Liebe BMW-Gemeinde, Hohes Experten-Kolleg, (*schmeichel*) ich wende mich an Euch mit einer Gewissenfrage, die nach dem Stand der Dinge wohl über Sein und Nicht-Sein meines 316i von 1994 mit fast 300.000 km entscheiden wird: Ist es denkbar, dass eine derart olle Kiste aufgrund eines fundamentalen, tief liegenden Schadens in der Elektrik in nur 6 Monaten gleich 2 Kombiinstrumente verbraucht? Falls "Ja", würde sich die vermutlich teure Diagnose & Therapie für mich nämlich kaum noch lohnen - bin leider kein Bastler, der die Operation selbst in die Hand nehmen könnte. Falls die kurze Ausfallserie auch zufallsbedingt sein könnte, würde ich sicher noch in ein gebrauchtes Instrument investieren. Die "Krankengeschichte": Das 1. Kombiinstrument zeigte schon 1 Woche nach dem Kauf erste Symptome: Alle Nadeln incl. Tacho gingen in hin & wieder blitzartig auf Null zurück & stiegen ebenso explosiv wieder auf die Echtwerte. Das ging gut, bis sich nach ca. 6 Wochen sämtliche Anzeigen von einem solchen Anfall nicht mehr erholten, sondern tot liegen blieben - außer dem Tacho! Da ich aber ganz gern Bescheid wüsste über Motortemperatur, Benzinstand und gefahrene Kilometer, habe ich die alte Anzeigeeinheit durch eine schon gleichfalls hoch bejahrte erneuert (kulanterweise vom Vorbesitzer spendiert!) Das 2. Kombiinstrument verhielt sich nach 2 Monaten noch bizarrer: In unkalkulierbaren Abständen leuchteten alle Alarmlampen incl. Wartungsanzeige einige Sekunden auf und erloschen dann wieder, worauf fast immer der oben beschriebene kurze Totalausfall folgte. Der Endzustand ist, nach 4 Monaten Zitterpartie, seit gestern wieder: Alles tot, außer Tacho. Schwache Hoffnung gibt mir die Tatsache, dass beide Kombiinstrumente fast 300.000 km zählten, als sie den Geist aufgaben. Sollte ich es noch mal mit einer deutlich jüngeren versuchen ........... ??? Für alle Antworten im Voraus herzlichen Dank!