Hallo an Alle!! Ich hab mir jetzt letzte Woche einen 318i Touring (E30) Bj 92 (Motor M40B18) gekauft, Laufleistung 238.000km, Scheckheftgepflegt, Ölwechsel+Zahnriemen(mit Rollen) grad gemacht. Vom Vorbesitzer wurde mir gesagt, dass Nockenwelle und Hydros "demnächst" gemacht gehören. Motor springt sofort an und läuft gleichmäßig ruhig(soweit das für einen Laien erkennbar ist) Soweit sogut, jetzt zum Problem: Im Stadtverkehr und bei gemütlicher Überlandfahrt ist auch nichts bedenkliches zu hören. Fahre ich jedoch mit etwas höherem Tempo auf die Autobahn wirds langsam bedenklich. Mit der Zeit tritt ein immer lauter werdendes Rasseln aus dem Motor auf (wird mit höherer Drehzahl auch schneller), welches dann aber auch bei niedriger Drehzahl bestehen bleibt. Ist richtig schmerzhaft das Geräusch. Bei ATU meinte ein Mitarbeiter, das hört sich nicht nach der Nockenwell sondern nach den Hydros an. Ich hab dann so ein Additiv zur Dämmung der Hydro-Geräusche zum Öl geschüttet, hat aber nix gebracht. Der Motor blieb erstmal so laut. Erst nachdem der Motor länger aus war und vollständig abgekühlt war, waren auch wieder die Geräusche weg. Erst bei höheren Geschwindigkeiten ab 120-130 kamen die Geräusche wieder. Dazu kommt noch, dass der Motor ab einer bestimmten Drehzahl an Leistung verliert. Solange der Motor ruhig läuft zieht er auch und dreht hoch. Jedoch bei den Autobahnfahrten geht ihm irgendwann die Puste aus. Zuerst ging er noch flott bis gut 180. etwas später war bei gut 5000 Umdrehungen Schluss. Fühlte sich an, als wenn der Drehzahlbegrenzer abriegelt. Tempo halten ging noch, Beschleunigung gleich null. Noch etwas später war dann bereits bei knapp 4500 Umdrehungen Schluss mit Beschleunigen. Auf diesem Level blieb es dann. Nachdem der Motor dann wieder länger aus und abgekühlt war, zog er auch wieder und drehte wieder hoch, bis es dann auf der Autobahn langsam wieder schlimmer wurde. Soweit erstmal zu meinen Beobachtungen. Heut wurde mir in einer Werkstatt gesagt, bei eingelaufener Nockenwelle hätte der Motor insgesamt weniger Leistung, nicht erst ab einer bestimmten Drehzahl. Der Kfz-Mechaniker (Meister kurz vor der Rente) vermutete eher, dass das Problem woanders liegt, dass das Steuergerät von irgendeinem Sensor falsche Messwerte bekommt und daraufhin das Gemisch fetter bzw. magerer macht. Und dass es bei zu magerem Gemisch irgendwann kein Vortrieb mehr da ist (klar, zuwenig Benzin im Zylinder) und dann auch die Hydros anfangen zu rasseln. Und da ja der Motor vorher kalt war, war auch das Rasseln weg, auch als er warm wurde. Ich hab jetzt grad den Fehlerspeicher ausgelesen und als einzigen Fehler folgende Meldung erhalten: 10 Lambdaregelung außer Bereich min sporadisch Die Lambdasonde ist aber funktionsfähig und schaltet ab ca. 40 Grad ein. Nach dem Löschen des Fehlers ist er zumindest im Stand bei kurzem Hochdrehen des Motors nicht wieder aufgetreten. Und jetzt bin ich leider total ratlos. Soll ich Nockenwelle und Hydros einfach tauschen lassen, wie mir von den Vorbesitzern gesagt wurde? Ist ja ne Krankheit von dem Motor. Oder Soll ich lieber erstmal die Sache weiter beobacht und auf Fehlersuche gehen? Den Ventildeckel abnehmen und einfach mal die Nockenwelle anschauen kann ich selbst leider nicht, da ich bisher noch nicht viel an Autos selbst gemacht hab, außer mal Ölwechsel oder Bremsbeläge wechseln. Ich hoffe jemand kann mit meiner Schilderung was anfangen und mir einen guten Rat geben. Danke schonmal im vorraus Chris