Servus, bin ja immer wieder beeindruckt welche Feinheiten und Finessen euch so bekannt sind über die Regeltechnik von unserm liebsten Sorgenkind, das mal vorweg, dafür Hut ab. Sollte die Lambda-Sonde tatsächlich bei kick-down oder generell bei hohen Drehzahlen abschalten, läuft der Kahn zwangsläufig zu mager. Im Steuergerät sind Benzindruck und Einspritzzeit hinterlegt, die müsstest du auslesen und anpassen. Ist mit dem passenden Werkzeug (Prüfstand und Software) recht schnell erledigt, Kenntnisse vorausgesetzt. Solltest du allerdings ganz viel Pech haben, packt die Benzinpumpe gar nicht den nötigen Druck in der kurzen Zeit, sondern ist vorher abgeriegelt. Würde ich aber erstmal nicht von ausgehen, so viel Puffer sollte in der Auslegung drin sein. Was die Nockenwellenschwingung angeht kann ich sagen, dass die Welle zwar eine Biegekritische Drehzahl hat, die allerdings mit der Anhebung auf 7000 Umdrehungen nicht erreicht wird. Die Maßnahme setzt zwar die Lebensdauer von Lager und Welle runter, aber sollte nicht so drastisch sein. Wenn dus genau wissen willst, bräuchte ich die Lagerbezeichnung am besten mit Hersteller. Resonanz ist eigentlich auch ausgeschlossen, weil dann die Welle schon lange vor dem Kopf aufgegeben hätte. Ich würde mich wie gesagt erstmal aufs Steuergerät verlassen und das nachjustieren (lassen). Lager kannst du zur sicherheit mal nachmessen lassen, sollten aber meiner Meinung nach die gesteigerte Belastung unbeeindruckt wegstecken können.