Thema ABS herangehen. Aber alles zu seiner Zeit. Ich bin überzeugt man kann aus FDM noch einiges rausholen. Das wird für meine Anwendungsfälle allemal ausreichen. Beispiel Instrumentenhalter: ja, PETG wird irgendwo spätestens ab 80° weich. Aber dafür müsste das Bauteil schon durchgewärmt sein, vor allem bis unten/innen, wo die haltenden/verschraubten Strukturen sitzen. Wenn die Oberfläche weich wird, besteht höchstens die Gefahr, dass sich das Teil optisch verzieht, und selbst dass ist bei meiner Materialstärke mal nicht so eben passiert. Sowas muss man dann eben ausprobieren und nachbessern. Spätestens mit ABS dann. Ich fände es jetzt auch quatsch die Flinte gleich ins Korn zu werfen und FDM gegen teurere Spielzeuge auszutauschen. Ich will keinen Voll-Alu-Instrumententräger fräsen, Präzision hin oder her. SLA ist geil, aber da einen Drucker mit guter Qualität und diesem Druckvolumen? Nicht als Hobby-Werkzeug finanzierbar. Irgendwo muss man da realistisch bleiben. Die Positionierung/das Design ist dann ja wieder persönlicher Geschmack. Ich habe in einem Fahrzeug mit beschädigtem Armaturenbrett diesen industriell hochwertigen 20€-ABS-3er-Instrumentenhalter auf das Armaturenbrett geschraubt. Das funktioniert, ist toll im Sichtfeld und ich bin zufrieden. Aber man sieht von Weitem, dass das nicht original ist. Es sind Löcher im Armaturenbrett. And so on. Anzeige statt der Uhr? klar. Dann ist die Uhr/der BC2 weg, und es ist nur eine Anzeige. Statt der Lüftung? Statt dem Radio? Wo willst da anfangen und wo aufhören. Den Ascher brauch ich nicht, das Ablagefach dahinter sehr wohl. Also lieber die Position als den Alpina-Gummi-Klumpen für 300€. Und den Ascher hast in 1min mit zwei kleinen Schrauben weg. In einem sportlich eingesetzten Fahrzeug würde ich sofort wieder oben was ins Sichtfeld schrauben. Ich will aber auch im Cruiser-Cabrio oder im Alltags-E30 die Werte überwachen und wissen wann mein Öl warm ist. Dort ist es aber völlig ausreichend, wenn die Anzeigen da unten sind. Am Ende bin ich dir dankbar für deinen Input. Interessierte an meinen Teilen werde ich nochmal gezielt über den Prototypen-Status und Restrisiko informieren. Und auch der Druck meiner Teile beim Professionellen (wenn ich einen finde), wird weiter verfolgt. -
Teile aus dem 3D-Drucker für den Innenraum des E30
K0WAL5KI antwortete auf K0WAL5KI's Thema in Ausstattung
Nachdem ich nun endlich das zweite Projekt fertig habe (siehe oben), bin ich mal auf eure Meinung gespannt. -
Teile aus dem 3D-Drucker für den Innenraum des E30
K0WAL5KI antwortete auf K0WAL5KI's Thema in Ausstattung
Bevor hier ein falscher Eindruck entsteht: ich habe vorerst nicht vor meine eigenen Designs als Rohdatei rauszugeben. Ich habe auch entschieden meine Teile zumindest an einer unauffälligen Stelle mit einem "Brandzeichen" zu versehen, damit keine Verwechslung mit anderen Teilen aufkommen kann. Die Abdeckungen (Projekt 1) werden zB innen das Logo haben, das sieht man im verbauten Zustand nicht. Wie man das in Zukunft handhabt wird sich zeigen. -
Teile aus dem 3D-Drucker für den Innenraum des E30
K0WAL5KI antwortete auf K0WAL5KI's Thema in Ausstattung
Hier im zweiten Post folgen Teile, die es bereits als 3D-Modelle auf Plattformen wie Thingiverse zur freien aber nicht-kommerziellen Nutzung gibt. Ich poste nur Teile, die ich selbst schon gedruckt habe. -
Servus Leute, einige (Plastik) Teile gibt es ja inzwischen nicht mehr bei BMW, wie beispielsweise die Abdeckungen für Ausstellfenster-Scharniere. Andere Teile gibt es generell nicht, wie mein Projekt 2 (unten). Da ich mich seit einiger Zeit mit einem 3D-Drucker rumschlage, dachte ich, wieso nicht direkt etwas Produktives draus machen. Seitdem bastel ich (vornehmlich für den Eigenbedarf) an 3D-Teilen, die möglichst wenig invasiv in meine E30 zu verbauen sind. Im Folgenden würde ich die Projekte gerne zeigen. Meinungen und Anregungen sind immer gerne willkommen. Beim verwendeten Material habe ich mich inzwischen recht stark auf PETG eingeschossen, nachdem das Material in Sachen Verarbeitung und Temperaturstabilität aktuell den besten Trade-off liefert. Auf Anfrage wäre ich auch bereit die Teile für Interessierte zu drucken. Das läuft aber dann auf privater Basis / Gefallen. Ich will hier keinen Shop draus machen . Man kann mir dazu gerne eine PN schicken. Nun zu den eigentlichen Projekten: Projekt 1: Die erwähnten Abdeckungen der Ausstellfenster-Scharniere Das Projekt hat nicht nur die Nr.1, es ist auch mein erstes Projekt eines pass-genauen Bauteils. Die Konstruktion hat daher gefühlt ewig gedauert. Aber Versuch macht ja bekanntlich kluch. Das Bild mit dem grünen Hintergrund zeigt den aktuellen Stand der Entwicklung. Ich habe hier auch mit anderen Materialien experimentiert (HT-PLA). Schlussendlich bin ich aber wieder bei PETG geblieben. Alles andere ist entweder zu Temperatur-empfindlich, zu schwer zu drucken, oder zu teuer. Projekt 2: Anzeigenträger im/statt Aschenbecher Ewig hat leider auch diese Entwicklung gedauert, aber jetzt ist er fertig. Ich wollte ein einzelnes Träger-Teil, welches Plug'n'Play statt dem gesamten Aschenbecherträger ins Armaturenbrett des E30 passt. Minimalinvasiv quasi. Es waren unzählige Anpassungen und Druckversuche nötig, bis die jetzige Version passte. "Winkel" ist hier das Fluchwort No1. Weitere Varianten habe bereits ich im Kopf, aktuell aber noch nicht entworfen. Versionen ohne die Erhöhungen für die Anzeigen oder mit USB-Ladebuchsen und nur zwei Anzeigen sind geplant. Auch an eine Version mit schrägen Zylindern (ausgerichtet zum Fahrer) ist in Planung, aber da ist der Weg noch etwas weiter. Das verfügbare "Volumen" im Träger ist sehr begrenzt. Spielraum für Verschieben der Bohrungen für die Anzeigen ist kaum vorhanden. Ich mache aktuell mit den "Fehldrucken" Versuche, wie man das Material am besten grundieren und lackieren kann. Noch gibts hier keine Ergebnisse. Auch bekleben mit Leder ist eine Option, aber auch das ist bisher nur Theorie.
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Ich muss auch sagen, nach der ganzen Erfahrung bin ich von den Upside-Down-Dämpfern nicht mehr sehr überzeugt. Da sagt mir das klassische Öl-Konzept (zB Koni) doch mehr zu. Und ich finde auch es fährt sich besser.
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So. Hier mal wieder ein Update: Gleich vorne Weg: mein Problem ist gelöst. Auch dank eurer Hilfe und Tips! Beim ersten Zerlegen der Federbeine bin ich ja nur bis zum nackt-eingebauten Dämpfer gekommen, weil die Fixier-Schraub-Ringe oben am Federbein saftig festgerostet waren. Ich konnte also nur von Hand prüfen, wie sich die Dämpfer eindrücken lassen. Inzwischen habe ich mir das passende Bilstein-Werkzeug besorgt, mit dem man die Fixier-Ringe öffnet/schließt. Nicht ganz billig, aber was solls. Nun habe ich eben nochmal beide Federbeine soweit demontiert, dass ich an die Dämpfer kommen konnte. Einen der Fixier-Ringe konnte ich noch mit viel Rostlöser, Gegenhalten und dem Bilstein-Schlüssel überreden. Der Ring auf der anderen Seite hat dann aber nur mit einer wirklich fiesen Rohrzange aufgegeben. Die Dämpfer waren meiner Meinung nach korrekt eingebaut. Der eine war komplett trocken, der zweite hatte unten ganz wenig sumpfige Ölschmiere. Im Direktvergleich der ausgebauten Dämpfer (von Hand unterschiedlich stark eindrücken und ausfahren lassen) mit den neuen Dämpfern fällt Folgendes auf. Die alten Dämpfer lassen sich spürbar aber nicht wesentlich leichter drücken. Das Einfahren verläuft recht gleichmäßig bis man am Ende spürbar auf einen Widerstand (ich nehme an der Endpuffer) stößt. Die neuen Dämpfer sind nicht nur zäher, sie sind zum Ende hin zudem spürbar progressiv und man merkt am Ende den Übergang zum Endpuffer gar nicht. Noch habe ich die alten Dämpfer nicht auf gemacht, da ich diese so oder so nicht wieder eingebaut hätte. Ich wollte direkt wissen, wie er mit den neuen fährt. Also neue Dämpfer rein und Testfahrt. Fazit: Das Auto fährt nun wie es soll. Stramm. Aber ohne Schläge. Ich werde auf jeden Fall wenigstens einen der alten Dämpfer noch öffnen. Die Innereien will ich sehen. Ich gehe davon aus, dass die Ventile durch sind. Technisch erklären kann ich das nicht, nehme aber an, die wurden ein- oder mehrmals überlastet und dadurch beschädigt. Vielleicht finde ich aber doch sowas wie Öl im Dämpfer. Ich bin gespannt. PS: kann man den Thread-Titel nach-bearbeiten? Ich würde da gerne ein [Gelöst] davor schreiben.
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Update: ewig hats gedauert, aber ich konnte jetzt mal die Stoßdämpfer prüfen. Ich kann keinen Wasserschaden feststellen / das Eintauchen des nackten Dämpfers verhält sich praktisch gleich zu werksneuen baugleichen Dämpfern. Das führt mich zu der Annahme, dass die Dämpfer aufgrund ihrer kürzeren Maße (ist ja Allrad) und der integrierten Anschlagpuffer eben nicht mehr Federweg hergeben. Ich teste aktuell das Verhalten der Schläge mit einer Domstrebe. Die war bisher nicht verbaut. Den Anschlagpuffer umgehe ich damit natürlich nicht, eventuell verteilen sich die Kräfte aber besser. Eine Überlegung ist der Umstieg auf die Koni Dämpfer für den Allrad. Da kann man gegebenenfalls einen Anschlagpuffer kürzen um so etwas mehr rauszuholen. Ist natürlich wieder eine Preisfrage. Die Dinger sind deutlich teurer als die Bilstein. Ich frage mich ja wie es die Leute in der Community machen, die den Allrad vorne mit bis zu 70mm fahren. Gibts da ein passendes Gewindefahrwerk? Nicht, dass ich das jetzt vor hätte. Nachtrag: ich trau dem Braten nicht und werde nun doch versuchen den Dämpfer trotz rostiger Mutter auszubauen und unten zu öffnen. Ich will das genau wissen. In älteren Threads wird davon gesprochen, dass nicht nur Wasser von oben eindringen kann, auch unten an der Deckelschraube kann bei falscher Montage Öl eindringen. Die B6 müssen wohl trocken im Federbein verbaut werden. Ich frage mich nur, reichen da auch schon die wenigen ml ÖL, die man gegebenenfalls mit einbaut?
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Super Tipps Leute. Danke! Ich bin tatsächlich jetzt auch davon überzeugt, dass es vermutlich ein beidseitiger Wasserschaden sein wird. Zwar sahen die breiten Kolbenstangen der Upsidedown-Dämpfer ziemlich gut aus, alle anderen Metallteile im Bereich der Dämpfer vorne sind aber verrostet und die Abflüsse der unteren Federteller waren auch mit Dreck und Steinchen permanent-zu. Da der Wagen wohl früher auch mal richtig Dreck von unten gesehen hat, liegen nasse Dämpfer nahe. Das würde alles erklären, selbst den guten Fahrzustand mit den langen Federn. Hier dämpfte der Dämpfer schlicht nicht bis zum Wasser. Achja, die Staubmanschetten waren natürlich beidseitig schon beschädigt im unteren Bereich. Wenn ich die nun ausbaue sollte ich ja diese Wasserblockade auch per Hand feststellen können, oder meint ihr da muss mehr Impulskraft her?
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Da der Effekt auf beiden Seiten praktisch gleich auftritt, können nur beide Dämpfer auf die gleiche Weise defekt sein.
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Ich habe auch keine Anschlagpuffer drin. Sonst wäre das natürlich mein erster Anhaltspunkt.
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So ist es. Der Schlag kommt, wenn das Rad im Schlagloch auf die Kante trifft und das Rad schnell und hart einfedert, selbst wenn das Schlagloch nur mäßig tief ist. Ich fahre in meinem VFL das B12 Kit. Der ist auch knapp 40mm tief. Und der bügelt über die gleiche Straße drüber, ohne dass auch nur im Ansatz was durch geht. Selbst bei spürbar höherer Geschwindigkeit. Eine Option wäre, von Koni die härteverstellbaren Dämpfer einzubauen. Zum einen ist dann andere Technik verbaut (Öl), zum anderen kann im Zweifelsfall härter gestellt werden. Aber ganz ehrlich, die Teile kosten im Moment um die 170eur das Stück. Das ist für "probieren wir mal aus" eigentlich etwas viel. Ich habe eben gesehen, entgegen meiner Informationen kann man die Konis nur in der Zugstufe verstellen. Das bringt mich also so nicht weiter.
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Ich komme bei meiner Recherche nicht weiter: mir ist völlig klar, warum es gekürzte Dämpfer für Tieferlegungsfedern gibt. Es geht immer um das Entspannen der Feder und dass diese noch Restvorspannung hat und sich nicht verselbständigen kann. Klar ist mir auch, dass man hierzu oft eine Rebound Feder einbaut. Was ich nun aber partout nicht herausfinden konnte: wie verhält sich der innere Aufbau der Dämpfer. Nur um das zu verbildlichen: angenommen ich nehme einen Seriendämpfer und eine Serienfeder und setze das Auto auf die Straße, dann federt das System um einen gewissen Wert ein und hat im Dämpfer noch einen Resthub für die Federung/Dämpfung zur Verfügung. Nehme ich den gleichen Dämpfer und setze das Auto mit kurzen Federn auf die Straße, federt das System weiter ein, die Kolbenstange steht tiefer im Dämpferrohr und der Restfederweg ist kürzer. Wie ist das nun beim Einsatz der gekürzten Dämpfer? Angenommen die Kolbenstange wurde gekürzt, dann muss doch beim Aufsetzen auf der Straße diese kürzere Kolbenstange weniger Tief im Dämpfer eintauchen, als der Seriendämpfer (bei gleicher kurzer Feder). Setzt man nur eine Rebound Mechanik ein um die Kolbenstange beim Ausfedern früher zu stoppen, hat man dennoch einen verkürzten Federweg. Auf dieser Basis: wie macht es Bilstein zB bei den B6 / B8 und wie macht es Koni? Ich frage das deshalb: wenn ich mit einem Touring iX mit 40mm Federn und Bilstein B6 in ein moderates Schlagloch fahre, dann schlägt das Ding vorne auf einen Anschlag im Bereich Stoßdämpfer/Dom. Das fährt sich so fragwürdig wie es sich anfühlt/anhört. Natürlich kann man auch einfach rückrüsten, ich würde das aber doch gerne erstmal verstehen. Die B8 gibt es für den iX nicht. Demnach hat man da praktisch keine Wahl wenn es um gekürzte Dämpfer geht. Wenn nun aber das aufgrund von "nur Reboundfeder" auf den Restfederweg keinen Einfluss hat, und man kann B8 auch mit weit mehr als 40mm fahren, frage ich mich: wieso schlägt der iX sofort in den Anschlag, wenn die B6 doch innen gleich sind wie B8 und andere "tieftaugliche Dämpfer". Ich behaupte jetzt auch mal in den Raum: zu tief kann der iX wohl nicht sein ... siehe Bild
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Das wäre natürlich schick. Ich mag die Übersetzung gerne länger. Vermutlich dürfte die Kombination aus beiden Diffs mit V3.64 unbezahlbar sein.
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Und weils so viel Spass macht in den klebrigen Kabeln zu fummeln, hier Runde zwei. Aus einem Spenderkombi mit ZV habe ich das funktionierende Steuergerät. Mir viel auf, dass in dem Wagen (ohne Funke) der schwarze Stecker neben dem ZV-STG unbelegt war. Bei dem Problem-Kombi steckt dort aber ein langes schwarzes Relais. Mir ist dessen Einsatzzweck nicht bekannt. Wer weiß mehr? Das eigentliche Problem ist aber Kandidat drei, ein rotes Relais. Dieses, meine ich zu erinnern, existiert samt Verkabelung beim Spender gar nicht. Die Kabel deuten darauf hin, dass das Relais zusammen mit der Funke rein kam. Auch dessen Funktion ist mir rätselhaft. Kabel gehen hauptsächlich Richtung langes schwarzes Relais. Ein Kabel ... ein pinkes, wer hätte es vermutet ... geht theoretisch zum ZV-STG, hängt dort aber in der Luft. Ich kann nicht erkennen, ob dieses mal in einem der Pins vom ZV-STG mit verklemmt war, jetzt hängt es jedenfalls in der Luft. Auch hier benötige ich einen Rat. Ich hätte ja Lust die Funke blind zu legen, und gut. Das würde viel Ärger ersparen. Schön wäre aber sicherlich alle Funktionen wieder herzustellen. Jemand Tipps?
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Zur Funke: ich bin dabei die wieder herzurichten/anzuschließen. Gleich beim ersten Zerlegen der Lenkrad-Unterverkleidung ist mir damals ein Kabel-Kneuel entgegen gekommen. Da das zur Funke gehört habe ich dieses mal entwirrt. Tatsächlich ist fast alles sinnvoll angeschlossen. Bis auf ... Ich nehme an die Funke ist original BMW, da meine Schlüssel mit den Sendern im Griff ... naja ich nehme an ist original BMW . Fakt ist, eine "Leitung" hängt in der Luft. Am 8Pin Stecker des Funk-Steuergeräts befindet sich rechts oben ein pinkes Kabel. Dieses führt über einen Schrumpfschlauch in ein grünes Kabel. Dieses führt über einen dicken Schrumpfschlauch mit vermutlich 1-2 Entstörkondensatoren in zwei weitere Kabel: Schwarz-Grün und Schwarz-Weiß. Diese führen in "nicht angeschlossen". Da ich keinen Schaltplan habe nun zur Frage. Ist Mr. Pink ein wichtiges Kabel? Wenn ja, warum die aufwändige Weiterverkabelung und warum ins Nichts? Siehe Bilder. Danke und viele Grüße
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Danke dir Sebb! Das hilft weiter.
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Servus, ich habe hier ein Diff (hinten) in einem E30 Touring 325ix. Ich wollte prüfen, welche Übersetzung das Teil hat, bzw ob es original ist. Nun steht aber auf der Fahne am Diff nicht das Übliche wie "S 3.64" sondern folgendes: 1143va5177. Leider ist die Fahne nicht mehr perfekt ablesbar, ich bin mir aber sicher, die Kombination steht so drauf. Leider konnte mir keine Suche weiterhelfen, auch nicht Herr Google persönlich. Laut e30.de Tabelle kann eigentlich nur ein 3.91 oder 4.10 mit Visko verbaut sein. Aus der obigen Nummer kann ich aber nichts davon "herauslesen". Vielleicht wisst ihr ja mehr. Viele Grüße
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Inzwischen konnte ich ein nachweislich funktionierendes STG auftreiben und testen. Gleichzeitig konnte ich mein STG in dem anderen Fahrzeug testen. Resultat: es liegt am STG. Die Schließfunktion fehlt bei meinem STG. Ich werde das mal im Detail durch Prüfung einzelner Bauteile checken. Ich will aber nicht ausschließen, dass ursprünglich auch die Tür-Kontakte im großen Stecker Ausfälle an anderer Stelle verursacht haben. Selbst auf der Beifahrerseite war Grünspan im Stecker. Rost war aber nur auf der Fahrerseite zu finden. Nun gilt es die Funke wieder in Betrieb zu nehmen. Diese habe ich testweise abgesteckt (die zwei Stecker an dem kleinen STG der Funke). Leider baumeln da unter dem Armaturenbrett diverse offene Leitungen rum. Sowas sieht man gar nicht gerne.