E30Wien
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Wenn der wirklich tadellos funktioniert und nur das Gehäuse zerdellt ist oder ein Loch hat, würde ich den von einem Auspuffbauer aufarbeiten lassen. Oft ist es ja auch nur das äußere Blech, das mitgenommen aussieht oder nur noch teilweise vorhanden ist. Dazwischen ist noch eine Lage Dämmung und dann kommt erst das innere Gehäuse.
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Gut erklärt, das leuchtet mir ein und könnte in meinem Fall tatsächlich genau so sein. Und jetzt musst du bitte noch ein bisschen Geduld mit mir haben: wie messe ich den Widerstand (oder auch die Spannung der Lambdasonde oder des LLM), also was brauche ich und wie mache ich es richtig? Ich bin willens, hier endlich dazuzulernen (auch um nicht weiterhin unnötig Komponenten zu tauschen, wie du richtig sagst).
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Danke für deinen Kommentar - du hast ganz richtig erkannt, wo meine größte Schwachstelle begraben liegt: im Messen, denn davon habe ich am wenigsten Ahnung und auch (noch) kein Equipment dazu. Es gab bislang einfach noch keinen Anlass dazu. Bajonettstecker unter dem Saugrohr, den hatte ich noch nicht auf dem Schirm...ich werde mal die Suche bemühen, was es mit dem auf sich hat.
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Gestern habe ich die gereinigten Düsen wieder eingebaut und mir ein paar Punkte abgesehen: Ich hatte ja den BDR in Verdacht, Benzin durch eine beschädigte Membran über den Unterdruckschlauch durchzulassen. Wenn ich den Motor laufen lasse und dann den Unterdruckschlauch abziehe, ist von Benzin keine Spur. Also scheint der ok zu sein. Dazu überhaupt eine Frage: der 2.5bar-BDR von Pierburg, den ich gekauft habe, passte nicht exakt und war an der Kraftstoffleiste undicht. Der Anschlussnippel ist minimal unterschiedlich. Aber sonst finde ich nur 3bar-BDR zu kaufen. Wisst ihr, wo es einen passenden 2.5bar-BDR für den 89er-320i gibt (abgesehen vielleicht von BMW)? Dann zum Drosselklappenschalter: gibt es einen Trick, wie man diesen öffnen kann? Ich habe die 4 Laschen leicht aufgehebelt und versucht, den Schalter zu öffnen, aber da rührt sich nichts. Der sitzt bombenfest zu. Wenn ich da mehr Gewalt angewendet hätte, wäre der wohl gebrochen. Und noch eine Frage: was macht der braune Sensor, der neben dem blauen Temperatursensor sitzt? Danke, LG Wilfried
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Lambdasonde ist mal neu gekommen, hat wenig Kilometer drauf, ist aber schon einige Jahre alt. Kann ich ja neu geben. Muss es Bosch sein, oder gibt es andere, die erwiesenermaßen etwas taugen? Laufleistung der Maschine 185tkm - ist da schon mit Kolbenringen/Ventilschaftdichtungen zu rechnen? Bläuen tut er an sich überhaupt nicht. DK, LLM und DK-Schalter werde ich reinigen. Gibt´s da ein Mittel, das besonders gut ist oder auch eines, das man keinesfalls verwenden soll? Wie reinige ich die Ansaugbrücke am besten? Ventile habe ich erst voriges Jahr auf 0,30mm eingestellt, aber werde ich nochmal prüfen. NW sieht an sich noch ok aus, Kipphebel kamen mal neu, haben ca. 40tkm gelaufen. Wie sieht ein eingelaufener Ventilschaft aus? Ist der dann am oberen Ende eingewölbt oder schief? Wie ist eigentlich der Zusammenhang zwischen dem Ventilspiel und dem CO-Wert? Wenn das Spiel zu groß ist, steigt CO? Zahnriemen ist 4 Jahre alt und hat eine Laufleistung von 5000km - den hätte ich an sich noch zwei Jahre drauf gelassen... Verteilerkappe: was kann ich da alles prüfen/sehen? Ob sie Risse hat und/oder innen feucht, schmutzig?
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Hallo zusammen, bei meinem 88er-320i-Cabrio hatte ich zuletzt die §57a-Überprüfung (TÜV&ASU in Österreich) nicht bestanden, da bei der Abgasmessung CO viel zu hoch war. Der Prüfer, den ich seit vielen Jahren kenne, meinte, das wäre sicher der Kat. Da das Angebot an neuen Kats für den E30 derzeit bescheiden ist und ich unter Zeitdruck war (und bin), habe ich mir einen dieser günstigen No-Name-Katalysatoren auf ebay gekauft, der zur Überbrückung dienen sollte, bis ich etwas Vernünftiges gefunden hätte. Bei Lieferung stellte sich heraus, dass er von JMJ ist, einer Auspuffbude aus Polen. Die Verarbeitung sieht an sich gut aus, allerdings ist der Topf viel kleiner als der originale, entsprechend vulgär klingt er auch. Ist also ohnehin keine Dauerlösung. Bei der erneuten Untersuchung nun aber dasselbe Bild: CO zu hoch - schon im Leerlauf 1,5, und bei erhöhter Drehzahl sinkt der Wert kurz, um dann wieder auf bis etwa 1,8 anzusteigen (Grenzwert 0,3). Lambda ist im Leerlauf noch so halbwegs in Ordnung und regelt auch nach, aber kippt mit steigender Drehzahl und Dauer in den fetten Bereich. Ich vermute also, dass es nicht der Kat ist, der Schuld am zu hohen CO-Wert hat, und habe mich auf die Suche gemacht: Ich habe die Ansaugbrücke ab- und die Einspritzleiste mit den ESV ausgebaut. Da ich seit einiger Zeit das vielen E30-Fahrern bekannte Warmstartproblem habe (längeres Orgeln bis zum Anspringen), wollte ich die ESV sowieso mal prüfen lassen, da ich vermutete, dass sie undicht wären und tropfen würden. Das hätte auch die Ursache für das CO sein können. Dabei habe ich nun gesehen, dass 5 Ansaugkanäle innen ölig-feucht sind, nur 1 Ansaugkanal ist trocken, und zwar am letzten Zylinder, wo interessanterweise die Zündkerze deutlich dunkler ist die übrigen. Der Blick auf die Ventile zeigt logischerweise dasselbe Bild: auf 5 Zylindern ölig-feucht, am letzten trocken. Und alle Ventile mit doch mehr Ablagerungen, als mir das lieb ist. Auch die ESV sehen entsprechend aus. Ist auch auf den Fotos gut zu erkennen. Weiters ist der Drosselklappenschalter völlig verölt, die Drosselklappe selbst natürlich auch ziemlich schmutzig. Die ESV habe ich inzwischen reinigen lassen. Fakt ist, dass sie entgegen meiner Annahme zu 100% dicht waren und nicht tropfen. Immerhin ist die Durchflussmenge nach der Reinigung bei allen 6 annähernd gleich, während sie davor ungleichmäßig war (aber nicht extrem). Eine Frage dazu: wie sollte eigentlich das Spritzbild bei den originalen Düsen aussehen? Zerstäubt, oder eher ein näherungsweise senkrechter Strahl? Ich habe also folgende Probleme: CO zu hoch & Gemisch etwas zu fett, Warmstartproblematik, 5 verschmutzte, ölig-feuchte Ansaugkanäle und 1 trockener. Mir schwirren viele Ideen im Kopf herum (BDR, LMM, Temp-Sensor, Verteiler&Läufer, Falschluft), aber irgendwie fehlt mir noch der systematische Zugang und in vielen Fällen auch das Equipment zum Prüfen. Daher meine Frage: wie kann ich den/die Fehler sinnvoll eingrenzen? Welche Ursachen kommen in Frage? Welche Erfahrungswerte habt ihr? Noch kurz zum Wagen: 320i Cabrio, BJ88, ca. 185tkm, seit 21 Jahren in meinem Besitz, der Wagen wird seit ca. 15 Jahren nur noch sehr wenig gefahren und steht die meiste Zeit in der trockenen, warmen Garage. Kaltstart ist perfekt, läuft auch sofort rund, Warmstart funktioniert wie gesagt mit ein paar Sekunden Orgeln, Leerlauf immer stabil, gefühlt fehlen dem Wagen aber einige PS, er dreht nicht mehr so schön leicht hoch wie früher, sondern etwas träger. Der Verbrauch ist an sich normal, mir wäre kein Mehrverbrauch aufgefallen. 10l/100km im Schnitt nimmt er sich im gemischten Betrieb immer, bei hohem Stadtanteil auch mehr. Ach ja, eine Sache ist da noch: am Übergang zwischen Schiebebetrieb und Last, wenn man bei diesem Übergang nur ganz, ganz leicht auf´s Gas steigt, "brabbelt" er ganz kurz aus dem Auspuff. Freue mich über jede Hilfestellung und bitte um Geduld und Nachsicht mit mir - ich bin zwar nicht ganz unwissend, aber auch kein wirklicher erfahrener Schrauber. Gruß, Wilfried
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Also....es gibt dort etwas, das "Deckel" heißt - ein im Durchmesser vielleicht 3cm großer Stopfen. Mal sehen, wie ich den getauscht bekomme....habe sowas noch nie gemacht. Kann mir im Moment nicht vorstellen, wie das danach dicht sein soll.
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Da ich leider keine Zeit hatte, war mein Vater gestern bei BMW und hat dort so ein Teil bestellt - ähnlich einem Froststopfen. Wenn ich das Ding am Freitag in Händen halte, kann ich euch sagen, was es ist oder war. Aber scheinbar gibt es dort irgendwas, was man noch dazu tauschen kann.
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Es läuft aber echt heftig - also nach 10km Fahrt waren das über 2 Liter, und durch den Druck im System drückt es auch lange nach Abstellen des Motors noch Wasser raus. Der Wagen stand fast 1 Jahr in der Garage, und die Kühlflüssigkeit war wohl zu wässrig, darum tippe ich darauf, daß da was durchgerostet ist.
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Aha, ok....man sieht unter dem Nockenwellenrad etwas, was wie ein Froststopfen aussieht. Jedenfalls läuft es von dort irgendwo wirklich heftig. Ich dachte erst, es käme von der Wasserpumpe, aber Fehlanzeige. Inzwischen ist da alles abgebaut, und nirgends ist eine Undichtigkeit sichtbar. Unter dem Nockenwellenrad habe ich da eben dieses Ding entdeckt, das ich für einen Froststopfen gehalten habe. Das sieht rostbraun aus. Was verbirgt sich denn unter dem Nockenwellenrad bzw. wird von diesem verdeckt?
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Bei mir läuft Wasser in rauen Mengen irgendwo in der Gegend unter/hinter dem Nockenwellenrad, wo der Zahnriemen drüberläuft, aus. Ich habe das Gefühl, das kommt aus dem Froststopfen, habe aber noch nicht genug abgebaut, weil ich den Zahnriemen vorerst noch montiert lassen wollte. Läßt sich dieser Froststopfen einfach ersetzen? Wie geht das?