Hallo liebe E30-Talk-Mitglieder, ich hab hier ein "kleines" Problem, mit dem ich mittlerweile nicht mehr wirklich weiter weiß. Meinen nächsten ADAC-Vertragsanwalt hab ich schon kontaktiert, aber Anwälte sind anscheinend irgendwie immer etwas langsamer Nun zum Problem: Ich fuhr am 03.12. ganz entspannt nach der Arbeit nach Hause. Es war zu dem Zeitpunkt dunkel und regnerisch kalt. Demnach liefen auch einige elektrische Verbraucher, Licht, Heizung, Scheibenwischer und Radio z.B. Das Radio meldete sich als erstes, indem es aus und nach 10 Sekunden wieder an ging. Ich stand mittlerweile im Stau. Das kam mir komisch vor. Ich wollte also das Auto mal kurz komplett ausmachen und neu anmachen. Gedacht, getan, aber moment mal, wieso springt das Auto nicht wieder an? Also, Warnblinker eingeschaltet und an den Rand geschoben. Als erstes hab ich den ADAC angerufen, da ich mich erstens nicht wirklich auskenne, und zweitens noch immer 60km von zu Hause weg war. Der ADAC kam dann auch endlich und stellte fest, dass meine LIMA kaputt wäre. Weiterfahrt bei den Bedingungen nicht möglich. Also kam der Abschleppdienst. Man bedenke, dass ich 60km von zu Hause weg war, der ADAC wollte mich nicht soweit schleppen. Also hatte ich die Wahl zwischen A.T.U. und dem BMW-Ungeheuer. Da ich Azubi bin und nicht grade reich, dachte ich mir, dass der ATU ja wohl einen Wechsel der LIMA hinkriegt. Also zum ATU geschleppt, dort hab ich mich dann auch abholen lassen. (Über die ganzen Kommunikationsprobleme mit dem ATU schreib ich nix, das wär zu viel Text.) Man sagte mir also, am Freitag sei das Auto fertig. Ich fahr also am Freitag mit einer Kollegin da hin, leider war das Auto nicht fertig, weil es auch mit neuer LIMA nicht anspringt. Ein Meister war aber nicht zu sprechen. Irgendwann im Lauf der nächsten Woche erreichte mich dann ein Anruf, dass die Klappe im LMM bei Last hängen bleibt. Moment, bei Last? Die bleibt eigtl. nur bei Voll-Last hängen. Ich sagte dem Meister am Telefon, dass ein Wechsel des LMM nicht in Frage kommt. Ich weiss um das Problem und ich weiss auch, wie ich die hängende Klappe wieder löse. OK, das Auto wäre dann fertig, wenn wir den LMM nicht wechseln. Da ich an dem Tag leider verhindert war, fuhr mein Vater zusammen mit meiner Mutter in den ATU um das Auto zu holen. Leider hat meine Mutter dabei nicht bemerkt, dass uns knapp 90,- zuviel berechnet wurden - und zwar für Zündkerzen, Verteilerkappe und knapp 70,- für den Wechsel dieser. Noch am selben Abend rief mich meine Mutter an, dass sie mit meinem Auto liegen geblieben ist. Wir sind also da hin gefahren. Da traf uns dann fast der Schlag! Der LMM hing einfach nur lose in seiner Vorhängung, war weder fest geschraubt noch angeschlossen. Weiterhin ging das Auto fast an jeder Ampel aus, auch nachdem wir den LMM wieder angeschlossen hatten. Das Gas zog nicht richtig durch und beschleunigen war nur sehr bedingt möglich. Noch am selben Abend stornierte ich die Zahlung im Online-Banking. Ich fuhr dann mit dem Auto am nächsten Tag so zur Arbeit und danach zum ATU in Karlsruhe. Dort war natürlich kein Verantwortlicher zu sprechen, man rufe mich aber am nächsten TAg zurück. Dies ist nie geschehen. Am selben Abend noch fuhr ich mit dem Auto zu unserem Haus- und Hof-Schrauber. Der rief mich am nächsten Tag an, dass der Zündverteiler wohl verkehrt herum eingebaut sei und dadurch die neuen Zündkerzen im Eimer wären. Weiterhin müsse die Zündung wieder richtig eingestellt werden. Ich ließ mir die Reparatur quittieren, somit also nochmal 130,- Zusatzkosten, nur für die Reparatur der Reparatur. Da meine Eltern die Reparatur damals ursprünglich bezahlt hatten (knapp 295,-€), erreichte diese vor 2 Tagen ein Brief der EasyCash GmbH mit der Aufforderung, die Werkstattrechnung + satte Gebühren von knapp 35,-€ zu bezahlen. 2 Tage vorher rief mich der ATU an, weil man sich mit mir an einen Tisch setzen wolle. Leider versteh ich in dieser Hinsicht absolut keinen Spaß mehr, weswegen ich jetzt auch einen Anwalt bemühe. Nochmal zusammenfassend: Die 90,-€ Zusatzkosten wurden von mir nicht in Auftrag gegeben, ein Wechsel der Kerzen war mMn nicht notwendig und warum man dafür 70,- Arbeitszeit berechnet ist mir nicht klar. Der LMM war nicht eingebaut, meine Mutter wurde so auf den Weg geschickt. Die Zündung wurde offenbar falsch wieder zusammengebaut. Hierfür entstanden mir nochmal Kosten in Höhe von 130,-€. Die Lichtmaschine selber funktioniert einwandfrei! Ich zahle gerne die Lichtmaschine (Arbeit + Material), abzüglich die unnötigen 130,-€. Mehr möchte ich aber eigtl. nicht bezahlen. Evtl. kennt sich hier ja jemand mit solchen Fällen aus! Mir wäre mit einem Ratschlag sehr geholfen. Besten Dank und liebe Grüße Momo