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Reuter

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Über Reuter

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    ja
  1. Liqui Moly Motor Clean benutze ich vor dem Ölwechsel auch ab und an. Ist 'ne feine Sache und weit entfernt davon ein "Wundermittel" zu sein. Da sind schlicht und einfach jene Reinigungsadditive drin, die auch im normalen Motoröl Verwendung finden. Kann man mal machen, vor allem wenn man 'nen Ölwechsel verpennt hat und die (reinigenden) Additive des Altöls schon ziemlich am Ende sind. (Oder wenn man, so wie ich, das LM Mos2 Schreckgespenst loswerden will) Von diesen Feststoffzusätzen (Mos2 oder weißes Graphit aka "Keramik") im Motoröl halte ich hingegen überhaupt nichts. Ich frage mich noch heute wie die Dispersanten eines Öls (Diese Additive umhüllen Schmutzpartikel) zwischen Feststoffzusätzern und normalen Schmutzbelastungen unterscheiden sollen. Da wäre es meiner Meinung nach sinniger gleich ein "gutes" Motoröl zu kaufen und die Additive auszulassen. Wie das bei Getriebeölen aussieht? Keine Ahnung.
  2. Deine Meinung in allen Ehren, aber hast du dir diesen Thread eigentlich ernsthaft durchgelesen?
  3. Würde mich auch mal interessieren. Für mein Auto wird auch durchgängig HC-Öl empfohlen. Ich schätze, dass solche Empfehlungen aber nur auf Grundlage der Mindestfreigaben ausgesprochen werden. ACEA Profil und Viskosität stimmen zumindest. Und wenn das "ausreichende" und günstigere Öl empfohlen wird, wird es wahrscheinlich auch eher vom Gros der Leute gekauft. Ohnehin denke ich, dass solche Ölratgeber immer mit Vorsicht zu genießen sind - egal von welchem Hersteller. Wie bereits gesagt, dass Grundöl selbst hat überhaupt keine großartig reinigende Wirkung. Das ist einzig und allein Aufgabe der entsprechenden Additive (Detergentien, Dispersanten). Es spielt also im Bezug auf die reinigende Wirkung keine Rolle ob das Öl ein mineralisches, hydrogecracktes oder teil-/vollsynthetisches Öl ist. Bezüglich der Mobil1 Öle und der sgn. "SHC Technologie": Schon eigenartig, dass die Öle nicht explizit als vollsynthetisch ausgeschrieben sind. Eventuell hat es was damit zu tun, dass in Deutschland nur solche Öle als vollsynthetisch verkauft werden dürfen, die auch mindestens einen Vollsynthetik-Anteil von 80% haben. Vielleicht ist das bei dem New Life 0W-40 garnicht mehr der Fall, weil die Formulierung/das Additivpaket geändert wurden und der PAO/PIB-Anteil damit auf unter 80% gesunken ist.
  4. Bin daran aufjedenfall interessiert. Kannst es mir auch per PN schicken (auch ohne Produktnamen), wenn es für den Thread hier nicht allzu von Bedeutung ist. Hat mich auch immer in den Fingern gejuckt so eine Probe mal bei Wearcheck/Oelcheck einzusenden. Aber so flüssig hab ich es dann leider doch nicht :( Zudem wollte ich mal einen Versuch an einem Zylinderkopf wagen, um folgende These zu untersuchen was den Kaltstart betrifft: Es gibt ja die Auffassung, dass vermeintlich "dickere" Öle vom Schlag 15W-40 länger an Bauteilen haften bleibt und so die Pumpbarkeit/schnelle Durchölung beim kalten Start zu vernachlässigen ist. Meiner Meinung nach ist dieser Faktor Käse, da nach ein paar Umdrehungen das Öl an den relevanten Stellen (etwa die Nockenwelle) weg ist und es dann zur Mischreibung kommt. Zumindest aber dürfte ein warmgefahrenes 15W-40 genauso schnell in die Ölwanne zurückfließen, wie ein entsprechendes xW-40. Es mangelt aber noch an einem entsprechenden Zylinderkopf Hier hat sich jemand übrigens die Mühe gemacht die unterschiedliche Fließfähigkeit bei -22°C aufzuzeigen. Und diese Temperatur war zumindest im letzten Jahr garnicht mal so realitätsfern.
  5. Alle BMW-Ölfreigaben sind zumindest abwärtskompatibel (LL-04 -> LL-01 -> LL-98) und wurden natürlich entsprechend mal getestet. Kannst du das eventuell näher erklären? Rein aus Interesse, ich bin dahingehend schlicht nicht bewandert.
  6. Natürlich sind solche herstellereigenen Berichte immer mit äußerster Vorsicht zu genießen. Da gibt es halt keinen genormten Prüfstandlauf mit vorgebener Motorlast über einen bestimmten Zeitraum usw. Auch sind die Rahmenbedingungen dort wahrscheinlich immer recht optimal. Bei dem ausführlichen E30-Video wurde schon etwas genauer auf die Prüfumstände eingegangen. Da wurde halt ein Lastprogramm abgefahren (Beschleunigung bis etwa 120km/h, Abbremsung) und das über einen Zeitraum von 4 Jahren. Ob hier viele Volllastzustände oder Kaltstarts dabei waren, wird nicht wirklich deutlich (vermutlich aber eher nicht). Dennoch ist die Laufleistung von 1,6Mio Kilometern natürlich beachtlich (Mit realen Kilometern wie bereits erwähnt natürlich nicht zu vergleichen). Hier waren viele Verschleißteile fast noch neuwertig und der gesamte Motor kaum von Ablagerungen oder Schw******amm betroffen. Wie gesagt: Solche Berichte muss man kritisch sehen. Ungeachtet dessen sind Mobil1 Öle wirklich mit das Beste was man für Geld kaufen kann. Für viele Gebrauchsmotoren ist es auch angesichts des hohen Preises allerdings der technische Overkill. Die Werkstattleute brauchen sich eigentlich nur an eins zu halten: Und zwar an die Herstellerfreigabe. Sei's eine ACEA-Norm oder die BMW-LL98. Wird ja von vielen Produkten erfüllt. Im Bezug auf das zu verwendende Öl (teil- oder vollsynth) haben die Jungs aber eine richtige und nachvollziehbare Empfehlung abgegeben.
  7. verhält sich das tatsächlich so? ich kenne es aus prüfstandsversuchen mit getriebeöl, dass im zuge der alterung aufgrund von oxidationsprodukten die viskosität des gealterten öls auch wieder ansteigen kann. da kompensieren sich die zerstörung der molekülketten durch die belastung und die oxidationsprozesse teilweise gegenseitig. Wenn du mit Ergebnissen von Prüfstandsversuchen aufwarten kannst, bist du da aufjedenfall besser informiert als ich :) Hast du da genauere Daten, die du hier hochladen/veröffentlichen kannst? Von permanenter Scherung zeigen sich allerdings eher die VI-verbessernden Additive betroffen. Bei xW-30ern, bei denen das Grundöl meist teil- oder gar vollsynthetisch ist (und so von Haus aus einen hohen Viskositätsindex aufweist) wird das weniger tragisch sein. Wo keine oder kaum Additive vorhanden, kann auch nichts/wenig kaputtgehen. Mineralöle, welche bis zu 10% von diesen Additiven enthalten um relevante SAE-Klassen zu erfüllen, sieht das wiederum anders aus. Wobei es hier wie erwähnt stark auf die Qualität dieser Zusätze ankommt. (Es gibt wohl einen nicht genormten Einspritzdüsen-Test, bei dem das Öl auf 100°C erhitzt und anschließend durch eine Einspritzdüse gejagt wird um so Scherbelastungen zu simulieren. Hier büßen dann "schlechtere" Öle bereits nach dem ersten Durchgang die Hochtemperatur-Viskosität einbüßen, während sich gute Vollsynthetiköle unbeeindruckt zeigen. Da verweise ich aber mal auf diesen Eintrag aus einem Fremdforum: Klick Das Motul scheint ein Hydrocrack-Öl zu sein, also ein "besseres" mineralisches Öl. Worte wie "Technosynthese" oder "Synthesetechnologie" weisem im Regelfall darauf hin, dass es sich um ein HC-Öl handelt, während teil- oder vollsynthetische Öle explizit mit einer entsprechenden Aufschrift ausgewiesen sind. Wenn du einen vollständigen Ölwechsel machst, ist ein verkürztes Intervall nicht zwingend erforderlich. Die Rückstände des alten Öls werden das neue nicht maßgeblich beeinflussen. Ein Wechsel ist prinzipiell völlig unproblematisch. Eine Umstellung auf ein "besseres Öl" (und das sind vollsynthetische in dem Fall) ist immer empfehlenswert. Im Übrigen haben Grundöle, egal ob mineralisch, teil- oder vollsynthetisch, überhaupt keine Reinigungswirkung. Diese liefern nur die entsprechenden Additive wie Detergentien (diese lösen Ablagerungen und neutralisieren die beim Verbrennungsvorgang entstehenden Säuren. Letzteres bezeichnet man auch als alkalische Reserve des Öls und wird in jedem Datenblatt unter dem Punkt "Basenzahl" vermerkt) und Dispersanten (diese umhüllen Schwebstoffe und flüssige Verunreinigungen und wirken so etwaigen Ablagerungen entgegen). Aus diesem Shell-Öl werde ich ehrlich gesagt nicht schlau, weil es nirgends als vollsynthetisches Öl ausgewiesen ist. Vielmehr findet sich nur die Bezeichnung "auf Basis von Synthese Technologie", was wiederum auf ein Hydrocrack-Öl hinweist. Wenn es tatsächlich für über 30€ für den 5l Kanister an den Mann gebracht wird, halte ich es zudem für zu teuer. Es gibt da durchaus bessere Alternativen (Beispielsweise ist die Hochtemperatur-Viskosität des Shells nicht überragend).
  8. xW-30er halte ich in modernen Motoren ebenfalls für nicht empfehlenswert. Da kommt es dann sehr stark auf die Qualität des Grundöls respektive der entsprechenden Additive an. Wenn bei starker Scherbelastung oder bei Alterung die Hochtemperatur-Viskosität leidet, hat man nach oben hin keine Reserven mehr. Auch durch Spriteintrag kann es passieren, dass man irgendwann mit einem xW-20 rumfährt. Im Rennsport hat sowas natürlich erst recht nichts verloren.
  9. Reuter

    Wasser spalten

    Dann klär uns doch mal auf. Allerdings ist jeglicher Versuch, den Wirkungsgrad des Motors durch Hinzugeben von H2 (welches lokal mittels der vom Motor abgegebenen Energie produziert wird) zu erhöhen, zum Scheitern verurteilt.
  10. 10W40 ist einfach keine Empfehlung, da muss man schon ein konkretes Produkt nennen. Es gibt mineralisches 10W40er, hydrogecracktes, teilsynthetisches, vollsynthetisches... Ergo gibt es also "gute" und "schlechte" Varianten. Zudem: Wieso nicht ein Öl mit niedrigerer Kalttemperatur-Viskosität nehmen? Nimmt sich preislich nicht viel. Ceratec? Ist das so eine Spielerei wie MoS2? Zumindest letzterem gibt es folgerichtig kein einziges Öl mit einer Herstellerfreigabe. Bei einem Gemisch mit Ceratec dürfte es sich ähnlich verhalten (die wissen schon, wieso die keine fertig gemixten Öle verkaufen). Meiner Auffassung nach haben Feststoffe im Öl nicht viel verloren. Letztlich kann das natürlich jeder so handhaben, wie er lustig ist.
  11. ULM, deine Liqui Moly Öle kannst du auch günstiger beim Hersteller beziehen. Die entsprechende Firma hört auf den Namen Meguin. Dort gibt es beispielsweise auch das vollsynthetische 5W-40 unter der Bezeichnung "Megol Super Leichtlauf 5W-40". Es ist praktisch identisch zu dem von dir genannten HighTec 5W-40 (vollsynth.) von LM. Das megol ist allerdings wesentlich günstiger. Ich bezahle um die 22€ für einen 5l Kanister. Da es sich hier wirklich um ein Spitzenöl handelt, wäre es auch meine Empfehlung für Gebrauchsmotoren. Zu der bisherigen Diskussion kann man eigentlich nur E30-Heizer beipflichten. Viele scheinen wohl nicht zu wissen, dass der Herr Ingo Köth nicht viel von Schmierstoffen versteht. Die Empfehlung ein 15W-40 einzufüllen ist schlicht und ergreifend unsinnig. Es gibt keinen haltbaren Grund dafür. Vollsynthetische Öle sind mechanisch belastbarer, da sie im Gegensatz zum Mineraöl nur sehr wenig Viskositätsverbesserer benötigen (Damit so ein Mineralöle überhaupt irgendwelche SAE-Klassen erfüllt, müssen ordentlich VI-Verbesserer dazugemischt werden. Bei einem Endprodukt besteht ein mineralisches Motoröl praktisch zu 10% aus diesem Additiv. Ein Mineralöl hat einen Viskositätsindex von etwa 100. Ein vollsynthetisches Öl hat von "Haus aus" einen VI von 160. Soweit ich weiß ist für die Klassifizierung 10W-40 ein VI von 155 notwendig.). Allerdings unterliegen diese Verbesserer einem altersbedingten und durch Scherung verursachten Verschleiß. Bei Dauerbelastung kann aus einem 10W-40 dann schnell mal ein 20W-30 werden (Wobei es hier natürlich stark auf die Qualität des VI-Verbessers ankommt). Überhaupt sagt die SAE-Klasse sehr wenig über die Qualität des Öl's aus. Die Zahl vor dem "W" steht für die dynamische Viskosität des Öl's. Also mehr oder weniger ein Grenzwert, bei dem die Pumpbarkeit und damit ein Motorstart noch gewährleistet werden kann. Beispielsweise muss sich ein "5W" bei -30°C absolut unproblematisch zeigen und bei -35°C noch pumpbar sein. Die Zahl hinter dem "W" beziffert die kinematische Viskosität. Um also beispielsweise die Klasse SAE40 zu erfüllen, muss das Öl bei exakt 100°C eine Viskosität von mindestens 12,5 mm²/s aufweisen. "5W40" heißt dann folglich, dass das Öl bei Kälte die Klasse 5W erfüllt und bei Wärme eben die Klasse SAE40. Mehr sagt diese Klassifizierung also zunächst nicht aus. Ein "gutes" Öl ist also ein solches, dass beim Kaltstart nicht zu zäh bzw. pumpbar ist und beim Ballern über die Autobahn noch dickflüssig genug bleibt. Die wichtige Frage ist nun, über welchen Zeitraum und unter welcher Belastung diese Eigenschaften zu gewährleisten sind. Und da verhalten sich vollsynthetische Öle i.d.R wesentlich unbedenklicher als ihre Pendants aus dem Mineralöl-Regal. Das ist zumindest ein Faktor, der für die Verwendung von Synthetikölen spricht. Grüße Reuter
  12. Reuter

    Glotze an!

    Heut morgen hat's 'nen Schubert Z4 richtig übel zerrissen :( http://www.youtube.com/watch?v=7JPh0XtuLpY Team Frikadelli (u.a Sabine Schmitz) ist auf Platz 9 vorgefahren :) Und Team Schrick/3D Flowtec Racing war doch garnicht dabei. Letztere sind aber VLN gefahren (Schrick ist auch garnicht mehr dabei).
  13. Rein theoretisch könntet ihr euch die Adapterplatte hier anfertigen lassen. http://www.schaeffer-ag.de Mit dem "Frontplattendesigner" könnt ihr dann die 410x64mm Platte mit allen Bohrungen bestücken und zu euch nach Hause bestellen. Einzig die quadratische Aussparung müsste man händisch machen. Ich weiß allerdings nicht inwiefern sich das preislich lohnt.
  14. Mach's doch wie die Russen mit ihren Panzern. Einfach über Nacht laufen lassen
  15. Alles klar, da lag ich falsch. In jedem Fall vielen Dank für die Erklärung und Richtigstellung
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