Es begab sich also zu der Zeit, da mein nur mit kümmerlichen zwei Rädern ausgestattetes Fahrzeug durch ein ebenso vernünftiges wie langweiliges Pendant mit deren vier ersetzt wurde. Ein seltsames Gefährt, von einem mir gänzlich unbekannten Herrn Ford und seinen Kumpanen hergestellt, das trotz seines fröhlichen Namens, „Fiesta“ hieß es, bei mir doch einen eher traurigen Eindruck hinterließ. So eröffnete ich meiner Gemahlin, mich auf die Suche nach einem angemessenen Fortbewegungsmittel machen zu wollen. „Wozu?“, sprach da die Holde, „das hübsche Rote fährt doch?“. Derlei nichtige Einwände ignorierend, zog ich los in die große Stadt am wilden Meer, da die Einwohner meiner Heimatstadt offenbar nicht gewillt waren, sich von ihren Vehikeln zu trennen. Nach mühevoller Reise (im oben Erwähnten…), nach einer zermürbenden Jagd kreuz und quer durch die fremden Gefilde, nach Besichtigung auch der traurigsten Exemplare und zähen Verhandlungen mit den örtlichen Anbietern (die, wie man weiss, allesamt von Pferdehändlern und / oder Piraten abstammen) war es mir kurz vor Sonnenuntergang gelungen ein adäquates Gefährt zu finden. Voll des Glückes hatte ich keinen anderen Gedanken, als dieses Glück mit meiner Gemahlin zu teilen, weswegen ich sie anrief (ihr wisst schon, mit einem dieser neumodischen mobilen Kommunikatoren). Wer nun aber glaubt, es wurden alle erwähnten Mühen gebührend gewürdigt, der sieht sich getäuscht! Denn der einzige Kommentar auf mein überschwengliches „Ich hab’ endlich, endlich eins gefunden!!!“ lautete schlicht: „Welche Farbe?“