Wobei diese Liste vor Fehlern strotzt. In der Hofmeister-Ära steht dort bei jedem Modell ein "E" vor dem Entwicklungscode - das ist falsch, das "E" gibt's erst seit dem E3, vorher waren es nur Nummern. Wie dort korrekt festgestellt wird, ist Paul Bracq bereits 1974 zu Peugeot gegangen. Mit Fahrzeugen wie E26, E28, E30 kann er schon aus diesem Grund überhaupt nichts zu tun haben, da deren Entwicklungsbeginn 1976 bis 1978 datiert. Und den E12 hat er (leider) bei seinem Eintritt bei BMW schon beinahe fertig (Studio Bertone) vorgefunden, da war nur noch Zeit für die nötigsten Retuschen. Claus Luthe hat BMW bereits 1990 verlassen, bis Ende 1992 gab es keinen Designchef bei BMW. Das Amt wurde kommssarisch vom damaligen BMW-Entwicklungsschef Wolfgang Reitzle betreut. Danach kam dann Christopher Bangle. Harm Laggay (zuvor Ford Escort III, Sierra, Scorpio) war nie BMW-Designchef, "nur" der verantwortliche Designer für den Z1. Wobei es für jedes Modell einen verantwortlichen Designer gibt. Leider sind die Jungs in der Regel unbekannt. Neben Harm Laggay bekannt ist wohl nur J. Mays - wie Luthe von Audi gekommen, dier 1976er und 1982er Audi 100 stammt ebenso von ihm wie der Golf 2, die 2. Polo-Generation, der E31 und der E34. Danach ist J. Mays wieder zu VW zurück, der New Beetle stammt beispielsweise auch von ihm. Seit 1997 arbeitet J. Mays bei Ford USA. Ach ja: Daß Claus Luthe (wir erinnern uns, er verließ BMW noch vor der E36-Markteinführung) mit dem acht Jahre später vorgestellten E46 nichts zu tun hat, ist wohl offensichtlich.