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Bin die letzten Jahre schon öfter über solche „conversion sets“ wie das von RacingDiffs gestolpert, war aber immer skeptisch wie gut und wie lange so etwas funktionieren kann.
Der Preis ist halt verlockend, gerade für die Preise, die mittlerweile für vermeintlich gut erhaltene e30 Sperrdiffs aufgerufen werden.

 

War von euch jemand so mutig und hat’s ausprobiert und kann aus der Praxis berichten?


https://racingdiffs.com/collections/lsd-conversion-sets/products/bmw-progressive-lsd-conversion-set

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Die Jungs sind aus Serbien (geringe Arbeitskosten). Ich selber bin aus Kroatien  (Nachbarland) und in der Driftszene hier unterwegs. Es fahren fast alle in der CDC (Croatian Drift Challange) mit deren umgebauten diffs rum. KAuch kenne ich viele Privatleute die sich diffs bauen haben lassen. Bisher sind alle sehr zufrieden.

www.pansionbegic.com

---Uraub in Kroatien---
***Pension direkt am Meer. Für mehr infos schickt mir eine PN oder pansionbegic@hotmail.com Es gibt rabatt für formsmitglieder.
www.pansionbegic.com

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Nur mal zum Vergleich ein deutsches Angebot:

 

Der hier:

 

http://www.limitedslip.de/bmw/angebote.html

 

hat nach meinem Erkundungsergebnis sehr gute Referenzen. Und das Zeug hält dann auch wieder recht lange.

 

Kostet halt 1500.- im Tausch gegen orig. Diff ohne Sperre.

 

PS: ich selber weiß nicht, ob 45% Sperre im Alltag des normalen Hobby-Fahrers ohne Sportambitionen nicht zu viel ist.


Bearbeitet: von MartinE30
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dieser finne war nicht sonderlich begeistert

 

Ich muss aber 2 sachen dazu ergänzen:

1:so wie er die sperrwirkung testet, kann man nur die vorspannung der sperre testen, im fahrbetrieb verhält sich die sperre ganz anders, kann trotz geringer vorspannung gut sperren.

2:ich habe nicht 100%ig verstanden, wie diese sperre funktionieren soll, also die obige aussage (die sich auf eine "ordentliche" lamellensperre bezieht) muss in diesem fall nicht zwangsweise stimmen.

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Der größte Unterschied zu einer richtigen Lamellensperre ist das eine richtige eben Drehmomentabhängig ist, diese günstige Nachrüstsperre sperrt durch Drehzahlunterschied und die Sperrwirkung ist unabhängig vom Drehmoment und eigentlich auch nahezu unabhängig vom Drehzahlunterschied das System kann man daher auch tatsächlich ganz gut so wie im Video gezeigt überprüfen.

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und die Fläche die das Drehmoment übertragen soll ist halt einfach auch sehr klein, im Gegensatz zu mind. 2 Lamellenpakete in einer Seriensperre.

Stell dir mal eine 60mm Kupplung vor gegenüber einer 210mm Kupplung........die rutscht dann halt schnell mal durch.

 

Da würde ich mir sogar lieber eine Visko einbauen für den Altagsgebrauch.

if you can't fix it with a hammer, you've got an electrical problem!

ihr dürft gerne liken ;-)
https://www.facebook.com/HuwilerRacing
http://www.racingclubairbag.ch
über mich:
http://www.huwiler-racing.ch

 

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vor 7 Stunden schrieb Sebastian_H:

Der größte Unterschied zu einer richtigen Lamellensperre ist das eine richtige eben Drehmomentabhängig ist, diese günstige Nachrüstsperre sperrt durch Drehzahlunterschied und die Sperrwirkung ist unabhängig vom Drehmoment und eigentlich auch nahezu unabhängig vom Drehzahlunterschied das System kann man daher auch tatsächlich ganz gut so wie im Video gezeigt überprüfen.

Ok, also drücken die Blöcke unabhängig von der Fahrsituation immer mit der gleichen Kraft der gelben Feder auf die Kegelräder?
(Haben sie keine "Rampenfunktion" zwischen Welle und Blöcke eingebaut?)

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vor 20 Stunden schrieb ripeete:

dieser finne war nicht sonderlich begeistert

<video>

Ich muss aber 2 sachen dazu ergänzen:

1:so wie er die sperrwirkung testet, kann man nur die vorspannung der sperre testen, im fahrbetrieb verhält sich die sperre ganz anders, kann trotz geringer vorspannung gut sperren.

2:ich habe nicht 100%ig verstanden, wie diese sperre funktionieren soll, also die obige aussage (die sich auf eine "ordentliche" lamellensperre bezieht) muss in diesem fall nicht zwangsweise stimmen.

HIer muss noch da zugesagt werden dass er selber sagt er hätte die billigsten Reibscheiben verwendet die er finden konnte, vielleicht funktioniert es mit hoch wertigen Reibscheiben länger und besser

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Wenn man mal einen original Sperrkörper in der Hand gehabt hat und sich nur die Bilder der anderen Lösung ansieht, dann denke ich, dass die andere Lösung auf ner Strecke, wo man auch mal getrost "abfliegen" kann, besser geeignet ist, als im Straßenverkehr, wo es Auswirkungen haben kann, die doch enorm sind.

 

Sorry, aber heute ziehe ich daher die "Pussy-Karte" und sage, dann gebe ich lieber vierstellig aus und fühle mich sicher, als am falschen Platz zu sparen - davon, dass man im Fahralltag eines Normalfahrers so eine Sperre eigentlich fast nie bemerkt bzw. diese bei einem Sommer-Hobbyfahrer fast nie zum Einsatz kommt (habe den Vergleich: 2 Sommerautos, eines mit Sperr-Diff, eines ohne, beides 325i) und daher so eine Investition grundsätzlich hinterfragbar ist, möchte ich gar nicht erst groß anfangen, zu sprechen ...

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vor 15 Minuten schrieb bastIS:

HIer muss noch da zugesagt werden dass er selber sagt er hätte die billigsten Reibscheiben verwendet die er finden konnte, vielleicht funktioniert es mit hoch wertigen Reibscheiben länger und besser

Verwendet er nicht die Reibscheiben, die mitgeliefert sind?

 

 

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vor 16 Stunden schrieb ripeete:

Ok, also drücken die Blöcke unabhängig von der Fahrsituation immer mit der gleichen Kraft der gelben Feder auf die Kegelräder?
(Haben sie keine "Rampenfunktion" zwischen Welle und Blöcke eingebaut?)

Haben schon Rampen, bei ner richtigen Sperre läuft aber das antreibende Drehmoment über die Rampen, bei dem Nachrüstding nur das Moment was durch die Reibung der Lamellen entsteht, ist also selbstverstärkend, durch die Vorspannung entsteht bei drehzahlunterschied ein leichtes Drehmoment auf die Druckstücke, dadurch werden die Druckstücke stärker auseinander gedrückt -> mehr Reibung -> mehr Drehmoment -> Druckstücke werden stärker auseinander gedrückt...

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Ich habe es schon getestet.

Es lief ca 1 Woche wie ein normalen Sperrdiff, also Traktion war vorhanden, Driften, Burnouts alles problemlos möglich.

Nach ca. 1 Woche lies die Wirkung dann nach, kurz darauf war garnichts mehr von einer Sperre zu spüren.

Fahrzeug war ein E36 325TDS mit 188er Diff. Zugegeben, ich quäle das Auto nur, also hält das Diff bei normaler Nutzung wahrscheinlich 2 Wochen:-D

Jetzt ist wieder ein geschweißtes Diff verbaut

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Hallo,

 

ich habe es nicht zerlegt und geprüft. Ich habe es auch nicht reklamiert. Ich habe einfach mein Ersatzdiff geschweißt und eingebaut.

Für mich war es ein Experiment.. Bei einer Reklamation hat der Verkäufer 2 Versuche nachzubessern, 2 mal werde ich den Kram wohl nicht mehr einbauen, dafür ist mir die Zeit zu schade.

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Ich habe mir so einen Satz von Racing Diff bestellt. Das auch nur weile eine Lamellensperre echt sau teuer ist und diese dann meist auch noch teuer überholt werden sollte.

 

Habe das Kit bereits verbaut. Die Achsstummel müssen 4mm abgedreht werden. Wer keine Drehbank hat muss schonmal drauf zahlen. Der Zoll wollte leider für die Einfuhr auch nochmal 50€.

Im nachhinein würde ich es nicht wieder kaufen. Testen konnte ich es noch nicht. Habe Saisonkennzeichen.

20210111_162335.jpg

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  • 2 Wochen später...

WENN die Reiblamellen eine ähnliche (gleiche) Beschichtung wie die richtigen Lamellen haben, dann zu einer längeren Lebensdauer der Lamellen und dadurch der Sperre.

Der Verkäufer/Hersteller sollte aber die genausten Information über das zu verwendenden Öl geben können.

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Da ich beruflich damit zu tun habe will ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Ganz interessante Idee mit einem unkonventionellen Denkansatz wie man so eine LSD Sperre Umsetzen kann.

Ich bin zwar prinzipiell ein Fan von Lösungsansätzen die outside-the-box erdacht wurden (wie es so schön heißt) trotzdem gibt es für mich einige Gründe die gegen diese Lösung sprechen.

Ich will vorher noch dazu sagen, meine Erfahrung beschränkt sich zu 95% auf den Motorsport vieles ist aber für die Straße daraus abzuleiten.

 

1. Die fehlende Führung

Die fehlende axiale Führung (vor allem in Kombination mit lediglich 2 Pins) führt zu einer Torsion was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine inhomogenen (evtl. sogar auch undefinierte) Auflagefläche zur Folge hat.

 

2. Vorspannung

Vermutlich ist aufgrund der oben beschriebenen Bauart eine relativ hohe Vorspannung nötig, die im Straßenverkehr/Teillastbereich eher nicht ganz so erstrebenswert sein sollte.

 

3. Geringe Reibfläche

Nur zwei Reibflächen die noch dazu einen eher geringen Durchmesser haben. Das ist zwar nicht zwangsläufig falsch, aber schon ein starkes Indiz, dass die Sperre wohl nicht sehr feinfühlig ist. Verschleißtechnisch (auch im Hinblick auf Punkt 1) auch eher suboptimal.

 

4. Vieles steht und fällt mit den verwendeten Materialien.

Dazu kann ich nichts sagen, aber der Preis ist schon ein Indiz. Aufgrund der Konstruktion sehe ich die Materialien noch kritischer als bei einer konventionellen LSD Lösung.

 

Im großen und Ganzen würde ich die Finger davon lassen, vor allem im Straßenverkehr! Mir wäre das Risiko dass das Ding fährt wie ein Sack Nüsse vieeeeeel zu hoch.

 

Dass das Teil in der Driftszene verbreitet ist kann gut sein. Ich kenne mich in der Szene nicht aus aber mein oberflächlicher Eindruck ist, dass es nur wenige gibt die wirklich viel Geld in ihr Material buttern, die werden dann meistens auch von den Herstellern gesponsert oder zumindest subventioniert. Die große Masse kann oder will das Geld nicht ausgeben, daher kann ich mir schon vorstellen dass so eine Lösung anklang findet.

Die Service Intervalle sind bei so eingesetzten Differentialen auch ganz andere und die Anforderungen an die Sperre auch etwas "simpler" als im Straßenverkehr, solange das Ding zu knallt und zu hält ist im Regelfall alles TipiTopi. Die meisten Fahrer sind sowieso völlig knülle, die könnten auf nem 3-rädrigen Eselkarren noch saubere Kreise ziehen.

 

EDIT: Jetzt hab ich das Video von dem Finnen erst gesehen, naja im Endeffekt bestätigt das meine oben angestellten Vermutungen!


Bearbeitet: von Stefan

Grüße,

Stefan

Jetzt noch zum rechtlichen Teil: Aufgrund des neuen EU Gesetzes muss ich leider die Rechtschreib, Gramatik und Benimmregeln aus meinem Text ausschließen. Garantie und Gewährleistung auf Sinn des Geschriebenen gibts von mir als Privatperson sowieso nicht.
 

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